@kuketzblog die Datenschutz-Diskussion ist ein typische Nebelkerze, um vom eigenen Versagen abzulenken. Whataboutism galore.

@kuketzblog

In einem größeren Kontext ist dann sicherlich auch das Paradigma des "Überwachungs-Kapitalismus" interessant. Der Begriff geht in jüngster Zeit auf Shoshana Zuboff zurück, die, wie die Bezeichnung nahelegt, Elemente der "Digitalisierungs-Unkultur" kritisiert.

@monologue @kuketzblog Mehr Überwachung hätte keines der letzten Attentate verhindern können, sondern nur einfache Beachtung und Berücksichtigung bereits hinreichend bekannter Tatsachen. So hat der Attentäter von Wien versucht, in der Slowakei Munition zu kaufen und die östereichischen Behörden wurden darüber informiert Taten aber Nichts. Meines Wissens nach galten ähnliche Aussagen für das Attentat in Halle (polizeibekannter Gefährder bekommt einen Waffenschein für Sportwaffen), usw.

@grauzone

Nun, da machen wir eine größere Grundsatzdiskussion auf. Ab wann rechtfertigt man präventive und repressive Maßnahmen? Ist für die "absolute Sicherheit" der überwachende Staat verantwortlich oder bringt das Leben per se seine Unsicherheiten mit sich? Ist Terrorismus das Produkt von zu wenig Sicherheitsvorkehrung? Letzteres wage ich zu bezweifeln, ganz im Gegenteil: Immer intensivere imperialistische Züge provozieren eben jene Unsicherheiten und Konfrontationen.

@monologue Terrorismus ist sicher nicht auf zu wenig Sicherheitsvorkehrung zurückzuführen.Ich denke, in Frankreich lässt man die Bewohner der Banlieues alleine und betreut sie nicht ausreichend. Das ist garantiert einer der Hauptgründe für die Radikalisierung einiger Muslime dort.

@kuketzblog wenn man Leute fragt, wie weniger Datenschutz die cwa besser mache kommt als Antwort dann, das man sich mit der Materie ja nicht so gut auskenne.

@kuketzblog Ich finde Max Schrems hatte es in „Kämpf um deine Daten“ gut beschrieben. Datenschutz ist wie die Verkehrsregeln. Man stelle sich mal vor, diese würde es nicht geben.

@mauri5hut
Immer wieder all diese lästigen *schutz-Geschichten: Datenschutz, Artenschutz, Brandschutz, Umweltschutz, Strahlenschutz, Arbeitsschutz, Küstenschutz, Kinderschutz, Denkmalschutz, Gewässerschutz, Rechtsschutz, Minderheitenschutz, Lärmschutz, Mieterschutz, Atemschutz, Katastrophenschutz, Gehörschutz, Bodenschutz, und so weiter und so fort.

Was könnte man für schönes Geld verdienen bzw. einsparen, wenn man auf Schutz bloß keine Rücksicht mehr nehmen müsste.

/Ironie aus

@kuketzblog

@kuketzblog

“Böse Zungen behaupten ja, dass der Datenschutz auch die Digitalisierung bremse und Innovation verhindere.”

Nicht zu vergessen: Dass man etwas digitalisieren kann bedeutet noch lange nicht, dass es auch sinnvoll ist, es zu digitalisieren. Darum war der FDP-Wahlkampfslogan “Digital first, Bedenken second” ja auch Unfug.

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