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Die @_lucaApp ist ja aktuell in aller Munde. Externe Tracker hat sie nicht integriert - aber sie ist leider nicht quelloffen. Bedeutet: Es mangelt an Transparenz und damit aus meiner Sicht an Vertrauen.

@kuketzblog
Ich hab da letzte Woche eine Email hingeschickt und das angeprangert. Bisher keine Antwort, aber ich schätze die werden auch extrem überlastet sein an Anfragen aller Art.

@BLUW

Hab ich auch schon mal versucht, da kommt nichts zurück.

@kuketzblog

@ck
Vielleicht hilft es trotzdem, wenn viele sie dazu anschreiben.
@kuketzblog

@ck
Wenn ich's richtig verstehe, soll die App ja historische und gegenwärtige Kontakte verschlüsseln.

Wenn sie nicht offen ist, ist das gegen das Kerckhoff Prinzip. Riecht denn eher so, als wenn jemand Security through Obscurity probiert. Zumal, wenn ein Verbot drin ist.

Die Vorgabe ist eh lächerlich. Nur leider keine Zeit zum Dekompilieren

@BLUW @kuketzblog

@kuketzblog Und sie ist gegen offene Schnittstellen und will das Monopol… heise.de/news/Kontaktvervolgun
Klingt für mich sehr nach der Standard-Start-Up-Strategie: Am Anfang viel Reichweite und wenn die Reichweite erstmal da ist kommen die unangenehmen Dinge und keine Alternativen mehr

@kuketzblog außerdem kann die app dadurch nicht auf alternative OSe portiert werden

@eichkat3r @kuketzblog
Nutze auch ein Custom-Rom und da geht es über Aurora.
Wer auch Aurora nicht mag, was ich gut verstehen kann, findet auf der Homepage Luca neben den "verseuchten Stores" auch eine Web-App.

@kuketzblog Transparenz fehlt nicht nur bei Quellcode. Die App wird nicht mit öffentlichen Geldern finanziert, soll aber für Nutzer und Betreiber kostenlos sein. Gleichzeitig stellt sie das Startup als "Produkt" dar. Was total offen bleibt: Wie sieht Finanzierung der APP und die Monetarisierung des Produkts aus?
Dazu gibt es weder Öffentlichkeit einsehbar noch auf Nachfrage Informationen.

@kuketzblog @ck Ich hatte irgendwo mal gehört, dass der Service den Gesundheitsämtern als Produkt angeboten wird.

@kuketzblog Besonders problematisch finde ich das, weil die App Schnittstellen zu einer Reihe von deutschen Gesundheitsämtern hat. Was sind das für Schnittstellen? Sind die öffentlich? Könnte jeder so eine App bauen und die Schnittstellen der Gesundheitsämter benutzen?

@kuketzblog Im Gegensatz zur CWA (die ich als CCTG natürlich verwende, obwohl ich seit 1 Jahr in freiwilliger Quarantäne sitze), kommt mir so etwas intransparentes nicht ins Haus – aus genau den aufgezählten Gründen: proprietär, aggressives Verhindern jeglicher Einsicht, verweigern jeglicher Kooperation ("Monopol-Modus") – elitäres Zeug. Beworben wird es dann auch noch damit, dass ein Musiker es (mit) entwickelt hat – na, dann ist ja alles gut: Durchgefallen mit Pauken und Trompeten.

@kuketzblog Inwiefern mangelt es wegen der fehlenden Quelloffenheit an Vertrauen?

@kuketzblog Wenn man mal auf Github schaut, wie umfassend die CWA-Konzepte und Schnittstellen auf Missbrauchs- und Datenschutzaspekte abgeklopft wurden, dann gehe ich mit einiger Sicherheit davon aus, dass Konzepte, Schnittstellen und Code der Luca-App keiner öffentlichen Prüfung standhalten würden.

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