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Arbeiten mit Freier Software ist wie 10-Finger-Schreiben:

* kann man jederzeit lernen
* muss man wollen
* Trainieren nimmt einem niemand ab
* fühlt sich am Anfang schwerer an
* irgendwann läuft's
* möchte man nicht mehr missen
* wieso hat man das nicht schon früher gemacht?

… man muss nur aufpassen, das man nicht in die falschen Jobs rutscht, nur weil man dann effektiver arbeiten kann. ;)

@m_b Find ich in dieser Generalisierung unhaltbar.

Es gibt Freie Software, die Freude macht und die man, wenn man den Umgang erlernt hat, tatsächlich nicht mehr missen möchte.

Und dann gibt es die vielen Projekte, wo es in der UX an allen Ecken und Enden hakt, aber die Entwickler keinerlei Intention haben, daran irgendwas zu verbessern. Oder manchmal hätten sie schon den Willen, aber nicht das Wissen.

@lilo Lösungsvorschlag: Ressourcen investieren, Designer*innen involvieren und gemeinsam mit den Programmierer*innen umd Nutzer*innen stimmige Abläufe und ergonomische GUIs entwickeln.
Das geht super, da es ja Freie Software ist. Fehlt nur noch das Engagement.

@m_b Ja, genau diese Schritte fehlten eben in deiner Analogie mit dem 10-Finger schreiben.

@m_b
Was wäre ein falscher Job? Damit ich jetzt schon Vorsichtsmaßnahmen ergreifen kann. ; -)

@phanthomas Digitaler Hausmeister und technischer Problemlöser für all die lernfaulen Kolleg*innen ;)

@m_b
Uiiiii, da bin ich ja platt. Das sind ja noch nicht verdenglischte Berufsbezeichnungen.

Digitaler Hausmeister könnte aber fast eine Bezeichnung für einen Admin sein.

Wenn das aber die falschen Jobs sind, dann brauch ich doch keine Vorsichtsmaßnahmen.

@phanthomas Digitale Hausmeister sind die, die in Ermangelung eines Admins und wegen zur Gewohnheit gewordener Hilflosigkeit untätiger Mitarbeiter*innen die Bude immer wieder kreativ in Schuss bringen müssen.
Ich war das eine Reihe Jahre lang quasi berufsbegleitend. Ermüdend.

@m_b Um vollständig mit FLOSS arbeiten zu können, muss man privilegiert sein. Man muss in Bereichen arbeiten, die durch FLOSS gut abgedeckt sind. Man muss in Unternehmen arbeiten, die FLOSS zulassen. Man muss oft genug Zeit (und Kraft) haben, um initiale Lernkurve zu meistern, sich selbst im Problemfall zu helfen und im schlimmsten Fall fortlaufend Kommunikation und Argumentation bezüglich seiner Werkzeugwahl führen zu können. Und schlimmstenfalls bleibt es immer etwas holpriger, weil manche ...

@m_b ... Dinge mit "reiner FLOSS-Arbeitsumgebung" schlicht schwer bis nicht machbar sind. Nach 25 Jahren mit Linux-Desktop wünschte ich, es wäre anders, aber leider ist es das nicht.

@z428 FLOSS != Linux-Desktop So kannst du halt alles begründen.

@bionade24 Naja, aber FLOSS auf proprietären Betriebssystemen erscheint bei der eingangs geführten Argumentation reichlich ... inkonsequent? 😉

@z428 Nein. Wenn du "alles oder nix" forderst widersprichst du imho deinem Punkt. Wir können auch erstmal gegen den >80% Marketshare vom Chrome, Gmail & WhatsApp kämpfen.

@bionade24 Nein. Der ursprüngliche Kommentar las sich wie "FLOSS geht für jeden, der bereit ist, das einfach nur zu wollen und zu tun". Dem habe ich widersprochen. Wenn ich wiederum FLOSS nur dort fordere, wo es leicht geht, dann bleiben wir dort, wo wir jetzt sind, dann verliert aber die Aussage IMHO komplett an Sinn. Zudem: Chromium als Browser ist auch FLOSS. Ist das nun gut oder schlecht? 😉

@bionade24 (Anders formuliert: Ich kann nicht darüber sinnieren, dass FLOSS-Nutzung nur eine Lern- und Willensfrage ist, aber selbst dann dort, wo genau das wirklich haarig wird, auf proprietäre Lösungen zurückgreifen. Deswegen ist das IMHO nicht "alles-oder-nichts", sondern nur logische Konsequenz...)

@z428 @bionade24 Ich arbeite in Design und Pädagogik - beides keine für Arbeit mit Freier Software privilegierten Domänen.
Trotzdem leiste ich mir, komplett mit Freier Software zu arbeiten. Geht.

@z428 @bionade24 Die Widerstände sind heftig, die Gewohnheiten abgefahren und die Aussichten nicht gerade vielversprechend. Aber ich weiß, was ich will und schaffe in meinem Radius Realitäten, was seinerseits überzeugen kann.
Es lässt sich immer etwas ändern.

@z428 @bionade24 Heute z.B. war ich einen ganzen Tag lang engagiert, Leute in Freier Software zu schulen. Für mich ist das real und ein Erfolg, der in die richtige Richtung weist. Es lohnt sich. ;)

@m_b Das meinte ich aber mit "privilegiert": Du hast die Möglichkeit, dort Entscheidungen zu treffen und zu gestalten. Ich hier auch. Die Mehrzahl der Menschen, die ich kenne, hat das leider nicht. Spätestens wenn Kunden, Prozesse, Gesetzgeber, ... spezifische Fachanwendungen erfordern oder vertraglich erzwingen, ist FLOSS leider sehr schnell keine Option mehr. Beispiel aus meinem letzten Job: CAD- und 5D-Planungswerkzeuge im Bau. 😶

@bionade24

@z428 @m_b Naja aber Linux geht schon noch. Und wenn mal ein FreeCAD entwickler festangestellt wird, klappt das auch mal.

@bionade24 Ich weiß, dass es früher mal CAD-Lösungen auf Solaris gab, aber das hatte der Bau kaum, weil die Hardware zu teuer war. FreeCAD hatte ich mal einem Haustechnik-Planer empfohlen zum Testen, und er meinte, im Vergleich zu der Software, mit der er produktiv arbeitet, ist das wie Handwagen im Vergleich zum Sattelschlepper. Nicht nur nicht dieselbe Liga, sondern nicht mal derselbe Sport. 😐

@m_b

@z428 @bionade24 Es gibt in der Regel viel mehr Spielraum, als wir gewohnt sind, in Anspruch nehmen zu dürfen. Und die Menschen können oft weit mehr, als sie sich selbst erlauben und zutrauen.
Meine Erfahrung.
Freie Software ist kein Zauberzeug. Aber sie kann Gestaltungsmittel und Katalysator für eine Art von (Zusammen-) Arbeit sein, die der kommerziellen Welt verschlossen bleibt.

@m_b Ja. Kann. Aber das ist extrem schwer insbesondere so lang auch Entwicklung "freier" Software (libre) etwas ist, was von Hobbyisten nebenbei passiert. Ich glaube, dass sich hier erst dann wirklich etwas ändert, wenn/falls wir irgendwann an einen Punkt kommen, an dem die fachlichen Experten und die guten Entwickler ganztägig an guten Freien Lösungen arbeiten und trotzdem überleben können.

@bionade24

@z428 @bionade24 Absolut. Da wird die Reise hingehen. Bisher hat sich die Katze immer in den Schwanz gebissen: Keine ausreichenden Ressourcen → zu wenig Praxis → angeblich keine Relevanz …

Wird Zeit, der Katze den Schwanz aus dem Maul zu ziehen! ;)

@m_b Ja, wobei ein Punk für mich sehr wichtig ist: FLOSS muss sich irgendwann auch emanzipieren in Bezug auf die Abhängigkeiten von der Großindustrie. Wenn FLOSS-Entwicklung nur funktioniert, weil Google Mozilla Geld über Werbung einspielt, viele Projekte im Google Summer of Code mittun oder Entwickler ihre FLOSS-Aktivitäten in der Freizeit mit einem Dayjob in proprietärer Softwareentwicklung finanzieren, ist das IMHO nur sehr bedingt "libre".
@bionade24

@z428 @bionade24 Kultur entsteht nicht aus dem Werkzeug, sondern durch Menschen und ihr Tun. Werkzeuge sind nur Mittel zum Zweck.
Ich emanzipiere mich durch Wollen und Handeln.
Meine Werkzeuge zu entwickeln, zu pflegen und den Umgang damit zu bilden, ist die Aufgabe jedes Einzelnen und kann mal gesellschaftliches Anliegen werden. Freie Software bietet die Möglichkeit dazu.
Aufklärung und Bewusstwerdung der eigenen Gestaltungsfähigkeit ist ein Weg. Reale Beispiele motivieren.

@m_b Kein Widerspruch. Aber am Ende des Tages *sind* wirtschaftliche Notwendigkeiten zu berücksichtigen, weil alle Akteure Rechnungen zu bezahlen haben. Das ist ein Problem, das die Kultur insgesamt hat, und eine schlimm unscharfe Trennung zwischen "Libre" und "Gratis" macht das eklig. Hier gibt es leider auf FLOSS-Seite sehr viele offene Hausaufgaben.

@bionade24

@z428 @m_b @bionade24

Man muss nur in einem großen Konzern mit starren (IT-)Richtlinien arbeiten, schon kannst du überhaupt nichts mehr beeinflussen. Also wirklich 0. Absolut gar keine Chance als Endanwender.

Privat und in meinem privaten Entwicklungsprojekt sieht das ganz anders aus. Da kann ich aber auch die IT-Richtlinien selber gestalten. ;-)
Und falls etwas nicht funktioniert, hab ich direkten Einfluss auf die Problemlösung.
Klappt auch.

@Herbstfreud @z428 @bionade24 So ist es. Die Aussage "Wir bilden für die Industrie aus" unisono an Kunsthochschule und Uni hat mich erst erschrocken, dann emanzipiert.
Die Verantwortung für Entwicklung und Kultur tragen nicht Konzerne. Jeder für sich muss das tun, die Gesellschaft kann das wollen, vielleicht.

@Herbstfreud @z428 @bionade24 Wir sind mittlerweile an einem Punkt, wo Gestaltungsfreiheit oft nicht mal mehr eine Option oder wenigstens ein Gedanke ist.

Ich möchte mir aber vorstellen, wie ich meine Arbeit, mein Leben und deren Zukunft gern hätte.

Die Art, wie aktuell gearbeitet und gelernt wird, finde ich nicht akzeptabel. Da kann ich nicht stillsitzen.

Ich möchte Offenheit, Verantwortung und Handwerklichkeit - gerade auch im Umgang mit Technologie.

@m_b Momentan haben wir aber noch ein anderes Problem: Proprietäre Gratisdienste auf der einen und freiwillig betriebene FLOSS-Dienste auf der anderen machen das Leben extrem schwer für kleine Entwickler, die "nicht Google" sind, aber sich nicht leisten können, unentgeltlich oder gegen unsichere Spenden zu arbeiten. Das wollen wir so hoffentlich nicht.

@Herbstfreud @bionade24

@Herbstfreud Im Corporate-Umfeld war es bei uns relativ lax: Du konntest ein supportetes Tool (proprietär) wählen und hast Hilfe bekommen. Oder Du hast etwas anderes gewählt und warst vollständig selbst verantwortlich. Wenn Du das erste Mal ein gemeinsam bearbeitetes Spreadsheet mit LibreOffice kaputtgespeichert oder einen relevanten Termin aufgrund von Inkompatibilität zwischen Exchange und Thunderbird verpasst hast, war das nicht mehr lustig...

@m_b @bionade24

@z428 @Herbstfreud @bionade24 Als Designer stehe ich auch bei den komplexen Aufgaben am Anfang immer erstmal in einem leeren Raum. Dann schaue ich zusammen mit den später in die Entwicklung involvierten Leuten, wie es denn aussähe, wenn alles richtig cool wäre.
Erst dann werden die Umstände betrachtet und sinnvolle Optionen entwickelt.
Wenn ich zuerst auf die Umstände sehen würde, wäre die Entwicklung selbstreferentiell und somit tendenziell innovationsschädlich.

@z428 @Herbstfreud @bionade24 Diesen Blick erlaubte ich mir auch in anderen Bereichen, z.B. als Lehrer. Hat Effekt.

Unhaltbare, scheinbar unänderbare Umstände gibt es immer. Nützt nix.

@m_b @z428 @bionade24

Du bist aber auch selbstständig und kannst mitgestalten bzw. die Standards in deinen Projekten somit selber schaffen.
Versuch das mal in einer Firma, in der zigtausende von Rechnern inkl. Servern seit gefühlten Äonen mit "Standardsoftware" laufen und bei der die zentrale IT überhaupt nicht (an-)greifbar ist.

In solchen Strukturen etwas zu ändern, setzt entsprechende gesetzliche Vorgaben voraus. Sonst hätte es ja schon längst Ansätze gegeben.

@Herbstfreud @z428 @bionade24 Nein, ich war auch Jahre als Lehrer angestellt. Was denkst Du denn, wie es im Bildungssystem läuft und aussieht. ;)
Nicht viel anders.

@Herbstfreud @z428 @bionade24 Und ja, es braucht große Referenzprojekte, um die technische Machbarkeit, die wirtschafliche Relevanz zu zeigen und vor allem die noch nicht bekannten Kollateraleffekte auf Arbeit und Leben.
Macht sich nicht von allein. Hat maximalen Gegenwind. So geht Zukunft.

@Herbstfreud @z428 @bionade24 Wenn ich aus dem Design nicht die Erfahrung hätte, dass sich immer Lösungen finden und Entwicklungen anstoßen lassen (vor allem bei den Beteiligten), wäre ich heute sicher mutlos.

@m_b @z428 @bionade24

Ich will da beileibe niemanden bremsen, nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht. ;-)

Meine Person ist nur bei dermaßen vielen Baustellen involviert (die zwar mit Technik, aber nur am Rande mit IT zu tun haben), dass ich keine Idee hätte, wo ich mich überhaupt einbringen könnte, ohne dabei noch die Familie zu vernachlässigen...

Auf der Arbeit switche ich um, das ist schon fast schizophren - im Job muss ich MS nutzen und schule sogar andere damit...

@m_b @z428 @bionade24

Da ich Kinder habe, bekomme ich es hautnah mit. Und insbesondere die Lehrer sind die Leidtragenden, da sie auf diese Weise in eine Art Nebenbaustelle gedrängt werden, von der sie prinzipiell und hinsichtlich Neigung überhaupt keine Ahnung haben...

Ich vermisse an der Schule meiner Großen überhaupt eine Art Konzept. Und Informatiker. Und (unabhängigen) Informatikunterricht... Den gibt es faktisch nicht.

@Herbstfreud @z428 @bionade24 Absolut. Ich bin auch Vater von Schulkindern und (er)lebe live die von Dir beschriebene "Schizophrenie" im Arbeitsumfeld.
Das ändert nichts an meiner Sicht, wie ich die Dinge für richtig halte.
Auch das kenne ich glücklicherweise aus der Design-Arbeit: Die Sachen, die am Ende am einfachsten und naheliegendsten erscheinen, hatten meist oft den größten Aufwand an Engagement, Entwicklung, Optimierung und Integration.
Macht Mühe, lohnt sich aber.

@Herbstfreud @z428 @bionade24 Die größte Herausforderung sehe ich aktuell in der gefühlten Optionslosigkeit.

@z428 @m_b @bionade24

Das trägt dann natürlich nicht wirklich zur Akzeptanz bei... :-(

Wenn, dann muss eine solche Lösung aber auch breit aufgestellt werden. Bei uns würden solche Mixturen definitiv nicht funktionieren.

Das Ding ist aber auch, dass Outlook, Teams etc. einfach zu gut funktionieren, auch in Zusammenarbeit mit dem Firmenhandy. Ich könnte da mit Alternativen nicht punkten. Die Argumente für FLOSS befinden sich auf einer Ebene, mit der sich keiner beschäftigt.

@Herbstfreud Naja, das Ziel ist nicht, Akzeptanz kaputtzumachen, sondern der Spagat, für "Experten" die Möglichkeit zu lassen, die Tools ihrer Wahl zu nutzen und trotzdem für den Rest der Organisation ein supportbares Arbeitsumfeld zu bieten, das für möglichst viele möglichst gut funktioniert. Dort wird angenommen, dass, wer andere Werkzeuge wählt, die auch beherrscht. Man darf nicht vergessen: An vielen Stellen ziehen Unternehmen mit IT (Office, Mail, ...) in die Cloud, ...

@m_b @bionade24

@z428 @Herbstfreud @bionade24 Es gibt sie noch, die Firmen und Institutionen, die sich wandeln wollen und auf der Suche nach Veränderung sind.
Heerscharen von Beratern machen mega Umsatz in dem Feld und sind doch oft nichts anderes als Verkäufer.
Die Mutlosigkeit und Angst vor Verantwortung zieht sich durch alle Ebenen.
Das geht anders.

@Herbstfreud ... weil die Personaldecke im IT-Umfeld viel zu dünn ist, von Qualifikation ganz abgesehen. Dort ist intern schlicht nicht das Personal da, eine große Bandbreite an Tools in ihren Eigenheiten zu unterstützen. Bei Kollaborations-Tools kommt hinzu: Idealerweise sind das keine absoluten Vorgaben, sondern Entscheidungen von Teams - aber eben keine *Individual*-Entscheidungen einzelner. Dort wäre minimale Erwartung: Wer ein Tool mag, muss sein Team davon überzeugen. 😉

@m_b @bionade24

@z428 @Herbstfreud @bionade24 Es geht aus meiner Sicht nicht (mehr) darum, auf die aktuellen Bruchstellen zu sehen und nur all die Mankos zu flicken. Ohne eine Sicht auf das Wohin und Wie ist das fruchtlos und alimentiert nur Stillstand und kulturellen Verfall.

@m_b Naja ... im ersten Schritt geht es darum, Technologie nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug zur Lösung bestimmter Probleme zu verstehen. Nicht immer reden wir über Kulturtechnologie - eine stumpfe Säge und ein Hammer aus Glas taugen für ihre Aufgabe nicht, das lässt sich sehr schlecht diskutieren. 😉

@Herbstfreud @bionade24

@Herbstfreud Ansonsten, Teams, Outlook: Richtig, ja, das ist mein anderes Problem (auch im Blick auf den eingangs erwähnten Kommentar): Oft ist der Unterschied zwischen den proprietären und den offenen Lösungen nicht ein Stück Bequemlichkeit, sondern im offenen Bereich oft ein handfestes Maß an unlösbaren Problemen und unüberbrückbaren Defiziten. Ich habe es etwa aufgegeben, mit offenen Tools die Integration nachbauen zu wollen, die Exchange im Blick auf ...

@m_b @bionade24

@m_b Na klar. Aber das ist eben das Problem der FLOSS-Community. Und deswegen stoße ich mich immer wieder an Aussagen der Art "es geht schon irgendwie, so lang man es nur will". Dem ist schlicht nicht so. FLOSS muss besser, koordinierter, zielgerichteter werden. Es muss "professionelle SoftwareLibre" geben, die mit proprietären Tools ebenbürtig ist, ohne deren Nachteile zu haben. Umgekehrt darf "Libre" nicht zwingend "gratis" und "freiwillige Arbeit von Hobbyisten" ...

@Herbstfreud @bionade24

@z428 @Herbstfreud @bionade24 Ganz genau. Kostenlos ist kontraproduktiv in großem Maßstab. Rechnungen sollten mit Freier Software ganz genau so hoch sein wie mit kommerzieller. Ich mache das so.
Aber der Umgang, die Arbeitsweise, die Nutzungsrechte sind anders.

@m_b Genau das meine ich. Das ist aus meiner Sicht wichtig und richtig. Public Money Public Code geht auch in diese Richtung.
@Herbstfreud @bionade24

@z428 @Herbstfreud @bionade24 Die Werkzeuge sind frei, nicht die Leistung. Auch nicht die für Entwicklung, Gestaltung, Pflege und Ausbildung.

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