Follow

Ich finde es nicht nur fragwürdig, sondern unverschämt, dass wir Bürger mit unseren Rundfunkgebühren "soziale Netzwerke" wie Facebook, Twitter und Co. indirekt mitfinanzieren. Das geht einfach nicht - und das Ausmaß ist riesig!

ndr.de/nachrichten/netzwelt/ND

@kuketzblog deckt sich mit dem Gefühl beim "Morgenradio"

... melden sie uns über Whatever oder FazeBook den neuesten Sch...

... wirklich jeden Morgen ...

@kuketzblog
"Dienste wie Facebook haben leider andere Datenschutz-Standards als der NDR. Der NDR hat auf die datenschutzrechtlichen Bestimmungen und Einstellungen dieser Plattformen keinen Einfluss. Im Rahmen unserer Möglichkeiten gehen wir jedoch mit der größten Sensibilität mit Ihren Daten um."

Was soll man da noch sagen? 🤷‍♂️
@Tifi
Ein Klassiker! 😂 Ganz in Vergessenheit geraten.

@tim
Haha, spontaner Einfall. Hatte damals sogar n TV Total Nippelboard für alle Fälle aufm PC. War ein Knaller auf LAN-Partys

@kuketzblog dann zahl doch einfach nicht oder verringere deinen Beitrag aus Protest... ach ich vergaß, dann droht ja Knast und ein Schufaeintrag des Todes of Doom.
Tja, sieht so aus als wirst du, wie jeder andere auch, schön ungefragt mitgef*ckt 🤗
Du weißt schon ... für die mediale freie Vielfalt da draußen.

@meldrian
Ich denke darüber macht man sich schon Gedanken medienpolitik.net/2021/03/ein-

Wir sollten zeigen, dass die Alternativen ihr Publikum haben wir alle sollten den öffentlich rechtlichen folgen wie z.B.
@mdr_360G
@kuketzblog

@kuketzblog ich habe denen mal über das Kontaktformular geschrieben und diese Website verlinkt. Vielleicht ist das der Denkanstoß, den sie brauchen. projekte.hu-berlin.de/de/gnuHU

@kuketzblog Update: NDR hat geantwortet:

vielen Dank für ihre Artikelempfehlung.  Es gibt in der Tat Plattformen als Alternativen zu Facebook und Co. Allerdings muss man ehrlicherweise anerkennen, dass sie in keiner Weise an deren Reichweite heranreichen. Die Alternativen können für uns also wenn, dann nur eine Ergänzung sein. Wir müssen auf die Plattformen, auf denen unsere User sind. Um unsere Inhalte möglichst einer großen „Kundschaft“ zugänglich zu machen.

@technicallypossible @kuketzblog Besten Dank, dass Du an uns gedacht und unsere nachhaltige PR-Strategie (hu.berlin/NachhaltigePR) geteilt hast! Mehr über und die Initiative findet Ihr auf unserer Website: hu.berlin/gnuHU

@kuketzblog

Warte mal, 2006 hat gerade angerufen und will seinen Kommentar zurück.

@kuketzblog kurze Ergänzung: die Printmedien mit fragwürdigen Geschäftsmodellen werden übrigens ebenfalls quersubventioniert durch unseren Rundfunkbeitrag - man denke an "Recherchenetzwerk Mascolo" oder die ganzen Auftritte im Fernsehen von Printmedienvertretern (disclaimer: die klassichen Printmedien sind natürlich längst im Wandel und nicht mehr pur-print)

@kuketzblog Man muss die Leute erreichen, wo sie sind. Aber wäre schön wenn ARD und ZDF eigene Fediverse-Instanzen für ihre Inhalte betreiben würden.

@instinkt @kuketzblog "Fediverse" als Oberbegriff für soziale Netzwerke wie Mastodon deren Instanzen durch das ActivityPub-Protokoll untereinander kompatibel sind.

@lukas @kuketzblog ok, thx, hatte es gerade auch bei Wikipedia nachgelesen...aber ein Account für viele Dienste, hmmm, auch nicht gut für Privatssphäre, oder?!

@instinkt @kuketzblog Naja, den Account hat man ja nur auf seiner eigenen z.B. Mastodon-Instanz wie du bei tchncs.de. Die Daten werden dann mit anderen ausgetauscht, wie z.B. indieweb.social bei mir. Aber unsere Posts, Likes, Follower etc. sind ja ohnehin öffentlich. Bei privaten Nachrichten hätten wir dieselbe Situation wie bei E-Mails.

@kuketzblog würde es keiner nutzen, würde es auch nicht angeboten werden.

Das wird ja nur gemacht um dort die Leute zu erreichen.

Früher wurde gemeckert, dass sie nur im linearen TV präsent wären, was aber eh keiner nutzen würde (außer die alten).

Es ist auch nicht Aufgabe des ÖR die sozialen Medien neuzustrukurieren.

@KitKat, mit deinem Satz redet sich leider jede:r aus der . "_Meine_ Aufgabe ist das nicht. Darum nutze ich diese Dienste ungehemmt (und fördere dadurch die Machtstellung der Konzerne). Soll doch XYZ dafür sorgen, dass die Konzerne in Zaum gehalten werden."
Aber wehe, XYZ will dann wirklich was durchsetzen. Dann gibt's aber ordentlich Gegenwind. Nicht nur von den Konzernen sondern von allen, die sich abhängig gemacht haben.
@kuketzblog

@astronav @kuketzblog

Wer ist denn tatsächlich in d. Verantwortung sich um d. Machtstellung von Konzernen zu kümmern?

Es ist einfach nicht die Verantwortung des ÖR. Simple as that.

Eher wären dann die Nutzer der sozialen Medien in Verantwortung (deren sich Interessen aber nicht langfristig genug orientieren zu scheinen). Wirklich zuständig sind hier aber Staat samt Politik.
Der ÖR passt sich nur den Wünschen der Bevölkerung an um ihren Auftrag (die wirkliche Verantwortung jener) zu erfüllen.

@KitKat
Also ich bin hier im Fediverse.
Und wo sind jetzt die ÖR?

Da beisst sich doch die Schlange in den Schwanz. Dazu müssten erst millionen Bürger hier sein, um relevant zu sein.

Sie könnten aber auch eine Instanz aufsetzen und die nächsten Jahre erstmal zu FB & Co. crossposten, bis die große Masse gewechselt.
Damit haben sie weiterhin Reichweite und können zugleich eine Vorbildrolle einnehmen.

@astronav @kuketzblog

Du schreibst ihnen eine Verantwortung zu, die sie schlicht nicht haben.

@KitKat @kuketzblog Ich sehe eine _Mit_verantwortung, ja. Genauso wie Verantwortung der Bevölkerung und der Politik.

Jede:r sieht doch die Verantwortung bei den anderen:

Einrichtungen: wenn wir das nicht nutzen, laufen uns die Leute fort; die wollen das so

Bevölkerung: das pralle Leben ist _dort_; wenn ich das nicht nutze, bin ich außen vor

Politik: wenn wir was dagegen machen, sind wir und ziehen den Zorn der Wähler:innen auf uns.

@astronav @kuketzblog

Bei "Einrichtungen" liegst du knapp daneben: Man könnte ja beides nutzen.
Bei Politik ebenfalls: Man muss ja die Nutzung von Facebook nicht direkt verbieten, siehe Kommentar von @technicallypossible

Bevölkerung und Poltik gehen Hand in Hand: Die Bevölkerung bräuchte es politisch nur genügend fordern.
"Die Politik" (wir sind Politik) dürfte/sollte dem automatisch folgen und das vermeintliche Dilemma würde es gar nicht geben.

@KitKat @technicallypossible

Die Bevölkerung _wird_ es jedoch nicht genügend fordern, weil leider der Großteil der Bevölkerung sieht, dass man ohne Facebook, WhatsApp, Instagram, whatever immer weniger Teilhabe hat.

Und wer erst einmal aufgegeben hat (um "dabei" sein zu können), braucht _viel_ Energie, da wieder herauszukommen. In der Zwischenzeit hat sich dann noch mehr zu den großen Konzernen verlagert (weil ja noch mehr Menschen so erreicht werden können).

@astronav @technicallypossible

> Die Bevölkerung _wird_ es jedoch nicht genügend fordern, weil leider der Großteil der Bevölkerung sieht, dass man ohne Facebook, WhatsApp, Instagram, whatever immer weniger Teilhabe hat.

Das macht keinen Sinn. Gerade deswegen wird sie es doch fordern die monopolistischen Strukturen aufzubrechen.
Wie es bereits geschieht: Digital Services Act

@astronav @kuketzblog

Und man sieht auch, dass es in einem gewissen Maß passiert: Digital Services Act

@astronav @kuketzblog

Du hast übrigens auch eine Verantwortung.
Durch deine Werbung für einen Konzern, der Macht durch seine Nutzerbasis bekommt (Netzwerkeffekt), ähnlich wie Facebook, WhatsApp, etc., statt für föderierende Alternativen, förderst du ebenso die Machtstellung von Konzernen.

@KitKat @kuketzblog Da sind wir uns völlig einig. Daher benutze ich auch kein Facebook, WhatsApp und fordere auch nicht zu ihrer Nutzung auf.

Und das ständige "Folge uns auf XYZ" bei Einrichtungen (inkl ÖR) betrachte ich als schon ziemlich deutliche Werbung.

@astronav @kuketzblog
Aber du nutzt Threema und forderst zu dessen Nutzung auf.

Inwiefern ist das besser?
Du magst jetzt sagen: "Die sind ja noch vergleichsweise klein", aber Facebook & WhatsApp waren ja auch mal klein.
Da steckt das selbe Prinzip wie bei Facebook dahinter (wie ich in meinem Post erläutert habe).

@KitKat

Ich denke, es gibt schon ein paar Aspekte, die positiv von und unterscheiden.

Nicht zuletzt die Tatsache, dass letztere (auch selbst dokumentiert) Nutzerverhalten umfangreich auswerten (und in dem Rahmen gleich noch viele Informationen über unbeteiligte erhalten) und zu Geld machen, während Threema meiner Meinung nach plausibel dokumentiert, das gerade nicht zu tun.
(1/2)

@KitKat
Ja, der Threema-Server ist Closed-Source. Aber immerhin gab es Audits.

Und auch bei föderierter Kommunikation musst du zumindest den Serverbetreibern der Kommunikationsparter trauen. Gänzlich unproblematisch ist das auch nicht.

(2/2)

@astronav

Öhm was ändert das an der Macht durch Konzerne?
Es ist ein zentralisierter Walled Garden, der stark auf dem Netzwerkeffekt beruht. Hier gibt es absolut keinen Unterschied zu WhatsApp.

@kuketzblog werben die öffentlich rechtlichen auf den sozialen Netzwerken?

@kuketzblog Die Frage ist halt wo macht man die Grenze, das der ESC auf YouTube aktiv ist macht Sinn!

Für mich hört der Spaß bei Facebook Diensten oder China Apps auf.
Wenn man konsequent sein will müsste man dann aber auch auf Twitter, Giphy und Pinterest verzichten.

Dann hat man aber wirklich garkein kontakt mehr zu jungen Leuten aber gerade das ist einer der größten Probleme bereits jetzt ...

Schwie­riges Thema, parrallel mastodon und co. nutzen wäre erstmal ein guter Schritt.

@Michael1 @kuketzblog Ja, sehe ich auch so. Alternativ kann man aber auch einfach ein bisschen rumprollen.
(@meldrian :blobeyes: )

@kuketzblog
Naja. Für die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten sind soziale Medien Kanäle wie andere auch. Das erweitert die Reichweite, wogegen ich per se nichts habe. Ich würde mir eher wünschen, dass sie ihre Marktstellung nutzen um bei Facebook, insta und Co eindeutige Forderungen nach respektvollen Umgang mit den Nutzedaten durchzusetzen.

@SebastianGallehr @kuketzblog aber genau das Gegenteil ist der Fall... Die #öffentlichrechtlichen bewerben indirekt #facebook, #whatsapp, #YouTube und co. Einfach durch ihrer unkritische Präsenz und den ständigen aufrufen diese Dienste als #Rückkanal zu nutzen...

@SebastianGallehr @kuketzblog das bekloppte ist ja, das z.B. der #WDR eine eigene #app entwickelt die theoretisch als Rückkanal dienen könnte.

So was wie #funk bietet alle Videos auf der eigenen Seite, verlinkt aber lieber auf #youtube ...

@SebastianGallehr

ich habe absolut kein Verständnis dafür!

Ist wie bei Böhmermann (oder der Heute Show), der immer über Twitter meckert, aber niemals da weg gehen würde, weil er so viele Follower hat.

Man muß die Anstalten endlich zwingen dort all ihre Accounts zu löschen, vermutlich wäre das mit genügend Geld und willigen Anwälten auch möglich.

Sie könnten ja selbst einen Fediverse Server aufsetzen, das ist ja nicht wirklich ein Problem.

@kuketzblog

@favstarmafia ich denke da hat sich jemand verschrieben...
Aufwand und Kosten dazu minimal, Außenwirkung enorm... so sollt es wohl heißen @oliver @SebastianGallehr @kuketzblog

@kuketzblog passend dazu:

Legal, illegal, ganz egal

Das höchste EU-Gericht hat ein Datenschutzabkommen der EU mit den USA für ungültig erklärt. Seitdem dürften Politiker und Behörden soziale Netzwerke nicht mehr nutzen. Sie tun es trotzdem.

mz.de/panorama/legal-illegal-g

@jedie @bfdi @lfdi Was sagen die Datenschützer eigentlich dazu?? Vielleicht mal Konsequenzen???

@jedie @kuketzblog Das Verbot kam auch viel zu spät und wie im Artikel auch steht ist die Nutzung quasi Alternativlos (um Zielgruppen zu erreichen) und ich bin über die steigende Sichtbarkeit der öffentlich rechtlichen ehrlich gesagt froh
- einziges Mittel ist Alternativen auf Masto/Peertube anzubieten oder?

@kuketzblog
Ich hatte mal dem geschrieben und mir die Erweiterung des Angebots - Mail ins Studio - in Richtung und gewünscht. Kurze Zeit später gab es hier den Bot @swr

Zusammenhang oder nicht, kann ich nicht sagen. Es gab keine Rückmeldung.

Vielleicht hilft es ja, die ÖR anzusprechen und für das zu werben. Der Bekanntheitsgrad ist leider relativ klein.

Wer nicht wirbt.... 😃

@Paule @kuketzblog

Da ich es befürworte wenn Organisationen (u.a. die ÖR) den Schritt weg von unfreien sozialen Netzwerken hin zu dezentralen, freien Netzwerken, wie , gehen (zu mind. als bot), starte ich hier mal eine :

@swr
@mdr_360G @wdr
@ndr @ndr
@rbb

PS: Die geteilten Gedanken und Informationen unter
medienpolitik.net/2021/03/ein- @Stellwerk
projekte.hu-berlin.de/de/gnuHU @technicallypossible
fand ich sehr hilfreich und empfehlenswert, danke!

@cyclistador @Paule

Das sind alles inoffizielle Konten bzw. Bots, die nur Inhalte spiegeln. Das ist nicht das, was ich mir vorstelle.

Sign in to participate in the conversation
Mastodon

The social network of the future: No ads, no corporate surveillance, ethical design, and decentralization! Own your data with Mastodon!