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"Später erkannte Probleme rund um den Datenschutz kann man auch nachträglich korrigieren."

Nein, kann man oftmals nicht. Und überhaupt, was ist das denn für eine Einstellung/Haltung? Datenschutz muss gleich mitgedacht werden und ist nicht optional.

heise.de/news/Datenschuetzer-f

@kuketzblog Hessen ist CDU/Grün regiert, hier ticken die Köpfe etwas anders...

@kuketzblog

Anscheinend fangen jetzt auch noch ausgerechnet Landesdatenschutzbeauftragte an, “Erst handeln, dann denken” nachzuplappern.

@kuketzblog wir Datenschützer werden nur dann zu Bremsen, wenn wir zu spät gefragt werden. Wenn wir von Anfang dabei sind, tragen wir gerne zum Erfolg eines Projektes bei - nur dann können wir es.

@takuruu siehe Corona Warn App.. vom RKI beauftragt vom BSI begleitet.. aber die haben halt keinen Smudo..

@takuruu @kuketzblog Nein! Es sollen keine Datenschützer dabei sein. 𝗝𝗲𝗱𝗲𝗿 Entwicker muss das drauf haben, von Anfang¹ an! Sonst kann er eben keine Programme entwickeln.

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¹Anfang im Sinne von Ausbildung, Berufsausübung.

@ehkoeln

Wenn Du für eine Behörde oder Firma entwickelt, ist es nicht verkehrt, den/die Datenschützer (in) direkt am Anfang einzubinden, wenn Du das Konzept machst.

Dann kann man alles direkt so entwerfen, dass es nachher keine Beanstandungen gibt.

Es gibt manchmal Vorgaben, die hat man nicht auf dem Schirm.

@takuruu @kuketzblog

@kuketzblog Der hessische Datenschützer hat seinen Job verfehlt.

@mupan @kuketzblog

Er kann sich mit der Kollegin aus Irland zusammentun.

@thinkpad @linkszwodreivier Leute mit zu viel Power und zu wenig Substanz... Stärkeholder. Gefällt mir.

@Segebodo @thinkpad verdammte autokorrektur.. ;)
Ich glaube schon das die motiviert und engagiert sind, es gibt nur zu viele Bremsklötze.. den Job das des Datenschutzbeauftragten will doch keiner machen, es sei denn er steht auch dahinter.. die Bremsklötze kommen aus der Politik..

@linkszwodreivier @mupan

Die Kollegin aus Irland ist im Umgang mit Facebook stinkfaul. Da kann man genauso gut eine Vogelscheuche als Nachtwächter im Louvre einstellen.

@linkszwodreivier Soll er mir Leid tun? Er könnte, statt ihrem Druck nachzugeben, einen Defizitbericht veröffentlichen, was er auf Grund mangelnder Ausstattung und mangelnden politischen Willens alles nicht schaffen konnte, wie Johannes Caspar, gestern hier geteilt: social.tchncs.de/@rufposten/10 Aber was, wenn er aus Überzeugung handelt? Ich meine, viele Betriebsräte kuscheln mit der Unternehmensführung, manche gehören zu gewerkschaftsunabhängigen Gruppen, die von Unternehmensführungen oder Anti-BR-Anwält.innen zum Zweck der BR-Unterwanderung installiert und gepuscht wurden. Warum soll dieses Person-Placement-Verfahren nicht auch beim institutionalisierten Datenschutz funktionieren? Vielleicht handelt der hessische LDSB mehr aus Überzeugung als unter Lobby-Druck? Ich kanns und wills nicht behaupten, aber wundern täts mich nicht. @domodak @kuketzblog

@kuketzblog genau, Daten die erst mal in die Welt gehen, komme n danach nicht wieder zurück.

Wenn man jemanden erschießt, wird der auch nicht mehr lebendig, wenn man die Kugel wieder in die Knarre packt

@kuketzblog Gerade, wenn für die App zig Millionen an Staatsgeldern ausgegeben werden...

@kuketzblog Ausgerechnet der hessische, wo Hessen Vorreiter war (Landesdatenschutzbeauftragte seit 1971, so früh wie kein anderes Bundesland oder der Bund: https://de.wikipedia.org/wiki/Landesbeauftragter_f%C3%BCr_den_Datenschutz)

@kuketzblog Der Satz von einem Landesdatenschutzbeauftragten hat mich, gelinde gesagt, auch irritiert.

@kuketzblog Leider ist es aber die gängige Praxis; ich sehe das so oder ok web Bereich.

Erst einmal alle Dritt Anbieter die man findet einbinden und nach mehrmaligen klagen vielleicht entfernen.

@kuketzblog "Diese Zettel seien datenschutzrechtlich teils bedenklich gewesen – etwa wenn sich der Kellner abends die Handynummer von einer netten Besucherin rausgesucht und diese angerufen hätte."

Sehr fadenscheiniges Argument. Ohne verweise auf tatsächliche Tatbestände ist das erstmal ein Generalverdacht gegen Kellner. Und selbst wenn das passieren würde, gibt es dann keine Mittel und Wege dagegen (rechtlich) vorzugehen und das zu ahnden? Als ob eine App das richten muss

@w4tsn @kuketzblog
Das denke ich auch. Lieber ein paar hundert Namen und Telefonnummern auf Zetteln in der Hand eines nicht 100% korrekten Gastronomen als hunderte Millionen Datensätze in einer zentralen Datenbank. Wenn die in die falschen Hände geraten...

@kuketzblog "In der Regel verursacht das keinen zusätzlichen Aufwand oder weitere Kosten bei der Realisierung solcher Projekte"

Alleine schon die notwendigen Daten zu erheben und deren sichere Speicherung und Verarbeitung zu planen ist ein wertvoller Mehraufwand, da brauchen wir uns keine Illusionen machen. Nachbereiten kostet zwar deutlich mehr, aber ein gutes Design erfordert ebenfalls Zeit und Energie, die gewertschätzt werden will.

@kuketzblog die App ist nicht nur im Bezug auf den Datenschutz umstritten, wie im Artikel beschrieben. Ein sehr nachlässiger Kommunikations- und Entwicklungsstil hat schon für unzählige Sicherheitslücken gesorgt (die bisher entdeckt wurden) und die Attitüde des "reparieren wir irgendwann, sobald sich jemand beschwert" ist bei diesem Thema und dieser Tragweite kaum auszuhalten. Ich kann nur dem CCC beipflichten: nicht geliefert, Steuergelder zurück holen. ccc.de/de/updates/2021/luca-ap

@w4tsn @kuketzblog

Wir haben eine staatlich bezahlte und deutlich besser taugliche, aber vor allem den Datenschutz "by design and implementation" respektierende App. Da ist das Geld für den Luca-Mist Steuervernichtung.
Abgesehen davon trägt keine dieser Apps nach neuesten Erkenntnissen wirklich zur Eindämmung der Pandemie bei. Menschliches (Fehl-) Verhalten lässt sich leider kaum durch Technik beherrschen...
Weder das der Bevölkerung noch gar das der Politiker

@kuketzblog Der selbe Ansatz funktioniert beim Brandschutz auch regelmäßig gut.

@kuketzblog Die HALTUNG eines Unternehmens zu Datenschutz ist meistens umunkehrbar. Luca wird es nie ernst meinen, da dann deren Geschäftsmodell explodiert.

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