@kuketzblog So separat als Zitat gesehen mag es sogar stimmen: sie wollen nicht gläsern machen. Es ist ihnen schlichtweg sch***egal – da ihnen die nötige Kompetenz für eine reale Beurteilung fehlt (oder unangenehm ist).

Und sie wollen sich nicht damit auseinandersetzen: Alternativen zu definieren, analysieren und an den Start zu bringen ist offensichtlich Arbeit, die man sich nicht machen möchte. Eine Packung "Fertigfutter" ist doch so schön einfach – und das Problem vom Tisch…

@kuketzblog Ich bin einfach nur noch fassungslos.Wie ignorant kann diese Regierung eigentlich noch werden?! 🙄

@kuketzblog
Wenigstens halten sie mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg!

In Bayern kenne ich keine solche Stellungnahme!

@kuketzblog Ist es eigentlich üblich, dass selbsternannte Digitalisierungsfachleute solche Veröffentlichungen ohne Nennung ihres Namens machen? Mann könnte ja einfach mal zugeben, dass es deutlich zu wenig IT-Kompetenz im Bildungsbereich gibt, um solche verantwortungsvollen Projekte angehen zu können.

@elottermann
Es gibt Anbieter, bei denen man für Geld -Server mieten kann. feddich. Aber MS ist in Verwaltungskreisen verdammt gut vernetzt, und das heißt, dass sie immer die erste Wahl sind.
@kuketzblog

@kuketzblog @IzzyOnDroid Tchja, "die Ämter" sind alle unterbesetzt und Kompetenz in Sachen ist quasi nicht vorhanden. Muss auch erstmal gar nicht sein; dafür sind Expertenausschüsse und Lobbyarbeit (eigentlich) da. Leider haben eben Firmen wie VIEL mehr geld und (dadurch) Einfluss als (meist private) Bestrebungen in andere Richtungen (,...) traurig und schlussendlich gesellschaftszersetzend...

@kuketzblog

Was für eine , sich hinzustellen, und so etwas abzusondern:

"Die Behauptungen manch selbsternannter Datenschützer im Land, das Kultusministerium wolle die Schüler gläsern machen durch MS Office 365, sind deshalb weltfremd und schlicht falsch."

@kuketzblog
die billige und abwertende Formulierung der "selbsternannten Datenschützer" lenkt vor allem davon ab, dass auch die ernannten (!) Datenschützer Vorbehalte gegenüber dem Einsatz von haben.

badische-zeitung.de/eisenmann-

So einfach kann man diese berechtigten Bedenken nicht vom Tisch wischen!

BTW: IMHO hat eigentlich jedeR PädagogeIn die Pflicht, sich zum Datenschützer "selbst zu ernennen". Das geht schon aus dem Erziehungs- und Bildungsauftrag (SchG BaWü §1) hervor.

@miXsed @kuketzblog

Würde ich auch beamtenrechtlich so sehen: Beamte sind auf das GG und die LV BaWü vereidigt - und nicht auf die Landesregierung.

Wenn es zu Rechtsbrüchen durch eine Behörde kommt, dann besteht die Pflicht, den Dienstherren darauf aufmerksam zu machen, dass er gerade Mist baut - als ersten Schritt.

Das ergibt sich IMHO aus dem Diensteid:

"das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Landesverfassung und das Recht achten und verteidigen"

@kuketzblog
Zudem geht es ja neben Datenschutzbedenken auch um weitere Aspekte:
Eine auf basierende schafft Abhängigkeiten - auf gesellschaftlicher und individueller Ebene.
Darüber hinaus wäre es aus wirtschaftlicher Sicht eine vertane Chance den eigenen Standort zu stärken...

digital-souveraene-schule.de/2

@ironiemix Yupp, sehr gut! Auch dem ersten Kommentar kann ich mich anschließen:

»Wer sich aus dem Kultusbereich über „selbsternannte Datenschützer“ lustig machen will, sollte aufpassen, dass auf ihn nicht die Bezeichnung des „selbsternannten Digitalisierungsfachmanns“ zutrifft, dem man beliebige Millionenbeträge zur Verfügung stellen könnte, ohne dass jemals eine brauchbare Lösung zustande kommt.«

@ironiemix PS: "Schule wird digital: Statt der Noten 1-6 vergeben wir jetzt nur noch 1 und 0. Entweder Du hast bestanden – oder nicht…"

(Frei nach: "Es gibt 10 Arten von Menschen: Die, die binär verstehen – und die, die es nicht verstehen…")

@kuketzblog Nicht aufregen, liebe Leute. Wie @IzzyOnDroid schon festgestellt hat ist das eine reine Strohmann-Argumentation. Ein politischer Winkelzug.
Man kreiert auf Seiten des Gegenübers einen Strohmann (hier: der Vorwurf man wolle Kinder gläsern machen) um ihn dann in den Vordergrund zu stellen und öffentlichkeitswirksam zu demontieren. Das machen Leute die keine stichhaltigen Argumente mehr auf Tasche haben.

@kuketzblog
Ich paraphrasiere das Kultusministerium mal:
"Unser Hauptziel ist nicht der Nachteil der Schüler, und deswegen ist undenkbar, dass unsere Entscheidung, die DSGVO zu ignorieren, zum Nachteil der Schüler geraten könnte"

Sie argumentieren über Motivationen und Zielvorstellungen, nicht über konkrete Entscheidungen und ihre Auswirkungen. Thema verfehlt, durchgefallen.

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