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"Frankreich: Medizinische Daten von 500.000 Personen im Netz"
Das ist einer der Gründe, weshalb der Datenschutz im Gesundheitswesen mit an erster Stelle stehen sollte.

heise.de/news/Frankreich-Mediz

@kuketzblog auch das wird den Leuten die nach weniger Datenschutz bei der schreien kein mahnendes Beispiel sein. Wo daten gesammelt werden wecken Sie Begehrlichkeiten oder können eben geklaut werden. Es ist doch so einfach.

@bjoerns @kuketzblog
Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob man den Digitalisierungszug am Gesundheitswesen nicht vorbeiziehen lassen sollte. Ich möcht jedenfalls nicht im Krankenhaus 2.0 liegen wenn gerade dort eine Ransomware tobt. Es ist ja durch die Vorfälle der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass gefühlt niemand die Datensicherheit im Griff hat. Schwieriges Thema.

@Layer8 @kuketzblog Ich glaube nur leider das es dafür inzwischen schon zu spät ist. Ich meine wir müssen auch zwischen Security und Privacy differenzieren. Wenn deine Gesundheitsdaten abhanden kommen dann ist das unter Umständen ärgerlich aber nicht Gesundheitsgefährdend. Klar wenn eine Ransomeware ein Krankenhaus befällt und keine Patienten mehr aufgenommen werden können dann ist dies eine andere Hausnummer. Aber ärzte sollte auch ohne Plastikkärtchen behandeln können.

@bjoerns @kuketzblog
Naja...stell ich mir schwierig vor wie ein Arzt behandeln soll wenn alle Patienteninfos digital sind. Dann bleibt das Tablet bei der Visite dunkel, sobald die IT gestört ist.
Und abhanden gekommene Gesundheitsdaten können auch mehr als ärgerlich sein. Wenn der Chef im Darknet die Untersuchungsergebnisse seiner Angestellten finden kann... oder der gemeine Nachbar.Man braucht nur wenig Phantasie, um sich so einige fiese Szenarien auszumalen.

@Layer8 @kuketzblog Gut das stimmt natürlich, diese Daten in den falschen Händen sind nicht gut, gab es da nicht vor kurzem erst etwas mit psychatrischen Kliniken in Norwegen. Man kann sich viel ausmalen aber das Personalleiter Gesundheitsdaten aus dem Darknet fischen, halt ich doch für ein bisschen weit hergeholt. Ich glaube auch nicht das in Zukunft alle Daten digital vorgehalten werden, so clever sind wir doch wohl einen analogen Fallback für den eErnstfall zu haben.

@bjoerns @Layer8 @kuketzblog nein, Backups und ein Plan für Desaster-Recovery sind ja schon zu viel verlangt. Eine Alternative bereithalten ist echt zu aufwändig. Leider ironiefrei.

@kuketzblog kann das mal jemand dem #Spahn sagen

Wobei das in etwa so Sinnvoll ist wie Wasser in einen Fluss kippen, damit der Wasserspiegel fällt.

@zwangseinweisung ich habe eher das Gefühl, das der schlimmer ist als die "grazy Boys" hier an der Schule. Und die taugen nichts... @kuketzblog

@crossgolf_rebel @zwangseinweisung @kuketzblog Digitalisierung und sicherer, verfügbarer Betrieb schliessen sich nicht aus (falsches Dilemma), sondern bedingen sich aus meiner Sicht eher gegenseitig. Niemand muss hierfür das Rad neu erfinden: ISO27799 und B3S liefern eigentlich alles was man für die Digitalisierung des Gesundheitswesens benötigt....wenn man es nicht anderen Gründen (Privatisierung, Profit) scheisse designen möchte.

@Ar na ja, wer über Datenschutz zur Einführung erst nach einem jahr praktischem Einsatz der elektronischen patientenakte reden will, der hat andere Interessen aber nicht das Wohl und den Datenschutz @zwangseinweisung @kuketzblog

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