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Meine Beschreibung vom Fediverse:
"Sinnbildlich kann man sich das Fediverse als Universum vorstellen, das unterschiedliche Galaxien (Dienste) umfasst. In jeder Galaxie gibt es eine Vielzahl von Planeten (Instanzen) auf denen sich Lebewesen (Nutzer) niedergelassen haben und über alle Grenzen hinweg bzw. mit jedem im Universum kommunizieren können."

Was meint ihr? Verbesserungen?

@kuketzblog Das verbindende Element kommt da etwas zu kurz finde ich.

@kuketzblog mir fehlt der Tip dass die Nutzer möglichst immer ein Handtuch mit sich tragen sollten.

(Nee, ist ein guter Vergleich. )

@kuketzblog Es kommt auf die Zielgruppe an. Ja, das Fediverse ist namentlich mit einem Universum verwandt, aber wenn ich Menschen auf der Erde erreichen möchte, könnte ich mir beim Bild mit den Planeten vorstellen, dass die Assoziation aufkommt, dass andere Planeten unerreichbar weit weg sind (außer für bestimmte Milliardäre).

Ich finde es ansonsten sehr gelungen, auch wenn das jetzt zunächst anders ausschaut.

@kuketzblog Klingt einleuchtend. Ich würde aber statt Galaxie eher Sonnensystem sagen, weil dort die Planeten (als einzelne Instanzen) um einen Stern (als Rückgrat/Protokoll) kreisen.

@kuketzblog Das Wie des Kommunizierens kommt mir etwas zu kurz. Vorschlag: ...frei, ohne Zensur und ohne Algorithmen kommunizieren...

@kuketzblog
Auf den ersten Blick scheint mir das ein ganz gutes Bild zu sein.
Aber wie schon angemerkt, ein Problem könnte die Symbolik der großen Entfernungen sein. Wenn Pixelfed und Mastodon kommunizieren, findet Austausch zwischen zwei Galaxien statt. Zwar ist das Bild ja nicht auf diese Weise ernst zu nehmen, das ist jedem klar, aber vielleicht wirkt die Symbolik der großen Entfernungen unbewusst. Ev. stattdessen ein anderes Bild? Was mit Städten, Häusern, Zimmern vielleicht?

@Voka sehe ich auch so. Daher oben von mir die Analogie mit einem großen See und Anliegergemeinden wo Häuser mit Seezugang sind... @kuketzblog

@jakob @kuketzblog

Ja, oder so was. Galaxien sind faszinierend, Wohnzimmer gemütlich... Hm, das perfekte Bild gibt's sowieso nicht.

@D22 @kuketzblog

Sofortige Assoziation: einsame Insel 😉
Aber natürlich kommt es immer auf die genaue Ausgestaltung an. Das kann auch mit Inseln funktionieren.

@kuketzblog Ich würds eher mit einem großen See vergleichen.

Da gibt es Seegemeinden (eine Mastodon-Gemeinde, eine Pleroma-Gemeinde, eine Peertube-Gemeinde). Und jede dieser Gemeinden hat viele Häuser mit Seezugang (die Instanzen). Und in den Häusern wohnen mehrere Leute.

Innerhalb eines Hauses kriegt man alles mit (lokale Timeline), und ansonsten kann man über Boote und den Steg zu jedem Haus über den See miteinander in Kontakt treten (Das Protokoll). Zusätzlich gibts noch Landverbindungen zwischen den Häusern (z.B. das DFRN-Protokoll von Friendica oder Zot für Hubzilla)

@jakob @kuketzblog Ein See vs. "Seenplatte"? Alle sind mit allen verbunden?
Klingt ausserdem lebensfreundlicher als ein kaltes, fernes und ziemlich weit entferntes Universum.

@kuketzblog Ich habs übrigens vorhin wieder einmal probiert...

"Ach so. Mit den Leuten auf Facebook kann ich dann nicht kommunizieren? Na dann schau ichs mir am Abend mal an"... also nie.

Das ganze nach einer Lamentiererei, dass die Leute nicht bereit sind, ihre digitale Selbstverteidigung anzugehen, mit großer Zustimmung, dass "die Leute" wirklich wenig Verantwortung zeigen, und man da was ändern müsse... Hab eingehakt... nix.

Facebook oder proprietäre Dienste sind wie eine Sucht. Hauptsach das Zeugs ist giftig.

@kuketzblog Das überspringt eine Hierachie-Ebene. In Galaxien gibt es eine Vielzahl von Sternen, um die wiederum die Planeten kreisen. Um welche wiederum die Monde Kreisen.

Ich weiß aber gar nicht, ob das Bild überhaupt alltagstauglich für nicht-nerds ist.

@kuketzblog Das Bild mit der Galaxy hat keinen praktischen Bezug zum realen Kommunikationsverhalten der Anwender. Niemand kommuniziert mit anderen Galaxien. Mir fällt allerdings auch kein einleuchtendes Bild ein.

@kuketzblog Bei den verteilten Kommunikationsformen Telefon oder Postwesen geht es um 1 zu 1 Kommunikationen, was nicht zu sozialen Netzen passt.

@kuketzblog Zur Teilnahme an Gruppenkommunikationen in der physischen Welt ist das Zusammenkommen an einem gemeinsamen Ort notwendig - was das Gegenteil von verteilten Nerzwerken darstellt und daher eher auf geschlossene Foren und Soziale Netzwerke passt.

@kuketzblog Ehrlich gesagt fällt mir keine einzige, verteilte Kommunikationsform abseits der digitalen Welt ein. Vielleicht ist genau dieses das Problem die Vorteile einer verteilten Infrastruktur wie das Fediverse der Allgemeinheit zu vermitteln.

@Sucher
Das stimmt zwar, aber ich würde Metaphern, Bilder und Visionen weder wörtlich interpretieren noch zwangsläufig auf Alltagsbilder begrenzen - Perfum-Werbung funktioniert offenbar auch trotz Alltagssituationen aus Laufsteg-Frauen, Superagenten, Luxus-Autos und Raubkatzen besser als durch Nahaufnahmen von Durchschnittsmenschen im Jogging-Anzug beim Mümmeln von Butterstullen...

Wenn man die Metapher des Universums föderierter Dienste nicht insgesamt in Frage stellt, kann man das schon auch ausgestalten.

Das Bereisen unendlicher Weiten wird nicht jede(n) erreichen, aber ich persönlich finde das Fediverse
ja futuristisch genug für so eine Metapher.

@kuketzblog hört sich gut an, an einer Beschreibung für das Fediverse sowie die von mir bereitgestellten Instanzen beiße ich mir auch gerade die Zähne aus.

@kuketzblog Galaxie, Universum - Ich denke das ist für viele schon zu komplex. Zudem zieht auch der Datenschutz nur selten. Die meisten Leute wollen einfach nur etwas das funktioniert ohne lästige Einstellungen etc. Einfach anmelden und los legen.

Von daher sollte man die Leute dort abholen wo sie gerade sind. Mir schwebt da eher etwas vor wie: Stell dir vor du könntest über Twitter auch deine Facebook-Freunde erreichen.

Im Endeffekt scheitert es für viele schon an der Server-Auswahl. Das ist einfach "viel zu kompliziert" - "Ich will doch nicht erst Informatik studieren müssen um was Posten zu können" etc.

Das ist traurig aber leider die Realität, die mir immer und immer wieder begegnet.

@socialnoob @kuketzblog

Ja, für den Erstkonntakt muss dringend etwas einfacheres her.

Auf Begriffe wie Server folgt "Oh damit kenne ich mich nicht aus."
Oder Instanz: "Hab ich nie gehört ist mir zu kompliziert"

@kuketzblog Vielleicht auch der Vergleich mit einer Wohnzimmerschrankwand. Da gibt es Regale mit Büchern, Schubladen, Regale für Bilder, einen Platz für den Fernseher, Dinge die sich hinter Türen verbergen, Schubladen und eine Rückwand die allen Elementen Halt bietet. Und am Ende ist alles aus einem Holz geschnitzt.
Hm? Bin halt Schreiner

@Wheniam64 ist für viele vielleicht greifbarer, wenn man das auch ein Zimmer bezieht oder eine Wohnung. @kuketzblog

@kuketzblog
Leider stimmt das so auch nicht zu 100%

....über alle Grenzen hinweg bzw. mit jedem im Universum kommunizieren können....

Jeder Betreiber hat seine Sicht der Dinge und blockt unter Umständen einzelne User oder ganze Instanzen. Eine Instanz die wirklich mit allen und jeden kommuniziert ist mir nicht bekannt.

@kuketzblog „Wenn‘s nicht hinkt, ist es auch kein Vergleich.“

@kuketzblog

Da das mit Kommunikation im Universum aufgrund der Geschwindigkeitsbeschränkung von Wellen nicht so gut klappt, wäre der Vergleich vielleicht sinnvoller auf der Ebene "Erde (Fediverse) - Kontinente (Dienste) - Staaten (Instanzen)"?

@kuketzblog Hmm, ich würde mich immer noch sehr über wirklich niederschwellige Möglichkeiten, das Fediverse zu erklären, freuen.
Aber fürchte, dass das mit den Galaxien und so einfach einige Ebenen zu abstrakt sein könnte.

@kuketzblog
1/2 Also die “Planeten“ innerhalb einer “Galaxie“ sind ja alle von gleicher Art und erscheinen in dieser Beschreibung als isolierte Monokultur neben denen einer anderen “Galaxie“ - ich denke, das kommt zu strukturiert rüber und der Aspekt der Kommunikation kommt zu kurz, wie schon mehrfach angemerkt.

@kuketzblog
1/2 Wie wäre denn das Bild eines bunten Bällebads? Jede Farbe ein Dienst, jede(r) kann einen neuen Ball hineinwerfen und jeder Ball kann jeden anderen berühren (=kommunizieren). Dicht bei einander liegende Bälle sind enger durch kommunizierende Nutzer verbunden, können sich direkt sehen und bilden eine Art Dienst-übergreifendes Subnetz (oder Interessengemeinschaft), aber grundsätzlich ist mit etwas Suche auch jeder Ball am anderen Ende des Pools sichtbar.

@kuketzblog
Das wäre zumindest mehr von der Kommunikation her gedacht: alle Bälle sind gleich (= sprechen dieselbe Sprache) und haben sich nur je nach Farbe spezialisiert.

@kuketzblog
Das hilft mir leider nicht, das Fediverse zu verstehen, insbesondere da im Universum der intergalaktische Austausch praktisch nicht möglich ist, (jedenfalls nicht realtime). 🙄 🙂
Aber bedeuten die Striche auf dem Bild vom Fediverse nicht Austausch? (Hab's ehrlich gesagt nicht wirklich verstanden.)

Alternativ:
Für mich (Ziel: Website für Hubzilla) waren die Galaxien bisher die unterschiedlichen Protokolle. Die Instanzen der Dienste waren für mich eher Vehikel unterschiedlicher Ausstattung, mit denen einzelne oder mehrere Personen die Galaxien bereisen können (Zugänge zur Galaxie). Aber wahrscheinlich ist da eine Analogie so gut wie die andere...
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