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Wer im Jahr 2020 die Datenschutzkonformität einer Software allein auf Papierlage beurteilt bzw. bewertet, der hat schlichtweg keinen Schimmer davon, wie "kreativ" und großzügig Unternehmen die DSGVO (in ihrem Sinne) auslegen.

@kuketzblog Naja, Entscheidungsträger machen alle Entscheidungen auf Papiergrundlage, oft juristisch begleitet, damit sie unangreifbar sind. "Cover Your Ass" hörte ich immer in den 4men ... Deswegen nehmen sie MS, das ist eine Firma, gegen die man juristisch vorgehen kann, gegen Open Source nicht, da wären sie selbst verantwortlich. So die Theorie ...

@DH0PE
Dann müsste man nur auch gegen die Firmen vorgehen ^^
@kuketzblog

@deusfigendi @kuketzblog Darum geht's doch gar nicht. Es geht um Verantwortung verschieben. Man will persönlich auf der sicheren Seite sein. Und dabei helfen die großen Firmen/Lieferanten. Die geben dem Entscheider die Entscheidungssicherheit. "Wenn Sie bei uns kaufen, dann kann ihnen keiner was. Das mache alle so. Wir sorgen schon dafür, dass es irgendwie durchgeht." - "Bei Open-Source sind sie selbst verantwortlich!"

@DH0PE @deusfigendi @kuketzblog

Richtig, “cover your ass” ist die oberste Maxime in großen Organisationen. Früher hörte man auch oft: “Nobody ever got fired for buying from IBM.”

Ich finde das schlimm, aber wer verstehen will, wie diese Entscheidungsträger ticken, muss sich das vor Augen halten.

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