Follow

Für das Geld, das Bund und Länder Microsoft seit Jahren in den Rachen wirft, hätte man schon längst ein freies "Bundes-Linux" mit rosarotem Open-Source-Einhorn als Maskottchen finanzieren können. 🦄

@kuketzblog ... solange es nicht magentafarben ist... ;)

@kuketzblog Ich wäre eher für einen L-förmigen Brachiosaurus und dann nennen wir das ganze Dinux wegen Deutschland.

@kuketzblog
Müsste nicht, nach den jahrelangen Gefahren durch und mit Microsoft-Systemen (von Makroviren bis Exchange-Lücken) mittlerweile IT-Verantwortliche entlassen werden, die noch Software von einer solchen bekanntermaßen unzuverlässigen Firma einsetzen? So etwas müsste doch mittlerweile als "worst practice" kategorisiert werden ;-)

@ClemensG

Naja, ich würde jetzt nicht unbedingt behaupten, dass Linux was Sicherheit angeht grundsätzlich so viel besser aufgestellt ist. Von Desktop-Management mal abgesehen, wo man sich auf jeden Fall etwas von Microsoft in Richtung GPOs und AD abschauen könnte.

Notwendigkeit für signierte Treiber haben wir auch erst nachträglich bekommen, generelles enforcing for signierter Software ist bis heute noch hemdsärmelig. Von allgmeinen Sicherheitslücken gar nicht erst zu sprechen…

@kuketzblog

@sheogorath @kuketzblog

Ich bin tatsächlich nur ein Linux-Nutzer (schlimmer: ein Mausschubser) und habe von tiefergehenden Systemfragen nur wenig Ahnung. Aber alleine der große Anteil von Open-Source-Software gibt mir ein sichereres Gefühl gegenüber Windows-Systemen und der Vielzahl propritärer Software, die ich dort regelmäßig vorfinde. Mag aber auch sein, dass ich einfach nur von der geringen Verbreitung im Desktop-Bereich profitiere, welche Angriffe finanziell unattraktiv erscheinen lassen.

@ClemensG

Was freie Software erreicht ist Kontrolle über Komponenten. Die "Friss oder Stirb"-Mentalität fällt weg und auch die Möglichkeit gewisse Dinge einzuschleusen wird dadurch deutlich schwieriger. Allerdings basieren die wenigsten Distributionen ausschließlich auf freier Software. Siehe: gnu.org/distros/free-distros.h

Wir sehen aber auch mehr und mehr Cross-Platform Malware auch auf Linux.

Sprich: Auf Linux haben wir mehr Kontrolle, aber nicht unbedingt Sicherheit.

@kuketzblog

@sheogorath Von Linux habe ich noch nichts Derartiges gelesen: heise.de/-2317589 Es geht ja nicht darum, dass Linux Lücken hat wie jede Software. Sondern um die strukturelle Unmöglichkeit, gewollte Lücken zu schließen. @ClemensG @kuketzblog

@mupan

Naja, wenn auch nicht komplett identisch, der "kleine" Add-on Zwischenfall bei Mozilla hat durchaus gezeigt, dass sie ähnliches können:

hacks.mozilla.org/2019/05/tech

Und ja, wie ich ebenfalls schon erwähnte, bei freier Software geht es um Kontrolle, nicht unbedingt um Sicherheit. Fakt ist nun mal, nur weil Linux mehr Kontrolle bietet, ist es aber nun mal nicht so, dass es dadurch sicherer ist. Viele Sicherheitsmechanismen, gerade auf dem Desktop, kommen nur schleppend an.

@ClemensG

@ClemensG

Jede Software hat bugs... inklusive postfix / dovecot und der Linux Kernel...

Und admins installieren immer noch alle 3 davon.

@reto

Also mein Stand ist, dass zumindest #TeX faktisch fehlerfrei sei. Ich meine gelesen zu haben, dass die letzte Auszahlung für eine Bug-Meldung mittlerweile Jahre zurückliegt. Kann das jemand bestätigen?

@ClemensG Wer die "branchenübliche Lösung" eingekauft hat, wird eigentlich nie zur Verantwortung gezogen. @kuketzblog

@kuketzblog Richtig, dumm nur, dass Linux keine Lobby hat. Schade!

Sollte trotzdem eine Kommune aus der Reihe tanzen (München) winkt Microsoft mit der Ansiedlung der Deutschlandzentrale. Da konnte Open-Source nicht mithalten. Korruption? Nie im Leben!

@kuketzblog Ganz zu schweigen von dem Geld, dass Bund, Länder und Behörden der Datenkrake Zoom in den Rachen werfen.

@kuketzblog Genau - und europäische (kleine bis mittlere) IT-Firmen unterstützen und neue Arbeitsplätze schaffen !

@kuketzblog Das wäre aber 1. zu billig, 2. zu einfach und 3. zu zielführend. Und außerdem hatten wir das ja früher auch nicht.

@kuketzblog aber würden wir ein Staatslinux installieren wollen oder doch lieber auf Distries mit gutem Ruf und guter Historie wie z.B. Debian setzen?

@kryptonerd @kuketzblog Müsste ja niemand, aber wenn die Verwaltung ein Linux hätte, dann würde Linux zu einer Desktop-Plattform, die im Markt mehr wahrgenommen wird und das würde vermutlich in mehr Software für diese Plattform resultieren. Damit fiele dann endlich diese ständige "Fachanwendungen gibts nur für Windows, weil sich die Entwicklung für Linux nicht lohnt"-Thematik weg. Es braucht nur erstmal eine kritische Masse...

@kryptonerd @kuketzblog Und dabei ist dann auch wieder Geld im Spiel (auch öffentliche Gelder), die auch für Beiträge zu genutzter FOSS genutzt werden können.

@kuketzblog musses rosarot sein? Ich bin eher so ein mintgrün-typ oder gleich etwas aus der Richtung anthracite

@kryptonerd ich glaube, du verstehst da was miss. das geld sollte nicht für ein staatslinux sein, das merkel dir aufzwingt auf deinem heim-pc, sondern für ein behördentaugliches betriebssystem, das alle datenschutzrechtlichen und technischen anforderungen genüge tut und den gebrauch von microsoft-systemen größtenteils unnötig macht. auf debian-basis oder arch oder linux-from-scratch ist da erst mal gleichgültig ...
@kuketzblog FULLACK!

Es gibt so was ähnliches wie eine Lobby: l-p-d.org/lpd-online 😉

Und als Mascottchen reichte auch die Bundes-Krähe, wenn diese Volksvertreter und Staatsdiener dem Souverän - also uns - nicht ständig ihre Arbeit schuldig bleiben würden.

Und wenn schon einer allein eine Distrie hinbekommt, ist das doch nur ein noch größeres Versagen.

@kuketzblog Und noch Software anpassen und programmieren lassen können, um besondere Bedürfnisse im Bildungsbereich zu befriedigen.

Sign in to participate in the conversation
Mastodon

The social network of the future: No ads, no corporate surveillance, ethical design, and decentralization! Own your data with Mastodon!