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Liebe Lehrerinnen und Lehrer, Verantwortliche aus dem Bildungsbereich. Bitte lesen und mitwirken bei:

Bildungswesen: Mit welchen Alternativen kann die Abkehr von Microsoft gelingen? 👇

Vielen Dank!

kuketz-blog.de/bildungswesen-m

@kuketzblog, können wir das bitte auf "Abkehr von Microsoft und Apple" erweitern?

@astronav @kuketzblog IMO ist Apple dank WalledGarden, StoreMonopol, iCloud und clevererem Marketing schlimmer als Microsoft (wenn man mal von MS365 absieht und Windows hinter Firewalls versteckt).

Vielleicht sollte man iOS aka iPadOS nicht unbedingt mit Stock-Tracking-Android vergleichen, sondern an universellen Regeln messen. #LexApple

@astronav @kuketzblog Abkehr von großen kommerziellen Produkten ganz allgemein, würde ich sogar sagen.

Dann lernen alle Beteiligten nämlich wirklich was. Und nicht nur "wie klicke ich mich durch $Produkt". Auf lange Sicht bekäme man auch das "Microsoft ist ja unvermeidlich" aus den Köpfen zumindest einer künftigen Manager-Generation.

Unsere Schule hat es in den Lockdowns wirklich versucht( NC, Jitsi, BBB), aber der Dienstleister scheiterte kläglich.

@kuketzblog Ich würde das auf jeden Fall um erweitern. Darüber hinaus gibt es da noch interessante Open Source Projekte für Organisation/ Verwaltung:

aleksis.org/de/pages/about.htm

github.com/specht/schul-dashbo

@fedilz

@kuketzblog Nur meine 5 Cents dazu: Wichtiger als die Tools selbst ist, dass die Nutzer entsprechend von Profis geschult werden und der Betrieb ebenfalls von Profis gemacht wird.
Kostet dann halt entsprechend.

Selbst die beste Software ist Rotz wenn sie von einem überforderten Informatiklehrer auf einem überforderten Server im Schulkeller gehostet wird.

Da müssten die Länder zentral entsprechende Kompetenz und Kapazitäten zukaufen, statt mal wieder alles irgendwie selber machen zu wollen.

@grumpyniffler Natürlich. Aber mein Gedankenspiel hat schon einen konkreten Hintergrund. Mal die Antworten abwarten.

@kuketzblog Es wäre ja schon mal toll, wenn die Smartboards und Schulcomputer mit Linux und Libre Office laufen würden.

@MexiQ Es geht mir nicht um Linksammlungen, sondern Erfahrungswerte aus der Praxis.

@kuketzblog okay, bin ich zu alt für und meine Kinder sind auch schon größer. Aus meiner Sicht ist es gar kein Problem freie Software einzusetzen, aber das erfordert etwas Einsatz/Anstrengung und Umgewöhnung/Einarbeitung…. Das ist eben too much?!

@kuketzblog
So hart das für Microsoft klingt: Mit jeder, die Open Source ist. Viele Anwender*innen verwechseln die Nutzung von Microsoft- und anderen proprietären Produkten mit digitaler Kompetenz.
Das ist eine Riesen-Bildungsbaustelle.
Eigentlich müsste ganz Deutschland hier nachsitzen. ;)

@kuketzblog Das mag albern klingen, aber: ein hilfreicher Schritt wäre es, dass die genannten Alternativen über eine .de-Domäne in deutscher Sprache erreichbar sind. Es gibt sehr viele Lehrer, die sich durch englische Sprache abschrecken lassen und für die es der blanke Horror wäre, Supportanfragen in Englisch stellen zu müssen.
Mir ist klar, dass es zu allen Lösungen deutschsprachige Communities gibt. Das wäre also neben den eigentlichen Lösungen mit zu vermitteln.

@fredahrens Der Ansprechpartner wäre in meinem Gedankenspiel das Kultusministerium bzw. eine Service-Einheit/Dienstleister, die vom Kultusministerium dafür engagiert wird.

@kuketzblog ich bin schon auf die Reaktionen der Kultusminister gespannt. Es wäre toll, wenn man da etwas in diese Richtung voran treiben könnte.

@angry @kuketzblog weil es nämlich nicht auf OOXML basiert, sondern kompatibel mit offenen Standards und LibreOffice ist!

@kuketzblog Du hast das mit dem "Verstehen" vergessen. DARAN hapert es imho bei denen. 😒

@kuketzblog In meinem schulischen Umfeld sehe ich nur Leute, die Fans von Microsoft, Apple, Adobe ... sind. Die Abkehr von diesen Konzernen kann ich mir nur so vorstellen, dass der Bund im Bereich der Digitalisierung die Kompetenzen an sich zieht, proprietäre Konzepte im Bildungsbereich grundsätzlich verbietet und dann die nötigen Ressourcen bereitstellt. Aus meiner Sicht eine reine Utopie.

@GiColani @kuketzblog Viele Lehrkräfte finden gut, was sie kennen. Das Problem sehe ich darin, dass für diese proprietären Lösungen massiv (und aggressiv) geworben wird. In dem Kontext:

digitalcourage.de/blog/2022/di

Dafür wird es dieses Jahr auf der Didacta einen Stand mit teckids.org und cyber4edu.org geben 🥳

@nacho @GiColani @kuketzblog ich möchte zum verlinkten Artikel einfach nochmal das Wort „Bildungswirtschaft“ besonders und negativ hervorheben.

@nacho @GiColani @kuketzblog

Mittlerweile ist auch @digitalcourage als Partner mit dabei!

Wir können aber noch immer Spenden gebrauchen, um das recht teure und wichtige Projekt zu finanzieren:

schul-frei.dev/2022-05-04_dida

@teckids_eV @nacho @GiColani @kuketzblog @digitalcourage Danke!
Wenn Ihr noch mehr Spendenmöglichkeiten für ähnliche Aktionen kennt: immer her damit!

Nur durch die Präsenz und den aktiven Dialog lässt sich ein Bewusstsein schaffen. 👍

@nacho @GiColani @kuketzblog Man muss noch Traumata-Arbeit machen: Viel zu oft wurde/wird erst fettgedruckt auf die graphischen Benutzeroberflächen hingewiesen - und dann steigt man in die Beschreibung ein und die beginnt mit: "Öffnen Sie die Kommandozeile...."

@GiColani @kuketzblog Das bleibt im aktuelken politischen System ganz sicher eine Utopie. Solange die Mehrheit denkt, dass "trickle down" funktioniert, bleiben die großen Konzerne fest im Sattel.

Für den Nachwuchs bleibt dann halt leider kein Geld übrig, das muss "runtertröpfeln", was es halt aber nicht tut. Die Besserverdiener schicken ihre auf Elite-Schulen und sichern sich so den Status Quo. Wo kämen wir da hin, wenn jeder wirklich alle Chancen hätte.

@kuketzblog wenn es um "Abkehr von MS" geht denkt man zu sehr an Drop-In-Replacements, die "das Original" ohnehin niemals erreichen werden - weil sie nämlich ANDERS sind:

Linux, LinreOffice, OpenBoard, XournalPP, BBB, Jitsie, XMPP, Matrix, ONLY-Office, Collabora-Office, Nextcloud, . ...

Was ist mit Diensten, die Microsoft nicht bedenkt, die auch eine andere Kultur, Philosophie und Werte haben?
Foren, Wikis, Moodle, ...

@kuketzblog Aus Niedersachsen gibt es eine Software namens ISERV, die eine Reihe von Schulen einsetzen (iserv.de/).

Soweit ich weiß, ist das grundsätzlich Closed Source aber On-Schule ähhh On-Premise installierbar. Damit stehen Mail, Aufgaben, Kalender, CollaboraOffice inkl. Dateispeicher und ein paar andere schulische Funktionen online zur Verfügung. Für Videokonferenzen betreibt der Hersteller eine BBB-Installation, die in die Schulinstallation eingeklinkt wird.

@kuketzblog wobei... ich war ja gar nicht angesprochen. Sorry. Bin weder Lehrer noch sonst irgendwie im Bildungswesen tätig.

@meyca @kuketzblog wir haben das System, das auch eine Rechner- und WLan-Verwaltung mit Server im eigenen Haus umfasst. Seit Corona bieten sie aber auch eine reine Onlinelösung an, um schnell viele Schulen zu versorgen, wobei ich mir aber vorstellen kann, dass diese Nutzer idealerweise auch auf einen eigenen Server umsteigen sollen.

@kuketzblog Es mangelt wahrlich nicht an Alternativen. Lehrpersonen sind häufig mit Microsoft-Produkten aufgewachsen und es fällt schwer etwas Neues zu lernen, wenn man doch schon eine Lösung für das Problem hat. Zudem fehlt die Motivation, weil auch von Elternseite häufig informatorische Grundbildung als Ausbildung in MS-Produkten missverstanden wird. Schließlich wird das nachher ja im Berufsalltag gebraucht.

@kuketzblog @Kidsdigitalgenial Naja, äh, das, was fehlt, ist wie die Schüler:innen und Lehrer:innen die Server-Software nutzen: Mit welchen Endgeräten und wie werden die verwaltet bzw. pädagogisch genutzt?

Da braucht man Schul-Infrastruktur. Also sowas wie Scholelinux oder UCS@School oder Puavo OS. Das bedeutet gleichzeitig: Laptops oder PCs (für hunderte) - keine Tablets und Smartphones.

@letterus @kuketzblog Wer die oben genannten freien Programme an seiner Schule einsetzen möchte, kann sich dazu Hilfe im Netzwerk Freie Schulsoftware von @digitalcourage holen: digitalcourage.de/netzwerk-fre Ist immerhin ein Anfang. Die Wurzeln der Probleme sitzen natürlich tiefer (Politik, Lehrkräfteausbildung, personelle Ressourcen, etc).

@letterus @kuketzblog @digitalcourage Zu den eben genannten Wurzeln, die im Bereich der digitalen Bildung angepackt werden müssen, haben wir Ansätze im Digitalcourage-Bildungspaket zusammengefasst: digitalcourage.de/kinder-und-j

@Kidsdigitalgenial @kuketzblog @digitalcourage Was denn für Wurzeln? Man braucht halt auch einfach Konzepte. Wird es ein Laptopwagen für 2x30 Schüler? Dann bleibt man pädagogisch in den 90ern. Werden es Laptops für alle Schüler? Wie bekommt man 600, 900, 1500 Laptops gut verwaltet? Dass das geht, hat Martina Müller im Landkreis Harz mit Puavo OS gezeigt. Da bekommt man bestimmt auch noch mehr Infos.
- machmitnetz.de/mod/glossary/sh
- table.media/bildung/news/harz-
- mz.de/mitteldeutschland/landkr

@Kidsdigitalgenial @kuketzblog @digitalcourage Naja, das ist schöne Politik. Lösungen und Konzepte stehen da nicht drin.

@letterus @kuketzblog @digitalcourage Konzepte können sich überhaupt erst nachhaltig entwickeln, wenn digitale Bildung in der Digital- und Schulpolitik ernst genommen wird und der Rahmen dafür passt. Wenn LuL sich in der Ausbildung aktiv damit beschäftigen (den Ausbildungsplan schreiben sie nicht selbst), wenn nicht überall "digital" draufgeklatscht wird, was auch analog prima funktioniert und wenn Politiker.innen anfangen Konzermacht zu beschränken und die "echten" Bedürfnisse/Defizite an Schulen anzugehen. (Ich sag nur: Steuer auf Kuchenverkauf.)

@Kidsdigitalgenial Naja, das stimmt schon alles. Aber irgendwann macht die Politik eine Ausschreibung und dann muss da jemand sein, der ein überzeugendes Angebot hat. Deswegen der Hinweis auf Martina Müller, die das schonmal hinbekommen hat.

@kuketzblog Unbenommen, das sind die Technologien, die letzt auch und immer wieder im Raum stehen. Ich denke, es geht vornehmlich darum, einen auf Länderebene angesiedelten Betrieb für sowas zu etablieren, der einerseits die Wartung und anderers das Usermanagement/Support macht. Sonst sind es eben genau die Frickellösungen, die ich letzt so lautstark kritisiert habe und denen ich die Microsoft-Lösung tatsächlich vorziehe (weil sie funktioniert und skaliert)

@kuketzblog Sehr interessante Kommentare zum Thema Schule und Open Source. In MV wird viel itslearning.com/de/ als Schulplatform genutzt. Siehe hierzu auch bildung-mv.de/schule-digital/s. Diese nutzen für Videokonferenzen auch BBB.

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