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Langristiges Ziel von EU-Unternehmen muss die Emanzipation von datenhungrigen US-Dienstleistern sein. Meine Prognose: Nur so wird ein rechtskonformer Geschäftsbetrieb in Zukunft noch möglich sein. Gleichzeitig stärkt das die digitale Souveränität. Wer jetzt noch mit US-Dienstleistern oder solchen aus anderen unsicheren Drittstaaten plant, geht ein unnötiges Risiko ein.

@kuketzblog
Das solltest Du dem LfD BaWü Stefan Brink ins Tagebuch schreiben. Der hat wegen dem Fall des privacy shield eine völlig andere Denke!

@kuketzblog Damit uns nur noch datenhungrige EU-Unternehmen ausspionieren, tracken und scoren können?

@thelosthistoriansdream
Ganz genau, denn die wären der EU-Gesetzgebung und -Rechtsprechung unterworfen.
@kuketzblog

@oausi @kuketzblog Die dann zu Gunsten der EU-Unternehmen und zum Nachteil der Bürger:innen und Verbraucher:innen angepasst werden?

@thelosthistoriansdream
Bis zu so einer Anpassung, wenn sie denn käme, wäre das gegenüber den aktuellen Verhältnissen schonmal eine Hürde mehr zum Datenmissbrauch.
@kuketzblog

@oausi @kuketzblog
Gut, das ist ein Punkt! Ich traue dem Frieden zwar nicht ganz, weil gerade gefühlt überall Datenschutz und Privatsphäre im Eiltempo angegriffen werden, aber das mit der zusätzlichen Hürde und der Zeit überzeugt mich.

@kuketzblog Genau so ist es. Statt alles auf Services von US-Konzernen aufzubauen, hätten wir schon viel früher auf eigene Dienste setzen sollen. Nur woher Alternativen nehmen, wenn es keine gibt?

@simsalabim @kuketzblog
Solange die Alternative FOSS lautet, ist die Herkunft der Quelle egal. Und es gibt Alternativen. Vom Officeprogramm über Videodienste, die Cloud (wo notwendig!!) bis zu Analysetools. Und Rechenzentrumsdienstleister in der EU.
Beispiele? Unvollständig:
#LibreOffice, #CoopConf, #nextcloud, #matomo, #hostsharing
Also bitte nicht jammern, sondern nutzen und stärken

@kuketzblog Wie wär es statt irgendwas zu forcieren offene Standards für Digitalbranchen verpflichtend zu machen? So kann ich die Plattform nutzen, die ich will & neue Plattformen haben auch eine Chance zu wachsen.

@bionade24 @kuketzblog Das mit der "Platform die ich will" wird schwierig werden. Denn wenn dann irgendwas nicht funktioniert, bist du entweder abgehängt weil du es vielleicht selber nicht lösen kannst, oder aber andere die nicht so bewandert sind, können deine Daten nicht lesen oder nicht verarbeiten weil sie vielleicht was ganz andere verwenden.

Wenn nun alle immer ODF verwenden würden anstelle von docs oder xmlx. Das wäre schon was. Wobei PDF ja auch ganz gut sein soll.

@cblte @kuketzblog Wenn alle Chatplattformen XMPP nach aktuellen XEPs unterstützen müssen, sehe ich da nicht wirklich ein Problem. Schlimmer als mit Mail kann es sicher nicht werden, ein Fortschritt zu heute wäre es auf jeden Fall. Ist ja auch jetzt schon so, dass nicht alle XMPP clients perfekt kollaborieren.

Das mit PDF war als Witz gemeint, oder?

@bionade24 Ja das mit PDF war als Witz gemeint. Allerdings machen wir auf der Arbeit alles mit PDF. Schreiben in MS Office. Sonstiger Austausch funktioniert dann ausschließlich über Mail und PDF. Kommentare und Co kann man doch auch anfügen und zusammenführen. Der Workflow funktioniert. Aber wohl nur in Business-Umgebungen wo die "teuren" Tools installiert sind.

@cblte PDFs sind grundsätzlich nicht schlecht. Es sollte halt nicht 3 Tags für jede Spezialsache geben. Bei dem 1. Toot auf den du reagiert hattest, hatte ich eher XMPP und Activitypub im Hinterkopf, keine Dateiformate :)

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