„Eine rumänische Erntehelferin sagte dem WDR, dass einige Helfer nach einem Monat Arbeit nur zwischen hundert und dreihundert Euro bekommen hätten. Das sei zu wenig“

Das ist nicht 1890 am fürstlichen Gutshof sondern 2020 in der Bundesrepublik Deutschland.

#Spargel #Ausbeutung

www1.wdr.de/nachrichten/rheinl

@esopriester
Wozu sollte man denn auf diese oder ähnliche Gruppen ferner Herkunft zurück greifen wenn nicht aus Kostengründen?
Bestimmt nicht wegen ihrer jahrelangen fundierten Ausbildung oder ihrer hervorragenden Fähigkeiten.
Die sind billig. Billig billig billig. Auf mehr kommt es nicht an.
In diesem Sinne, 1890 am fürstlichen Gutshof ist auch 2020 in der BRD präsenter als je zuvor.
Ist wie mit Adelstiteln, historisch gewachsen und man wird den Scheiß nicht los 😁

@meldrian
Also wie man so hört haben diese Leute tatsächlich eine jahrelange fundierte Ausbildung. Oder sagen wir einfach: Berufserfahrung.
Aber das spiegelt sich auch nur in Geld wieder, weil die halt 34 Stangen pro Minute schaffen und ich nur acht (und dabei den dreifachen Lohn verlange).

1890 wäre allerdings jeder Erntehelfer mit 300€ höchst unzufrieden gewesen, auch wenn man den Leuten wenig zahlt, sollte es wenigstens in einer gültigen Währung passieren.
@esopriester

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@deusfigendi @esopriester ja, merke gerade das ich durchaus fähigen Personen ihre Erfahrungen und erarbeiteten Qualifikationen passiv abgesprochen habe.
Das war so nicht der Kern der Aussage und auch nicht gewollt.
Möchte mich an dieser Stelle dafür entschuldigen.

Es sollte nicht so klingen als würde ich sagen wollen "die können nix!" sondern eher "was die können steht nicht im Vordergrund, Hauptsache günstig!".

Danke für den berechtigten Hinweis!

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