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Ich kann nur dringend davon abraten, ab dem 1. Januar 2021 die elektronische Patientenakte in irgendeiner Form zu nutzen. Da besteht noch viel Nachholbedarf bei Sicherheit und Datenschutz.

@kuketzblog Ich dachte diese wird auch ohne Zustimmung des Patienten angelegt. Hattest du da nicht auch schon was dazu geschrieben? Ich glaube verwalten ließ sich das auch nur per Smartphone-App.

@640KB Naja es geht darum dieser - wenn irgendwie möglich - so gut es geht aus dem Weg zu gehen bzw. eine Nutzung vorerst zu vermeiden.

@kuketzblog

Naja es geht darum dieser - wenn irgendwie möglich - so gut es geht aus dem Weg zu gehen bzw. eine Nutzung vorerst zu vermeiden.


Tja nur hat man soweit ich weiß als Patient keine Wahl. Oder täusche ich mich da?

@tux @kuketzblog
Natürlich hat man eine Wahl. Ich zitiere mal zwei Dinge dir mir ständig an den Kopf geworfen werden:

Zitat 1:
"Dann wandere aus!!!!"

Zitat 2:
"Dann musst du auf eine einsame Insel auswandern."

Ach und weil ich gut drauf bin noch ein drittes:
"Dann musst du in die Politik gehen und etwas ändern".

@kuketzblog spahntastisch! Kein Plan von nix, aber mal was gemacht haben!

@kuketzblog mh das lässt sich so leicht sagen... aber wenn die nun verpflichtend wird und ohne wirkliche Möglichkeit des Wiederspruches soll man das wie genau umsetzen? 🤔

@kuketzblog gibt es irgendwo ein "ich erlaube das nicht" Musterschreiben?

@kuketzblog habe sogar extra einen expliziten Widerspruch an die KK gesendet und mir bestätigen lassen dass ohne mein Zutun keine Akte angelegt wird.

@mracreep Ach, ich bin blöd .... hast ja geschrieben das es bestätigt wurde.

@640KB
Das war die Antwort :)
[...]
vielen Dank für Ihre Nachricht.

Selbstverständlich entscheiden Sie darüber ob Sie eine elektronische Patientenakte (ePA) anlegen und führen möchten. Ihre [...] wird hier nur auf Ihre Initiative aktiv. Das Anlegen einer ePA obliegt den Versicherten und nicht der Kasse. Die Kasse leistet nur auf ausdrücklichen Wunsch des Versicherten diesen Service.

Ich hoffe Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben.
[...]

@mracreep
@kuketzblog
Leute, die elektronische Patientenakte ist ein Angebot, kein Zwang, ihr müsst dem nicht aus dem weg gehen, noch widersprechen.
... aber die Kritik bleibt, das erweiterte Zugriffs-management befindet sich in der Entwicklungsphase und fehlt, also werden wir keine Selbstbestimmung erhalten - heisst: entweder alle Daten freigeben oder nichts. bleibt also ungenügend.

@mracreep
Hast Du eine Textvorlage genutzt oder einfach frei Schnauze und wie war die Antwort, würde mich interessieren.
@kuketzblog

@kuketzblog
Selbst wenn die das Rechte-Management im den Griff bekommen...wird nicht lange dauern bis ne Ransomware Gruppe viel Geld für die Entschlüsselung unserer Gesundheitsdaten haben will.
Die Welt stöhnt unter Corona und jetzt kommt man mit Digitalisierung. Diese bietet ja soo viele Chancen. Zum Beispiel die Chance dass ein Krankenhaus stillsteht, weil keiner mehr an Patienten-Infos kommt.
zdnet.de/88382812/patientin-st

@kuketzblog Mmh, mit Boykott so viel und so lange es geht wird es nicht getan sein. Aber besser als nichts. Vielleicht müssen wir unsere Karten zerstören und die Ärzt.innen bar bezahlen, wenn wir ärztliche Vertraulichkeit brauchen, oder so.

Manche von denen, die dir geantwortet haben, stellen die Umsetzung als unfähig und dilettantisch dar. Ich glaube, sie machen es mit Absicht genau so, wie sie es machen. Deren Sicherheitsdefinition ist: Die Zentrale beherrscht und kontrolliert alles. Patient.innen, Ärzt.innen, alle bekommen ein paar scheinbare Rechte an die Hand, aber um Himmels willen keine Kontrolle, ob das auch im Sinn der Patient.innen und Ärzt.innen korrekt umgesetzt ist, und keine Chance, de facto die eigenen Daten zu beherrschen.

@kuketzblog
Folgendes konnte ich bei kurzer Recherche auf wirtechniker.tk.de finden:

"[...]die digitale Gesundheitsakte ist ein Angebot, keine Pflicht. Die Nutzung ist und bleibt freiwillig, es gibt keine „automatische“ Erstellung einer Akte. Sie müssen also nirgends widersprechen.
Weitere Infos Sie hier: tk.de/presse/elektronische-ges

Freundliche Grüße
die WirTechniker-Redaktion"

Anscheinend ist nichts tun genau das richtige?

@cardinalbyte Ja, daher sag ich ja. Einfach nicht nutzen bzw. einen Bogen drum machen.

@kuketzblog @cardinalbyte tjoa wird so kommen wie bei uns in Österreich mit elga (elektronische Gesundheits Akte). Vorerst alles freiwillig und prima, zwar mit opt out was immer eine gewisse Scheinfreiwilligkeit darstellt aber immerhin. Plötzlich dann, naja den Elektronischen Impfpass den machen wir aber schon verpflichtend wo kämen wir denn sonst hin.

@cybercow @kuketzblog @cardinalbyte Ist es nicht bei der ELGA obendrein so dass der opt-out nur bewirkt dass die Ärzte nicht darauf zugreifen können, die Daten aber trotzdem gespeichert werden?
Und sowieso ist der Zugriff ja nicht nur behandelnden Ärzten vorbehalten sondern auch diversen weit gefassten Forschungsinstitutionen.

Beim Elektronischen Impfpass hab ich auch null Vertrauen. Das wird auch wieder "nur" eine zentrale Datenbank auf die viel zu viele Zugriff haben.

@murks @kuketzblog @cardinalbyte Das wär mir neu, das würde das opt out aber zu einer ziemlich absurden Scheinoption machen.

@cybercow @kuketzblog @cardinalbyte Ist es glaub ich auch, muss aber eine Quelle suchen, ist schon lange her.

@cybercow @kuketzblog @cardinalbyte Vielleicht hatte ich es auch falsch verstanden. Die Daten müssen in jedem Fall 30 oder 10 Jahre gespeichert bleiben, aber offenbar hat man auf die während der abgemeldeten Zeit entstandenen Daten keinen Zugriff: elga.gv.at/faq/teilnahme-an-el

Aber offenbar wird sowas bei uns gern von CSC umgesetzt, da braucht die NSA keine Backdoors. profil.at/home/it-dienstleiste

@murks @kuketzblog @cardinalbyte Ach komm sind doch nur so ziemlich die sensibelsten Daten die man über eine Person haben kann, wer soll sich daran schon bedienen.

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