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Mantje mantje timpe tej …

Ich will, dass die Leute eine solide Linux-Vollinstallation zu einem Linuxkurs benutzen können und nicht so eine schräge Matrjoschka aus einer VM in BlueScreenOS auf Mac!

@m_b warum nicht vom Stick booten?
Elementary ist aber nicht so übel, oder?

@crossgolf_rebel Das ist für mich jetzt Motivation zu versuchen, dort das Verständnis von Freier Software und deren Potential zu korrigieren.
Wir leben in 2020 schließlich.

@crossgolf_rebel Der Anfang war krasser: Die ersten Linux-Kurse dort habe ich ca. 2014 auf ausgemusterten Macbooks gemacht. Gebootet vom Stick natürlich, nicht installiert.

@m_b wenn du neue SchülerInnen hast, welches Linux zeigst du denen? Ich habe mit Mint 17.? angefangen.
Habe dann noch ein paar andere Distros ausprobiert und bin bei Mint hängen geblieben

@crossgolf_rebel Ja, als Einstieg ist Mint prima.
Im Kursverlauf haben wir bei jedem neuen Thema noch andere Distribution angesehen: Ubuntu, PopOS, ElementaryOS …
Dualinstallation mit Windows auf den Geräten der Leute vermeide ich mittlerweile.
Der Beginn mit Terminal war übrigens gar keinne so schlechte Idee.

@m_b ich finde ja Emmabuntüs noch ganz schick und flink. Wobei mir das auf Dauer zu "hipp" ist und ich dann doch das einfacher merh mag

@crossgolf_rebel Bei den Kursen mit „Umsteiger*innen“ merke ich 1A den mittlerweile großen Gap zwischen dem Gewohnten/Konsumorientierten und dem Nötigen/Nützlichen/Möglichen.

Was ich cool, weil effizient und konstruktiv finde, kann ich immer weniger vermitteln.

@m_b was vermitttelst du als erstes, wenn neue SchülerInnen das erste mal vor Linux sitzen?

@crossgolf_rebel Unterschiedlich. Je nach Kursziel.
Da meist Freie Software im Spiel ist, in etwa:
* Begriffsklärung FLOSS (wobei ich diese sperrigen Abkürzung meide)
* Klärung Arbeitsweisen und Umgang mit freien Materialien und Gemeingut schlechthin
* Arbeitsethik (Eigenverantwortung, Fehlerkultur, Kooperation …)
* Rollenorientiertes Arbeiten
* aus letzterem dann Werkzeug-Bedarf
* nochmal Zielangabe: arbeitsfähig sein
* Quellen für Alternativen

@m_b also gar nicht explizit Linux sondern vielmehr was kann man machen mit welchen Werkzeugen/Programmen?

@crossgolf_rebel Absolut. Auch, wenn es ein Linuxkurs ist. Dann eben OS-lastig.

Ich habe nicht (nur) das Anliegen, dass die Leute Linux verstehen, sondern einen Anlass haben, eine Idee, wozu sie es brauchen.

Dann sehen wir gemeinsam nach Möglichkeiten. Dabei mache ich dann sicher einen ähnlichen Job wie in einem Linux-Erklärkurs, aber praktischer und damit relevanter.

Das ist jedenfalls mein geheimer Plan ;)

@crossgolf_rebel … Dann kommt das fachliche, dann das handwerkliche und die Werkzeuge usw.

Ich finde es zentral, von der Werzeug-Orientierung wieder zu einer Arbeits-Orientierung zu kommen. Mit Freier Software kann man das super erklären/zeigen.

@crossgolf_rebel In einer Schule hatte ich das Linux einfach ziemlich geräuschlos dual hinzuinstalliert, inkl. Arbeitsausstattung. Und habe selbst die ganze Zeit damit gearbeitet.
Am Semesterende hatten eine ganze Reihe Studies das ebenso geräuschlos und wie selbstverständlich übernommen. Praxis zählt.

@crossgolf_rebel Ich bin immer wieder froh, dass ich diesen riesigen Berg von Bloatware auf den quälend langsamen Maschinen und die astronomischen Start- und Updatezeiten von der Backe habe, mit denen sich die Leute auf ihren Windows-Laptops quälen und denken, das müsse so sein.

@m_b
Geht mir genauso.
Wenn ich dann doch mal wieder
Jemandem bei der Win-Installation helfe, merke ich immer wieder wie krass es ist, dass ich diesem System erstmal Stück für Stück beibringen muss, nur zu tun was ich will. Noch dazu ist Windows diesbezüglich auch noch sehr vergesslich. @crossgolf_rebel

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