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Schöner Beitrag, der sich zum Teil auch auf die Nachhaltigkeit in der IT anwenden lässt.

"Kaufen Sie kein Elektroauto! Von falschen Konsum-Versprechungen"

heise.de/hintergrund/Missing-L

@kuketzblog
Das war/ist nicht nur beim E-Auto der Fall gewesen, ebenso in sehr vielen politisch verfügten Empfehlungen.

@kuketzblog Aber sag uns mal was man sonst kaufen soll wenn der Sprit bald zwei Euro den Liter kostet und die Hersteller quasi gezwungen werden Elektroautos zu bauen

@Kurt @Mixtape @kuketzblog der Artikel sagt ja nicht, dass man kein e-Auto kaufen soll. Er spricht davon, dass ein bestehendes Fahrzeug möglichst weiter verwendet werden soll.

Allerdings kommt hier auch der Punkt des Gebrauchtmarktes mir persönlich zu wenig raus. Wenn man ein neues Auto kauft, verschwindet das alte ja nicht, es geht in den Gebrauchtwagenmarkt. Aber generell ja, altes Zeug länger nutzen hat vmtl einen höheren impact.

@Moepmoep @Mixtape @kuketzblog die Neuwagen Förderung schlägt massiv auf den gebraucht-wagen-markt durch. Und dann kommt schnell der Punkt, an dem ich mir statt einer Reparatur einen jüngeren gebrauchten beschaffe.

@Kurt @Mixtape @kuketzblog ja genau, ich wollte nur die Aussage infrage stellen (die der Artikel mMn transportiert), dass man jedes Auto von der wieder bis zum Grab fahren soll.

@Mixtape @kuketzblog

Gar kein Auto fahren. Ich weiß, dass das nicht immer realistisch ist. Das ist dann auch, was ich an dem Artikel kritisieren würde.

Häufig realistischer: Wenn man einen sparsamen Verbrenner hat und wenig fährt, dann sollte man den erstmal weiterfahren. Ansonsten Fahrleistung soweit reduzieren, dass es wenig ist. Wenn das Auto kaputt ist, doch ein E-Auto kaufen.

@clim_risk @Mixtape @kuketzblog Meiner Meinung nach hat der Autor genau das transportieren wollen. Auto so wenig wie möglich bewegen und so lange wie möglich behalten - wenn man denn doch eines braucht.
Das Optimum geht darüber hinaus, aber dass das kaum jemand erreichen kann, ist klar. Daher schreibt der Autor ja auch, dass schon ein paar Prozent Verbesserung bei sehr vielen Menschen mehr bringen, als 100% bei nur wenigen.

@Mixtape
Das steht im Artikel: Wenn es nicht notwendig ist, sollte man erst das bereits vorhandene Auto "aufbrauchen".
Parallel dazu sollte man sich Gedanken machen, ob ein eigenes Auto überhaupt notwendig ist. Es gibt in vielen Fällen praktikable Alternativen.
@kuketzblog

@Mixtape @kuketzblog

Du hast es nicht verstanden:
Wenn du ein funktionierendes Auto hast, kauf kein neues.
Wenn deins kaputt ist, kannst ruhig zu einem Elektroauto greifen (obwohl Öffi, Fahrrad, car sharing, etc. noch besser wären).

@kuketzblog
Danke. Tatsächlich ganz schön wahr. Weniger ist mehr und Glück kommt nicht vom Konsum. Nur bei den m.E.n. etwas unpassenden Garten-Analogien stimme ich nur bedingt zu: wer sein Gemüse selbst anbaut und dabei Zeit investiert, erfährt viel Glück ohne groß zu konsumieren. Heißt natürlich aber auch, die Gartenabfälle selbst zu kompostieren anstatt sie wie beschrieben gegen Geld mit dem Auto wegzufahren und Torferde in Plastiksäcken einzukaufen.

@kuketzblog Absolut richtig. Mein Vater fährt nen 20 Jahre alten Golf. Ich sage immer zu ihm. Du bist der beste Umweltschützer. Ein Nachteil hat das aber. Die Sicherheit ist nicht mehr so gegeben.

@Nake @kuketzblog Na, ich denke, dass ein 20 Jahre alter Golf sicherlich absolut ausreichend sicher ist. Der wird schon Gurte haben, gute Knautschzonen, einige Airbags. Es kommt ja auch darauf an, wie viel und welche Strecken der Vater fährt.
Gut gewartet sollten andere Wehwehchen doch auch nicht zum Sicherheitsrisiko werden.

@kuketzblog
So stellt sich unsere Regierung sozial-ökologische Transformation vor:
„Kaufen Sie dieses mehr oder minder formschöne Auto und erhalten Sie tausende Euro gratis aus sozialer Umverteilung! Wie, Sie können sich keinen Neuwagen leisten? Egal. Ihre Steuern finanzieren Andere, die das können.“
#JustTransition #ClimateJustice #Umverteilung

@kuketzblog
Sehr schöner Artikel.

Man könnte fast sagen, dass hohe Wohn- bzw. generell hohe Lebenshaltungskosten gut für und sein könnten... Wer "viel" für die Basics des Lebens ausgibt, hat nicht mehr so viel übrig für Überkonsum.

Und der Bauer hätte vielleicht auch wieder bessere Möglichkeiten, durch die höheren Preise nachhaltiger zu arbeiten.

Aber ja, das muss man alles differenzierter nach Einkommensgruppen usw. betrachten, das ist klar.

@curious_oecher @kuketzblog Ich sehe das mittlerweile relativ pessimistisch. Da die ganze Welt so funktioniert, müssten sich alle nach und nach zurücknehmen und die weltweit überhitzte Wirtschaft einbremsen. Das halte ich für ein unrealistiaches Szenario, weil keiner (ob Staat oder Unternehmen) seine Vormachtstellung oder Arbeitsplätze opfern will. Mal abgesehen von der allgemeinen Ansicht Umweltschutz kostet Wirtschaftsleistung.
Grundsätzlich steht im Artikel aber alles drin, was schief läuft.

@Marciste @curious_oecher Es wird massive Umweltauswirkungen »benötigen«, bis sich dahingehend etwas ändert. Die Natur wird uns letztendlich die Grenzen aufzeigen.

@kuketzblog @curious_oecher Ich fürchte auch. Es tut einen großen Schlag irgendwann, und das zu einem sehr hohen Preis für die, die überstehen müssen.

@Markus Meinst Du Disruption?
The Great Disruption - Rethinking Energy, Transportation, Food & Agriculture / August 17th, 2021



Virtual presentation to the Council of State Governments on the occasion of the CSG East 2021 Annual Meeting.

@hub Naja, wenn es nicht gelingt, schnell effiziente Alternativen zu entwickeln und diese mit entsprechendem politischen Willen auch zu etablieren, dann wird es wohl darauf hinauslaufen, ja. Das hat m.E. auch mit Verzicht zu tun, das wollen viele nicht, oder nicht wahr haben.

@Marciste @curious_oecher @kuketzblog

Die Wirtschaft muss sich nicht einbremsen, sondern sich dessen Schwerpunkt nur zu immateriellen und/oder nachhaltigen Dingen verschieben.

@KitKat @curious_oecher @kuketzblog Der Überkonsum muss ein gebremst werden. Das immer weitere Beschleunigen des Wachstumsmodells, meine ich. Ansonsten gebe ich Dir recht.

@Marciste @curious_oecher
Ja, bin da auch bei dir. Global muss es ein Umdenken geben, also einen echten Paradigmenwechsel à la Make less consume great again. Der lokale Unverpackt Laden läuft bspw. mäßig gut, obwohl da vieles schon zusammen kommt: regionales Essen, individuelle Mengen ohne Essensverschwendung, weniger Verpackungsmüll, you name it.

@kuketzblog Danke für den Verweis zum Artikel. Hätte ich bei Heise ehrlich gesagt nicht erwartet. In die Kommentare traue ich mich noch nicht. 🙃

@kuketzblog Sehr schöner Artikel, danke! Wo wir gerade beim Thema sind, eine (düstere, aber leider wahre) Bestandsaufnahme zum Thema Wachstum und Umwelt: theguardian.com/commentisfree/

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