EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat heute vorgeschlagen, Atom & Gas als “nachhaltig Investitionen” einzustufen. Das ist ein grober Etikettenschwindel, den wir stoppen müssen. Erheben wir unsere Stimme und sagen laut: Nein! #ShareDichDrum

change.org/p/eu-kommissionsche

@mado
Mir ist es aber immer noch lieber, man investiert wieder in Atomkraft, anstatt dass munter weiter Kohle gefördert wird...
@glsbank

@joschu

Es geht ja nach meinem Verständnis um "weder noch". Also weder Geld in Kohle noch in Atomkraft stecken, sondern stattdessen in die erneuerbaren Energieträger und deren Ausbau (inkl. der nötigen Infrastrukturen). Den Blick auf die Wahl zwischen Kohle und Atom einzuengen, fühlt sich für mich wie Ablenkung an. (Kein Vorwurf an dieser Stelle.)

@mado @glsbank

@Voka
Ich verstehe deinen Einwand. Solange man aber noch nicht sämtlichen Energiebedarf mit erneuerbaren Energien abdecken kann, sollte man m.M. nicht alle Atomkraftwerke abschalten.

@joschu

Bestehende Kraftwerke abschalten ist ja auch was anderes, als in Atomkraft zu investieren (was ja wohl den Ausbau der Atomkraft, also Bau weiterer Atomkraftwerke, bedeuten würde). Wenn man das Geld, das manche für den Ausbau von Gas und Atomkraft vorsehen, komplett in Erneuerbare investieren würde, kämen wir schneller in einen Zustand, der die Abschaltung weiterer AKWs erlauben würde.

@joschu

Ergänzung: Gerade höre ich "Kemferts Klima-Podcast" (vom MDR):

"Atom und fossiles Erdgas: Wenn man jetzt Investitionen tätigt, werden diese Technologien über mehrere Jahrzehnte im Einsatz sein. Wir reden hier eigentlich von einer Klimaneutralität bis 2035 oder 2040, allerspätestens 2045, das heißt, solche Investitionen (...) sind nicht kompatibel mit diesem Pfad."

mdr.de/nachrichten/podcast/kem

(Zitierte Stelle ab 17:21)

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