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Diaspora wird ja gerne als Teil des Fediverse gesehen - ist es aber IMHO nicht. Das Fediverse spricht nahezu einheitlich ActivityPub. Meine Prognose: Alle Dienste, die das nicht unterstützen, werden in absehbarer Zeit nicht mehr Teil des Fediverse sein.

en.wikipedia.org/wiki/Fedivers

@kuketzblog koennte man es auch gleich #fedipub nennen. bzw. wuerde mir dann noch ein begriff fehlen fuer "foederierte, freie software sachen zum selberhosten."

@stereo Der Begriff passt IMHO so wie er ist sehr gut. Er soll ja die Vielfältigkeit wiederspiegeln.

Aber das Fediverse bzw. die Idee dahinter (ein Account auf einer beliebigen Plattform, um mit allen zu kommunizieren) kann nur dann funktionieren, wenn wir ein einheitliches Protokoll haben, das alle unterstützen/sprechen.

@kuketzblog
Richtig. Soll Vielfaeltigkeit widerspiegeln - daher empfinde ich deine Haltung "aufgrund Andersartigkeit auszuschliessen" als widerspruechlich. Einerseits glaube ich zu verstehen, wie es zu dem Gedanken kam, andererseits jedoch ist Diaspora schon sehr lange da. Ich denke ein Blick auf die Gesamtgeschichte der Netzwerke koennte nicht schaden. Das fediverse besteht nicht nur aus einem Protokoll... zumal dieses eine Protokoll ja eh schon x verschiedene Dialekte hat.

@c47 Diaspora wird zwangsläufig "ausgeschlossen", weil es eben nicht kompatibel sein wird. Das Fediverse kann sich nur verbreiten und auf ein erhöhtes Interesse stoßen, wenn es funktioniert. Das bedingt zumindest ein einheitliches Kommunikationsprotokoll, das alles verstehen bzw. sprechen.

@kuketzblog
Oh ok.... mit so starrkoepfigen Menschen hat es keinen Sinn zu diskutieren.

@c47 @kuketzblog hat nichts mit starrkopfig zu tun, aber wenn die Leute auf friendicait jemandem auf Diaspora reden, dann sieht man im restlichen fediverse nur die eine Seite der Konversation. Ist dann, als würde man jemandem beim telefonieren zuschauen.

@Moepmoep @c47 @kuketzblog
Es ist wichtig und richtig!
Sonst bleibt ein Flickenteppich und die Leute bleiben bei Twitter etc.. Das funktioniert nämlich.

@kuketzblog @c47 Wenn es ein vielfältiges Mit- und nicht nur Nebeneinander sein soll, dann braucht es ein einheitliches Protokoll. Das ist im Zwischenmenschlichen nicht anders als wie im Technischen und ganz und gar kein Widerspruch.

@kuketzblog Definitionsfrage... Ist fediverse alles was federated funktioniert oder ist fediverse nur, was mit der Mehrheit der Anderen (gemessen an was?) austauschen kann? Es an einem einzigen bestimmten Protokoll fest zu machen kommt mir aber Komisch vor.

@claudius @kuketzblog email wird auch am Protokoll festgemacht.
WWW wird auch am Protokoll festgemacht.
Ich finds sehr wohl absolut wichtig, dass man das Fediverse am Protokoll festmacht.
Und ich finds schade, dass z.b Lemmy ActivityPub spticht, und dennoch nicht von z.B. Friendica aus abonniert werden kann...

@jakob @kuketzblog Keinen Menschen da draußen interessieren Protokolle. Wenn wir uns als Geeks darauf versteifen verlieren wir (wieder) gegen kommerzielle Angebote.

Leute wollen nicht "XMPP" benutzen. Leute wollen Bernd und Katharina erreichen.

@Mike Kuketz ⭐ Schon das zweite Mal innert kurzer Zeit, dass du Prognosen in den Raum wirfst — nur, warum sollen Leute genau dir diese Prognosen abnehmen? Welche Street Credibility hast du in Bezug auf Protokolle des Fediverse? Warum nicht vielleicht mal auf jene hören, die sich seit Jahrzehnten damit auseinandersetzen und sogar aktiv das Fediverse mitgestalten und weiterentwickeln, wie @mike ?
emanuel @ la bonne heure wrote the following post Thu, 15 Jul 2021 21:07:46 +0200 @Mike Kuketz :mastodon:

Entweder Diaspora wird das implementieren oder mehr und mehr Nutzer verlieren.


Mal schauen. Reichweite ist eben nicht alles, was zählt. Besonders nicht im Fediverse. Ich bin selber nicht auf Diaspora, die Grundstimmung bei Diaspora ist vermutlich aber wie anderso auch: „Ich bin da, wo meine Leute sind oder wo ich gute Chancen habe, Leute zu finden, mit denen ich mich gut unterhalten kann.“
Das State-Of-The-Art-Feature der Zukunft wird eher die Möglichkeit sein, sich vom „Marktplatz“ an den „Stammtisch“ zurückzuziehen, um eben „bessere“, „tiefergehende“ Gespräche führen zu können. Weshalb das Protokoll Zot nie verschwinden wird.
Quelloffene Plattformen, die solche Rückzugsmöglichkeiten bieten, werden länger Bestand haben, weil die Nutzer
ihren Wert eben schätzen, weil die Plattform nicht beliebig austauschbar ist mit dem nächsten Hype.
Ethisch saubere Alleinstehungsmerkmale, nicht reichweite-geile Nachmache der proprietären kapitalistischen Vorbilder.

@emanuel Du musst mir die Prognose nicht abnehmen - machen schon andere. 😉

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