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Wie kann es eigentlich sein, dass sich Spiegel-Abonnenten zusätzlich via "Spiegel PUR"(+ 1,99€) von Werbung und Tracking "freikaufen" müssen? Sollte es für Abonnenten nicht selbstverständlich sein, wenn man darauf verzichtet?

spiegel.de/backstage/spiegel-d

@kuketzblog sehe ich ähnlich und leider ist der Spiegel nicht alleine.
Für mich ein Grund diese Medien nicht mehr aktiv zu nutzen, auch wenn die Informationen sonst überwiegend gut sind

@kuketzblog
Ja, das regt mich bei der ZEIT auch auf. Und wohin sie die Daten schicken...

@kuketzblog Die SZ hatte vor einiger Zeit einen oberflächlichen Artikel über Tracking von Zeitungslesern. Nicht erwähnt wurde, dass die SZ es ebenso macht und zwar während man den Artikel liest. 🙄

Wäre vielleicht mal ne Analyse wert, welche Zeitungsapp, wann und wieviel Infos sendet.

@Qwertziop Selbst die Öffentlich-Rechtlichen agieren ziemlich verlogen! @kuketzblog

@Qwertziop @kuketzblog ich kann nicht bestätigen, dass die SZ nicht darüber aufklärt. Bei der SZ gibt es immer wieder Infoblöcke, sollte das Thema Tracking & Cookies auftauchen, die darüber aufklären, dass die SZ auch trackt..

🔗 swmh-datenschutz.de/sz#scroll-

@kuketzblog
Ein vergleichbares Modell mit vergleichbarem Preis ist zeit.de Pur. Werbefreiheit kostet 1,2 €/Woche ohne und 0,4 €/Woche mit Abo.

premium.zeit.de/faq/pur

@kuketzblog

Ich frage mich, ob 2 € pro Monat den Einnahmen entspricht, die dem Unternehmen durch Werbung entgehen. Das kann ich mir kaum vorstellen, wirkt zu hoch. Wahrscheinlich ist darin auch der Aufwand eingepreist, das werbefreie Angebot bereitzustellen.
Irgendwie kann ich es verstehen, dass damit die Wahl gelassen wird. Es entspricht zwar nicht meinen Werten, aber nicht alle Abo-Beziehenden sind wohl bereit, soviel für Werbe-/Trackingfreiheit zu zahlen.

@velocitea @kuketzblog

Ich denke, man darf hier nicht vergessen, dass es um Gewinnmaximierung geht.

Hinter dem Geschehen stehen Geldgeber, die Rendite sehen möchten.

Es wird getan, was notwendig ist, um diese Ziele zu erreichen ohne das Unternehmen zu zerstören (denn dann wäre das Investement verloren und die mögliche zukünftige Rendite auch).

Es geht also nicht um 2€/Monat zur Kompensation von Kosten, sondern um den Betrag, bei dem abzüglich der Kosten der höchste Gewinn erzielt wird.

@velocitea @kuketzblog

Dabei spielen dann z.B. auch eine Rolle, wie viele Kunden für welchen Betrag bereit sind sich von Werbeung und Überwachung freizukaufen.

Positiv auswirken würde sich, wenn z.B. die Strafen für Überwachung, mangelnde Aufklärung oder fehlende Möglichkeit zur Ablehnung mit einem Mausklick hoch genug sein würden, um die Einnahmequelle versiegen zu lassen.

@kuketzblog Und wie kann es sein, dass es immer noch kein Micropayment für einzelne Artikel gibt? Ich möchte nicht 20 Magazine abonnieren, wenn ich Hintergrundberichte lesen möchte, für die ich bereit wäre, einzeln zu zahlen. Die Medienhäuser lassen da echt Geld liegen. Aber Abo plus Abo ohne Werbung ist schon echt frech, stimmt.

@kuketzblog Manche Tracker wird man so oder so nicht los. zB gestern in Komoot (mit Google Tastatur) nach bayerischen Regionen geschaut. Und was hab ich heute morgen in Google Play? Springen gleich Apps über Bayern als Vorschlag raus.

@RoninVS @kuketzblog Da hilft sicher eine andere Tastatur! Ggf kannst Du der Tastatur-App auch jeglichen Kontakt zum Netz verbieten. Ob das bei der Google - Variante funktioniert, kann ich nicht sagen.
Andererseits ist die Frage, ob die Vorschläge nicht hintenrum über Komoot kommen. Sind da Tracker drin, die die Vorschläge für Bayern-Apps im Play Store angetriggert haben?
Generell sollte sowieso sowas wie Blokada, RethinkDNS und Konsorten aufs Smartphone!

@kuketzblog Ja, das ist eine Unverschämtheit. Und das macht nicht nur der Spiegel so. Zusätzlich funktioniert auch die Logon-Technik nicht. Ich bin so genervt, dass ich as m liebsten alle Abos wieder kündigen würde …

@padeluun
Ich habe das Problem so gelöst: Ein Freund hat das Abo und befreit für mich die Artikel beim Spiegel, falls Paywall. So sind die Schmerzen reduziert.
@kuketzblog

@padeluun @kuketzblog
Auch uns stören diese Paywalls, obwohl schon das Papierabo besteht. Beschwerden bisher - zwecklos.
Wir verweisen auf solche Artikel nicht mehr und öffnen Paywalls auch nicht. Es gibt genug Kanäle, über die die Information auch um diese Mauern herum fließt. Manchmal sogar echte Hochwasser...

@Datenschutzgeno @padeluun @kuketzblog
Kommt es mir nur so vor oder hat spiegel.de seit Monaten die Anzahl der frei verfügbaren Artikel stark reduziert?

Mittlerweile ist m.E. jeder zweite Artikel den ich lesen möchte hinter einer Paywall.

@AlexSittner @Datenschutzgeno @padeluun Ne, ist tatsächlich so. Stark reduziert. Ohne Abo eigentlich nicht mehr wirklich brauchbar.

@kuketzblog @Datenschutzgeno Ich möchte aber Medien Geld zukommen lassen. Und zwar nicht nur als Pay-per-view.

@padeluun @kuketzblog
Wir haben z.B. die ZEIT abonniert. In Papier. Warum kann ich für diesen Preis das nicht auch online sehen.Uns unverständlich...

@kuketzblog @Datenschutzgeno Ich möchte tatsächlich kein Papier, um es nicht stapelweise entsorgen zu müssen. Wenn ich was intensiver lesen möchte, drucke ich es mir aus.

@padeluun @kuketzblog @Datenschutzgeno Was ich dreist finde ist, dass wenn man dann auch noch zahlt zusätzlich noch einen Opt-Out-Knopf betätigen muss [1] oder alternativ do-not-track im Browser einstellen muss (immerhin).
Ich finde es immerhin ehrlich, dass man direkt darauf hinweist, dass man Daten wenn man ohne pur zustimmt in die USA weitergibt.
[1] spiegel.de/datenschutz-spiegel

@Datenschutzgeno @padeluun

Gegen das einfache “Herzlich willkommen”-Overlay hilft es, den User-Agent vor dem Anklicken des Links für die Dauer des Aufenthalts auf der Seite auf “Googlebot” umzustellen.

Bei ZEIT Online und Golem.de funktioniert das ebenfalls aufgrund gewisser Ähnlichkeiten, die man in den angehängten Screenshots erkennen kann.

Seit ich das entdeckt habe, weise ich darauf jedesmal hin, wenn ich im Fediverse auf eine dieser drei Seiten verlinke.

Natürlich ist das mühselig, aber zumindest mir ist das wurscht. :akkoshrug:


Artikel-Foto des "Herzlich Will…
Das ZEIT Online-Äquivalen "Wie …
Das Golem.de-Äquivalent "Willko…

@Datenschutzgeno @domodak Zumindest scheint DAS einfacher zu sein, als es mit regulärem Abo zu tun. Ich habe Abos - und scheitere regelmässig immer wieder an diesem Barrieren.

@padeluun Was meinst du padeluun mit Logon-Technik? Was funktioniert da nicht?

@kuketzblog Ich habe immer wieder Probleme mich einzuloggen - trotz Cookies erkennen mich die Sites oft nicht. Ich habe aber keine Lust und Zeit, das zu debuggen, sondern überlege, alle Abos wieder zu kündigen. Die einzigen, die es gut machen, ist die taz.

@kuketzblog
…nur wer handelt kann etwas bewegen.
Eine freundliche Bitte und auf angemessene Veränderungen zu warten bedarf sicherlich einen sehr langen Atem.
Abo kündigen und das im Kollektiv bewirkt sicherlich, dass ein kreativer „Ruck“ durch die Medienwelt geht.
Ich denke wir alle verstehen, dass gut recherchierte Informationen auch honoriert werden müssen. Aber solche Firmen müssen uns auch zeigen das wir ihnen Vertrauen können. Und dies immer wieder aufs Neue - so wie im wahren Leben ;-)

@kuketzblog Spiegel abo am besten kündigen. Es war mal ein gutes nachrichtenmagazin. Die Zeiten ändern sich.

@kuketzblog Wenn ich eine Zeitung in Papierform abonnieren ist diese auch nicht werbefrei. Verstehe die Aufregung nicht ganz. Es gibt doch mittlerweile so gute Werbe und Trackingblocker.

@dirksche Mit Verlaub, aber Werbung in einer Zeitschrift ist kaum zu vergleichen mit Online-Werbung, bei der der Nutzer vermessen wird.

@kuketzblog Hauptsächlich, weil du die Formulierung "Mit Verlaub" genutzt hast. Bei so einer schönen Wortwahl kann ich nicht widersprechen.

@kuketzblog Das gleiche ist auch bei Heise. Selbst als ct-Abonnent müsste man extra zahlen.
@heluecht @kuketzblog
Antwort aus der ct-Redaktion: heise.de != ct

Das gefällt denen auch alles nicht. Kündigung haben sie trotzdem bekommen.

@kuketzblog Tracking macht doch erst richtig Spaß, wenn man von den User*innen auch noch Namen und Zahlungsdaten hat.

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