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Immer mehr Verkehrsverbunde setzen auf die App FAIRTIQ. Was man wissen sollte: Für die Nutzung muss GPS dauerhaft aktiv sein - damit erhält der Anbieter wunderbare Bewegungsprofile. Zahlung nur per Kreditkarte oder Paypal. On top sind noch zwei Tracker integriert:
- Google Firebase Analytics
- Microsoft Visual Studio App Center Crashes

de.m.wikipedia.org/wiki/Fairti

@kuketzblog immer ein gutes Zeichen wenn der wiki Artikel schon zwei Kritiken an der App hat 😄

@kuketzblog und funktioniert auf LineageOS nicht 😒

@bjo Sicherlich mit dem entsprechenden Magisk Add-on. Aber das ist eine andere Geschichte. ;-)

@kuketzblog
Kommt mensch um diese App herum, oder ist das ein Fall für den #Digitalzwangmelder?

@oausi Analog kaufen geht ja auch noch. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sowas oder ähnliche Konzepte, datenschutzfreundliche Lösungen verdrängen.

@kuketzblog @oausi

Hier löst es das HandyTicket ab…
Somit also in Zukunft wieder Papiertickets für mich

@kuketzblog prinzipiell ist das doch eine coole Funktion..

@kuketzblog Firebase Analytics, App Center Crashes und Zahlungsmethoden kann man sicherlich kritisieren.

Das GPS aktiv sein muss ergibt sich aber aus der Natur der App, schließlich wird über die zurückgelegte Entfernung der Ticketpreis berechnet und das geht halt nur mit GPS zuverlässig.

Einzige brauchbare Alternative für entfernungsbasierte Abbuchung wären NFC-Kundenkarten mit denen man bei Ein- und Auscheckt.

@kuketzblog NFC-Kundenkarten wären aber mit deutlich höheren Kosten verbunden (Anschaffung der Karten und Terminals) die vom Kunden zu tragen wären.

Mal abgesehen davon, dass Bewegungsprofile aktuell auch angelegt werden, nur halt in kleinem Stil durch Beobachtung. Die Bewegungsdaten sind für die Optimierung von Fahrplänen ja durchaus praktisch. Sollte natürlich optional sein.

@kuketzblog @larma

Ich verstehe das Konzept noch nicht so ganz, GPS wird zum ein und auschecken gebraucht, oder für die ganze Fahrt? (Und äh, was ist dann mit Ubahnen?)

@kuketzblog @larma

Und die andere Sache, die ich mich frage, kann man das nicht relativ leicht austricksen?

@Bubu @kuketzblog Die App versucht wohl gerootete Systeme zu erkennen (hatte allerdings nie Probleme damit, trotz custom ROM), um Missbrauch zu verhindern. Aber möglich wäre es sicher.
In meinem Fall gab es aber einen Mindestpreis je Fahrt, sodass man zumindest nicht ganz umsonst fahren könnte.

@Bubu @kuketzblog Ich weiß nicht ob es in allen Regionen gleich abläuft, aber dort wo ich die App ausprobiert habe, wurde GPS für die gesamte Fahrt genutzt, allerdings nicht durchgehend sondern nur alle Paar Minuten.

Hintergrund ist, dass man ja bei klassichen Einzeltickets keine unnötigen Umwege fahren oder die Fahrt pausieren darf.

@Bubu @kuketzblog
Die App gleicht die GPS-Daten dann mit den möglichen Routen und Live-Daten für die Strecke ab. Man sieht dann direkt mit welcher Buslinie man gefahren ist, auch Umstiege wurden korrekt unterstützt.

U-Bahn habe ich nie probiert. Wenn man in der U-Bahn umsteigt wird das sicherlich kompliziert zu erfassen.

@kuketzblog @kubikpixel denen zeige ich dann mein Motorola Razr v3xx und frage, ob sie mir helfen können, die App zu installieren.
(Nein, nicht das neue Android-Faltdisplay-Ding! Das Retro-Klapphandy!)

@kuketzblog Die zugehörige Datensendeverhaltensüberprüfung würde mich interessieren.
Eigentlich könnte man da eine ganze Serie zu machen; Verkehrs{betriebe,verbünde} gibt es in Deutschland ja genug. Wobei das mit den Tests wahrscheinlich schwierig ist, aufgrund der regionalen Bindung …

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