Die ARD mal wieder mit ihrem Geoblocking. It's time for youtube-dl

@kuketzblog
madetomeasure.online/ ist die offizielle Webseite dieser Dokumentation, wo es sowohl eine deutsche, als auch eine englische Version gibt. Hier ist die Dokumentation ein wenig länger als eine Stunde.

@Rohirris @kuketzblog Oh und die Webseite haben sie nochmals neu erstellt. Am Sonntag saß ich augenrollend davor, weil noch Google Fonts und wix.com pixel vorhanden waren...ich war aber zu faul die Betreiber darüber in Kenntnis zu setzen und zu fragen ob ihnen das nicht albern vorkommt..

@Rohirris @kuketzblog die interaktive Version auf der Website ist schon mal beeindruckend. Der mit mir schauende Person hat es die Sprache ob der Möglichkeiten verschlagen und mir ganz am Ende mit dem persönlichen Profil.
Die WDR-Doku wirkte in den ersten Minuten etwas anders geschnitten und kommentiert. Beleuchtet die Doku noch mehr Hintergründe?

@Rohirris @kuketzblog sehr cool und @rufposten hat wohl ein bisschen geholfen dabei cool 🙂

@kuketzblog

Ich fand die These, man könnte doch so viel gutes mit 20 Jahre Durchleuchtung und daraus gewonnenen Algorithmen bewirken, wenn man wollte (Suizidprävention etc.). Das ist auf technischer Ebene die Idee des gütigen Tyrannen. Absolut rückständiger Gedanke, in einer kapitalistischen Welt auf Zentralisierung zu setzen.

@kuketzblog Die 'interaktive' Variante unter 'madetomeasure.online' finde ich auch sehr gelungen. Es werden im Verlauf des Filmes einige Fragen gestellt, die per Mausklick zu beantworten sind. Ganz am Ende erhält man eine Zusammenfassung und Analyse. Es werden vieltfältige Daten aus der jeweiligen Session mit einbezogen (Klickverhalten, Mauszeiger-Bewegungen, Betriebssystemumgebung, Browserversion, Bildschirmauflösung, usw.).

@kuketzblog

Kann man "Made to Measure" kritiklos empfehlen? Der Film lässt Experten behaupten, dass die Sammlung und Analyse von Sozial-Media-Nutzer-Daten positiv und negativ sein kann. Negativ bei Nutzung für manipulative Werbung. Positiv bei Eingriffen, die krankhaftes oder suizidales Verhalten verhindern. Ich finde beides inakzeptabel. Niemand (auch kein Algorithmus) sollte (ohne Zustimmung der Betroffenen) persönliche Daten analysieren und nutzen dürfen - auch nicht für einen guten Zweck.

@kuketzblog @schreierco Der Film ist als Anschauungsunterricht für Euch alle, die Ihr Apps installiert durchaus zu empfehlen. Natürlich ist das totale Überwachung und längst Realität. Auch darum besitze ich kein Smartphone.

@vegos_f05 @kuketzblog @schreierco es gibt auch Smartphones und Apps, die nicht überwachen. Können sich manche gar nicht vorstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, ein Betriebssystem zu nutzen, das mich trackt.

@schreierco
Ich meine, das sind immernoch Beispiele, was man mit den Daten macht oder was man damit machen könnte und deswegen wäre meine Antwort ja
@kuketzblog

@schreierco @kuketzblog Naja, ich finde, dass positive Aspekte von Algorithmen in einer nicht einseitigen Berichterstattung ruhig genannt werden dürfen/sollten. Der Punkt von uns Datenschützern ist schließlich nicht, dass Algorithmen keine Vorteile haben, sondern dass diese Vorteile in keinem Verhältnis zu den Risiken stehen. Das darf so auch gerne genannt werden.

@Supercellol

Ich habe auch etwas gegen einseitige Darstellungen. Allerdings finde ich einseitig, das es in dem Film keine Gegenstimme zur Expertenmeinung gibt, die Datenanalyse und -nutzung für einen vermeintlich guten Zweck fordert. In dieselbe Richtung zielt doch die geplante anlasslose Massenüberwachung von Social-Media-Daten und E-Mails, die mit der Verhinderung von Straftaten (u. a. der bildlichen Darstellung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder) begründet wird.

@kuketzblog

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