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Schickt mir mal bitte die häufigsten Argumente (bzw. Mythen) die Microsoft-Befürworter nennen, um die "alternativlose" Einführung von Microsoft (O365) an Bildungseinrichtungen zu begründen.

Danke! ❤️

@kuketzblog hinter einen Grossunternehmen wie M$ steht Verlässlichkeit und Sicherheit. Nach dem Motto: auf diese Steine können Sie bauen.

@lioh @kuketzblog
Antwort unserer Schule

...nennen Sie mir ein Best-Practise Beispiel einer anderen Schule, das die Verbindung von Kommunikation und Unterricht in einem plattformübergreifenden Programm derart vereint wie MS Teams. Die Probleme der Schule sind nämlich die unterschiedliche Ausstattung der Schüler sowohl bei der Hardware als auch bei Software bzw. Internetanschlüssen. ...(insbesondere deren Schüler) mit der Vielzahl an Open-Source Programmen inzwischen nicht mehr zurecht kommen.

@lioh @kuketzblog Glaub es ist eher weil für Office 365 niemand gekündigt wird. Führst du das ein, hast du halt die Probleme, die jeder hat. Chef fragt anderswo nach, haben alle denselben Stress, kein Problem für den verantwortlichen Mitarbeiter.

Führst du was anderes ein, bist du für jeden Scheiß verantwortlich, weil "SIE wollten DIESE Lösung und nicht das, was alle nehmen."

Auf den Support baut doch niemand wirklich, oder?

@ponygol @kuketzblog ist wohl eher eine Kopfsache. Ich kann teilweise nachvollziehen das insbesondere Firmen keine eigene Infra betreiben möchten, bei Schulen sollte es dennoch genügend Möglichkeiten geben. Muss ja nicht die Schule selbst managen.

@kuketzblog wir müssen als kaufmännische Schule den Industriestandard nutzen...

@kuketzblog
- Meine Frau meint: LibreOffice ist schlecht.
Da komme ich nicht dagegen an..

- Ist halt der Standard

@kuketzblog

Verkürzte Darstellungen verschiedener Gespräche:
Ein Hochschulprof: "Da funktioniert alles"
Ein Moron: "Das kostet nix"
Ein Lehrer: "Das kann ich mit allen Geräten benutzen"
Ein BWL-Studi: "Das ist zukunftssicher"
Eine Mitbewohnerin: "Damit kann ich umgehen, ich bin doch kein Techniknerd"

Mein Kotzeimer: "Ich bin voll"

@birne @kuketzblog Oder es gibt zu viele Abhängigkeiten welche insbesondere beim Updaten Probleme bereiten

@kuketzblog
"Das ist der Industriestandard" und "Das Lehrerkollegium benutzt privat auch Microsoft Office" scheinen die einzigen Argumente zu sein. Selbiges gilt für Windows.
Und häufig Argumente im Stil von: "Nobody ever got fired for buying IBM"
Lerntransferfähigkeit scheint aktuell sehr außermode gekommen. Siehe auch Abituraufgabenkritik

@jrt @kuketzblog Vielleicht mal eine dumme Frage: Stimmt das mit dem Industriestandard denn nicht? Außerdem ist es nicht normal, dass Menschen das benutzen wollen, was sie kennen?

@TheDoctor @kuketzblog
Ja ist ein Industriestandard, aber Standard != Gut. (Mal abgesehen davon, dass ODF ein ISO Standard ist)

Menschen lieben Gewohnheiten, aber das muss man ja nicht noch fördern. Aktuell wird häufig nicht das Konzept von bspw. Tabellenkalkulation beigebracht, sondern wie gehe ich mit Excel in version x.y.z um mit genau dieser Oberfläche. (Das Problem besteht bei anderen Office Suiten natürlich auch. Da muss es selbstverständlich auch einen Wandel in der Lehre geben.)

@jrt @kuketzblog Okay. Und die Alternative wäre dann was? LibreOffice? Ich glaube, ich kenne niemanden, der das gut findet :)

@TheDoctor @kuketzblog Ich kenne niemanden der MS Office seit der Ribbon-Oberfläche noch gut findet.
LibreOffice ist eine Alternative, ich würde mich von dem Aussehen der Oberfläche allerdings nicht so stark beeindrucken lassen das kann je nach Auswahl der Oberfläche, Themes,... durchaus sehr unterschiedlich aussehen.
Und dann gibts da noch: @ONLYOFFICE

@jrt @TheDoctor Also sorry, aber ich bin so einer, der sich nach einer modernen UI auch für LO sehnt, die nicht in den tiefen 90ern steckengeblieben ist. MS betreibt viel UX-Forschung bei Office und Normalos nehmen die UI als angenehmer wahr als das Menüchaos bei LO. Die neuen Ribbon-Annäherungen dort sind allenfalls halbherzig.

@frumble @jrt Das war einer der Gründe, warum ich meinte, dass die Leute, die ich kenne LO nicht mögen. Ich bin auch ein Freund moderner UIs, aber wenns um freie Software geht, mache ich auch Abstriche, wenns sein muss

@frumble @TheDoctor Also OnlyOffice sieht mMn ziemlich nach MS Office aus. Ich bin eigentlich auch ein Fan von schicker UI und das LO da deutlich nahzuholen hat steht mMn außerfrage. Aber es ging ja auch nicht nur um die UI. Wenn es mir um Geschäftsgeheimnisse und Ähnliches geht kann die UI noch so viel hübscher sein es ist einfach nicht immer eine Option. Zudem scheinen Office Dokumente das Ransomware Einfallstor Nummer 1 zu sein, da ist eine diversere OS und Office Landschaft wünschenswert.

@jrt @TheDoctor Das ist auch von mir unbestritten. Trotzdem ist UI/UX ein immens wichtiger Faktor für die Akzeptanz.
Ich habe darüber mal hier was geschrieben, Stichwort verkappter konservativer Fetisch bei Linux-Nerds:

chaos.social/@frumble/10313301

@frumble @TheDoctor Dem stimm ich voll und ganz zu. (Als KDE Plasma-Theme Enthusiast :D)

@TheDoctor @jrt @kuketzblog
Ja, doch, mich jetzt. Vor +10 Jahren schon Präsentationen mit Open Office gehalten und stets gut bewertet worden.

@TheDoctor
Wenn Bildungseinrichtungen Konzepte vermitteln - und das ist ja ihre Aufgabe - dann können die Lehrnenden doch auch mit Nicht-Standard umgehen. Und das hilft spätestens dann, wenn MS mal wieder die Oberfläche umgestaltet.
@jrt @kuketzblog

@2342 @jrt @kuketzblog Die in der Industrie standardmäßig verwendete office suite?

@kuketzblog "Wir lernen dass, was später im Arbeitsumfeld auch genutzt wird."

@kuketzblog
Die Geheimdienste wissen sowieso alles. Egal welche Software wir nutzen.

@kuketzblog Zitat: "wir wissen, die Berliner Datenschutzbeauftrage hat Bedenken, aber Universitäten benutzen auch WebEx und Zoom, außerdem wird das in anderen Bundesländern empfohlen oder erlaubt". Mittlerweile aber zurückgerudert, nach mehreren Beschwerden.
Oder auch gut: es gibt nicht vergleichbares

@kuketzblog
Ist das am weitesten verbreitete Office-Programm und der Standard im betrieblichen Umfeld.
Die meisten kennen sich schon damit aus.

@kuketzblog "Ich würde umsteigen, sobald es etwas besseres gibt!"

@a_siebel @kuketzblog

"Wenn keiner Interesse an Schülerdaten hat, warum werden sie dann überhaupt gesammelt?"

@kuketzblog
Ich habe nichts zu verbergen. Sollen sie doch meine Daten verkaufen. Mir doch egal.

@kuketzblog "Es muss funktionieren." ;
Sarkastischer Ton "Ahaha, genau mit Microsoft holt man sich den Teufel ins Haus" - aufstehen und Tisch verlassen;
"Die alternativen bieten nicht die nötigen Funktionen."(Insbesondere Office Suiten)

@kuketzblog Das ist alles unproblematisch, weil das läuft in deutschen Rechenzentren. Und die haben doch sowieso nur Ihren Vornamen und Ihren Nachnamen. Außerdem - organisieren Sie das doch alles erstmal für so viele Schüler! So und ich muss jetzt weiterarbeiten!!

Berufsschule, die sich als IT Kompetenzzentrum betitelt.
Die ganze Aussage kam so in etwa von der Fachbereichsleitung IT Berufe.

Aber well - im Ausbildungsbetrieb wirds auch benutzt, da sitze ich argumentativ sowieso in der Klemme..

@kuketzblog
Mein Schwager (arbeitet in einer Softwarefirma, MS-Partner):
"Es gibt keine Alternativen..."
😏

@kuketzblog Habe nur die ganz alte Kamelle, das FLOSS i.Ggs. zu kommerzieller Software keine Gewährleistung und damit keine Sicherheit böte.

(Als ob man erfolgreich Microsoft verklagen könnte, wenn da mal was hakt.)

@kuketzblog
Leider oft gehört:
(1.) "Niedrige Einstiegshürde(n)"
(2.) Kompatibel zum restlichen (bereits bestehenden) System

@kuketzblog ES FEHLT DIE KONKURRENZ und eure ganzen Beitäge blegen dies nur. Stellt euch mal vor, die Bundesregierung würde mal 100 Mio.? in Nextcloud-Entwicklung stecken und die Nutzung für Behörden verpflichtend machen. Da wäre dann doch mal Musik drin...
Wäre wahrscheinlich sogar billiger? ;)

@kuketzblog
(In meinem Fall eine Universität)
- Das ist Standard!
- Libreoffice sieht doof/anders/nicht schön aus/ist unmodern.
- LibreOffice ist ja mit nichts kompatibel
- Citavi hat kein Plugin (mit Prämisse: Citavi ist alternativloses Nonplusultra Literaturmanagement; Zotero und andere sind unbekannt)
- Nutzt ja sonst keiner was anderes
- Professor will sich nicht umgewöhnen
- Kollegen können schon mit Word nicht produktiv arbeiten, in LibreOffice würde das dann auffallen.
- Gewöhnung

@dagaz @kuketzblog

“Kollegen können schon mit Word nicht produktiv arbeiten, in LibreOffice würde das dann auffallen.”

Ich stelle mir dieses Argument gerade auf anderen Gebieten vor. Zum Beispiel gegenüber dem Finanzamt oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft:

“Wir können hier doch nicht einfach Buchhaltungssoftware einsetzen. Dann müsste der Chef zugeben, dass er von Mathe keine Ahnung hat.”

@domodak @kuketzblog
Meiner Wahrnehmung nach gibt es kaum einen Bereich mit größerem "Werkzeugdilletantismus" als im wissenschaftlichen Arbeitsumfeld, wenn es um Office-Anwendungen geht. Jeder Autodidakt dilletiert da so gut er eben (ohne lästige Schulungen) kann und nutzt eigentlich kaum Funktionen.
Wenn Kollegen mit LibreOffice arbeiten, dann sind das häufig diejenigen, die genau wissen warum. Da fällt das dann halt auf, wenn man eigentlich keine Ahnung von Textverarbeitung hat.

@domodak @kuketzblog
Da scheint es halt auch eine sehr große Fortbildungsunwilligkeit zu geben. (Oder eher Technophobie?) Textverarbeitung ist ja "was mit Technik" und nicht Wissenschaft. Und inkorporiertes kulturelles Kapital (in Form von Promotion und Habilitation) helfen anscheinend kaum dabei, einzusehen, dass "5 Stunden Einführung in Programmbenutzung" regelmäßig eine Investition ist, die sich nach 1-2 Monaten amortisiert hat...

@dagaz @kuketzblog

Da scheint es halt auch eine sehr große Fortbildungsunwilligkeit zu geben. (Oder eher Technophobie?)

Ich weiß nicht viel vom “wissenschaftlichen Arbeitsumfeld”. Aber als Außenstehender könnte man manchmal den Eindruck gewinnen, als ob “LaTeX” in etwa so sehr zu “Wissenschaft” gehöre wie “Deutscher Meister” zu “FC Bayern München”.

:blobfoxcrylaugh:

@domodak @kuketzblog
LaTeX ist IMHO vor allem in MINT-Fächern verbreitet. Bei Geistes- und Gesellschafts und Sprachwissenschaften ist meiner Erfahrung nach Word dominant.

Ich komme aus der Erziehungswissenschaft und habe (glaube ich) erst zwei in LaTeX verfasste Hausarbeiten benotet. Bei einer weiß ich, dass sie in InDesign gemacht wurde. Ein paar mal gab es LibreOffice und Word ist halt die Masse. Kollegen kenne ich keine, die mit LaTeX arbeiten. Einige wenige arbeiten mit LO ;)

@domodak @kuketzblog
Wobei auch Lehramtsstudierende aus den MINT-Fächern fast ausschließlich mit Word zu arbeiten scheinen, wenn sie für den pädagogischen Teil Hausarbeiten und Ausarbeitungen verfassen.

Das verwundert z. T. aber auch nicht, weil viele Professoren/Lehrende auch Vorlagen (nur für) Word herausgeben, die genutzt werden sollen.

@dagaz @kuketzblog

“LaTeX ist IMHO vor allem in MINT-Fächern verbreitet. Bei Geistes- und Gesellschafts und Sprachwissenschaften ist meiner Erfahrung nach Word dominant.”

In Geistes- und Sprachwissenschaften kommen ja auch eher selten mathematische Formeln vor.

:blobcatgooglyshrug:

“Das verwundert z. T. aber auch nicht, weil viele Professoren/Lehrende auch Vorlagen (nur für) Word herausgeben, die genutzt werden sollen.”

Was der Bauer nicht kennt…

@kuketzblog „Mit Teams kann ich viel flexibler arbeiten als mit BBB. Da muss ich immer den Admin wegen jedem Sch... fragen und die Schüler können keine eigenen Räume aufmachen.“ (so gehört von einer Lehrkraft...)

@kuketzblog
Hier an der Schule: Die Lehrer kommen ja schon kaum mit MS klar, da kann man ihnen nicht zumuten noch was neues zu lernen. Also MS

Es ist zum Kotzen

@kuketzblog MS Office ist Standard und das Business will das so.

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