Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) erlaubt es Ärtzen nun Gesundheitsanwendungen auf Kosten der Krankenkasse zu verschreiben - letztendlich bezahlen das also die Versicherten. Der Nutzen ist insgesamt höchst umstritten.

Für mich persönlich ist das nichts anderes als eine Wirtschaftsförderung der IT-Industrie und fragwürdiger Start-Ups, die mit Tracker versuchten Apps auf den Markt drängen. Sowas hat im Gesundheitswesen nichts verloren.

Die searx-Instanz läuft nun seit ca. einer Woche rund. Es werden zuverlässig Ergebnisse von DuckDuckGo und Startpage angezeigt. Qwant und Bing nur sporadisch - das ist aber normal, die beantworten nur eine bestimmte Anzahl an Anfragen (pro Minute / Stunde).

Wer Probleme hat bzw. entdeckt einfach melden. Bisher funktioniert das Experiment gut und weder Startpage noch DuckDuckGo haben blockiert.

kuketz-suche.de/

Ich bin immer wieder erstaunt in welchen Podcasts Hr. Schwenke eingeladen ist. Auf der Pro-Seite: Er kennt sich datenschutzrechtlich gut aus. Contra: Er nutzt nahezu vollständig datenunfreundliche Dienste:
- Mailchimp (für den Newsletter)
- Tacking Cookies (Google Analytics), immerhin erst nach Einwilligung
- Akismet Anti-Spam-Prüfung bei Kommentar-Abgaben auf dem Blog
- Blubrry und Spotify für das Podcast-Hosting
- [...]

Äußerst fragwürdig aus meiner Sicht.

drschwenke.de/datenschutz

@lain Bin ich bei dir. Für Bestellungen müssen die Daten ja verarbeitet werden. Dann kommt aber Punkt 2 ins Spiel: "Wie kann ich diese bestmöglich schützen".

So gelingt das natürlich nicht:"Der Grund für den Vorfall war offenbar eine ungesicherte Elasticsearch-Datenbank."

golem.de/news/elasticsearch-da

@Drezil Das wird in der Praxis leider selten durchgeführt - jedenfalls bei einigen Unternehmen, die ich kennenlernen durfte. :-/

"Durch eine Sicherheitslücke verschafften sich Unbekannte Zugriff auf Conrad-Server mit 14 Millionen Kundendatensätzen."

For the record: Jedes System, das mit dem Internet verbunden ist, kann "gehackt" werden. Egal wie gut es abgesichert ist. Das gilt auch für meinen WordPress-Blog. Daher sollte man sich stets fragen: Sollen Systeme, die sensible Daten verarbeiten ans Netz? Wenn ja, wie kann man diese bestmöglich schützen.

Nach Auswertung der Mastodon-Umfrage, Rückmeldungen im XMPP-Chat und per E-Mail, nutzen aktuell ca. 350 Personen die searx-Instanz.

kuketz-suche.de/

@retha Falls ich es noch nicht erwähnt habe: Finger weg von Ada! 😉

@Moepmoep Ja, leider immer ein Beigeschmack, wenn das Projekt selbst nicht gerade als Vorbild dient. 😕

Cookiepedia zählt die Cookies einer Webseite. Nach Eingabe von spiegel.de:
- 774 total cookies
- Strictly Necessary Cookies 2
- Performance Cookies 5
- Functionality Cookies 33
- Targeting Cookies 349
- Unknown Cookies 385

Das Ergebnis zeigt abermals: Entweder alle Cookies blocken oder mit Add-ons wie uMatrix kontrollieren.

cookiepedia.co.uk/

Bitte mal votieren, falls du die Kuketz-Blog searx-Instanz nutzt.

Damit lässt sich ungefähr festellen, wie viele Nutzer die Instanz hat.

Danke!

kuketz-suche.de/

Wer den Google Play Store nutzt: Noch heute bekommt man den Messenger Conversations kostenlos zum Download.

Conversations arbeitet auf der Basis von XMPP. Das ist ein Protokoll, dass es Menschen gestattet, miteinander in den Austausch zu treten bzw. ein Kommunikationsnetzwerk zu betreiben, ohne von zentralen Anbietern in irgendeiner Form abhängig zu sein.

conversations.im/

@doxxtoyevsky Hab ich schon im Jahr 2017 drauf hingewiesen. Seit dem Zeitpunkt war der Messenger für mich gestorben.

kuketz-blog.de/wire-speicherun

Gestern hat die Financial Times berichtet, wie Gesundheits-Webseiten sensible Daten an Dritte weiterleiten.

Beim Symptom-Checker von netdoktor.de ist man ebenfalls nicht "allein":
- polyfill.io
- fonts.googleapis.com
- fonts.gstatic.com
- www.google-analytics.com
- www.googletagmanager.com

Scheint wirklich schwierig zu sein, keine Datenstaubsauger in sensible Kontexte einzubauen. :-/

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