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@rufposten hat bei einer deutschen Zeitung (Bezahlabo) eklatante Datenschutzverstöße festgestellt. Mehr dazu morgen früh auf dem Kuketz-Blog. Stay tuned! 🚨

@kuketzblog @rufposten Bin schon sehr gespannt, welche das ist. Mir fallen da auch noch ein paar ein.

@takuruu
Die Liste derer, bei denen man keine DS-Verstöße findet, dürfte wesentlich kürzer sein, glaube ich auch...
@kuketzblog @rufposten

@lothar @takuruu @kuketzblog
Die Liste ohne Verstöße ist genauso lang wie die der Bußgelder: 0

Ganz ohne Verstöße gibt es nicht, aber immerhin gibt es mittlerweile viele Verlage, die (vermutlich) Verstöße wie Datentransfer in USA (Schrems II) nur mit Einwilligung begehen 🤷‍♂️

@tazgetroete ist z.B. 100% trackingfrei, wenn du nicht einwilligst.

Aktuelle Liste hier:
kuketz-blog.de/illegales-track

@rufposten @lothar @takuruu @kuketzblog @tazgetroete Einwillungen für Datenübermittlungen in ein unsicheres Drittland nach Art. 49 (1) lit. a) DSGVO sind durchaus, nun, umstritten. Schließlich sagt uns bereits der Titel: Ausnahmen für bestimmte Fälle. Jetzt sagt uns ein EuGH Urteil nach dem anderen, dass Ausnahmen eng auszulegen sind... Ob zudem die Informationen in einem Consent Banner bestimmt (ausr. Informationen für eine Entscheidung) genug sind? Ich habe da einige ???

@lacrosse @rufposten @lothar @kuketzblog @tazgetroete Spannende Frage zu Art. 49 (1) lit. a DSGVO. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass hier in eine konstante Datenübermittlung eingewilligt werden soll. Ich lese den Artikel so, dass eine Einwilligung in seinem Sinne nur eng begrenzt, kurzfristig und nicht auf Dauer angelegt sein kann.

@takuruu @rufposten @lothar @kuketzblog @tazgetroete ich würde das Haupthindernis eher darin sehen, dass das Erfordernis "bestimmt" / "konkret" pauschale Einwilligungen ausschließt. Und in vielen Consent Banner sind da eher Allgemeinfloskeln bei Drittlandübermittlungen zu finden.

Daher kann man kaum Risiken abschätzen, die eine Übermittlung ggf. in sich birgt.

@rufposten @lothar @takuruu @kuketzblog @tazgetroete Es wird einfach Zeit, dass die LfD spüren, dass es ihnen selbst zu Gute kommt, wenn ordentliche Strafen verhängt werden - das verringert nämlich die Anzahl der Rechtsverstöße und in der Folge auch die Zahl der Beschwerden. Vielleicht müsste man mal organisiert massenweise Beschwerden einreichen und mit Untätigkeitsklagen nachhelfen.

@rufposten @lothar @takuruu @kuketzblog @tazgetroete Arbeite momentan auch an einem Beschwerdegenerator, um Verstöße aus den Bereichen Drittlandstransfers, Einwilligungen, Cookies und fehlender Kontrolle über Daten in gemeinsamer Verantwortlichkeit teilautomatisiert an die Aufsichten heranzutragen. Damit könnten deutlich mehr Betroffene einfacher ihre Rechte geltend machen, vielleicht ließe sich über diese Schiene etwas Druck aufbauen.

@lichenscon @rufposten @lothar @kuketzblog @tazgetroete Einen solchen Generator fände ich zusätzlich zu dem hervorragenden tracktor.it auch eine gute Ergänzung. Insbesondere Drittlandstransfer ärgert mich immer wieder. Ich glaube, den Aufsichten ist schon sehr klar, was sie da tun müssten. Es müssen Bußgelder mit Signalwirkung her. Bei Unternehmen, die es eigentlich besser wissen sollten. Dort macht es Sinn.

@takuruu Behörden sollten auch endlich mehr Signalwirkung erfahren...

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