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Fediverse ich brauche dich.

Wer ist der schlechtere Nachbar / der Nachbar im Unrecht?

(1) der Nachbar der routinemäßig den Hausflur unaufgefordert reinigt, sich im Nachgang aber darüber beschwert, dass es sonst kein anderer Nachbar macht.

(2) der Nachbar der den Hausflur nur dann säubert, wenn es unbedingt und zwingend notwendig ist (und keine Sekunde früher).

Hintergrund ist eine zu eskalieren drohende Situation aus meinem näheren Bekanntenkreis.

Ich danke euch vorab für die Teilnahme 🤗

@meldrian das Problem gab es bei uns auch, am Ende wurde das Problem so gelöst das die Mieter ein Reinigungsdienst dafür bezahlen.

Der schlechte Mieter wäre aber Option zwei für mich, da ich mich in dem Mietobjekt wohlfühlen möchte und es sauber und ordentlich bleiben soll. Zumal das Instandsetzen des Hausflures wohl deutlich teurer kommen dürfte für "alle" Vermieter als den Flur zu reinigen.

@meldrian Es fehlt wieder einmal der goldene Mittelweg...

@hikerus5 da sagst du was ... 😑
Als gäbe es zwischen "der Flur muss alle X Wochen gereinigt werden!" und "ich putze doch keinen sauberen Hausflur!" kein grau.

Bin nur froh das bei uns zuhause die Hausverwaltung diesen Teil übernimmt.

@meldrian @hikerus5 Wenn ich das so richtig im Kopfhab ist die Hausordnung Bestandteil des Mietvertrages und somit bindend. Ich bin kein Jurist aber so würde ich das mal behaupten wollen ohne Gewähr natürlich.

@meldrian das braucht einen tisch, keine urteil.

(aber ich erinnere mich an aehnliche situationen - da war ich eher nummer 2: faul und schmutztolerant)

@meldrian
Hat wohl jeder ein anderes Verständnis von dreckig und sauber. Drüber reden wäre sinnvoll. Wenn Person A das Bedürfnis hat täglich den Flur reinigen muss es Person B noch nicht so gehen.

@meldrian Der Nachbar, der seinen mindestens 120 Jahre alten Baumbestand auf 2000 Quadratmetern rodet um sein Grundstück aufzuwerten.

@meldrian da würde ich mal die Hausordnung konsultieren ob der Bekannte sich im vorgegebenen Turnus befindet und ob es überhaupt einen gibt. Gibt es einen und hält er sich nicht daran, also macht nur sauber nach seinem Gutdünken dann ist er im Unrecht. Hält er sich daran und der andere ist ein Putzteufel dann ist das dessen Problem.

Ich stimme @genista uneingeschränkt zu.
Zuerst die Hausordnung heranziehen, die Häufigkeit der Reinigung nochmals für alle klären, eventuell einen entsprechenden Aushang anbringen/einwerfen, wer in welcher Kalenderwoche dran ist (ist ja quasi dauergültig).
@meldrian

@meldrian
Ich stimme nicht mit ab. Möchte aber den Gedanken beisteuern, dass m.E. eine binäre Abstimmung nicht hilfreich ist. Solche Konflikte können nicht gelöst werden, indem eine Partei richtig liegt, während die andere folglich falsch liegen muss. Das schafft Gewinner und Verlierer aber keinenen Frieden.

@markus och, ich fands aus der Ferne betrachtet interessant und wollte, nachdem ich mit meiner Freundin etwas darüber debattiert habe, wissen was das Netz dazu meint.

Die Abstimmung hat, neben dem unterhaltenden, keinerlei Mehrwert oder sonstige Folgen.

@meldrian ist beides Quatsch, weil sich Sauberkeitsgefühl nicht von einem Menschen zum anderen übertragen lässt. Da hat jeder eine andere Grenze.

Deshalb gibt es entweder Reinigungsdienste oder einen Putzplan. Wenn man dran ist, macht man's - egal ob dann nötig oder nicht.

@meldrian Ähm, keiner?

Normalerweise gibt dafür einen Reinigungsdienst. :D

Falls nicht braucht es eine feste Absprache. Dann kann man sich beschweren, wenn sich nicht dran gehalten wird.

Ansonsten ist jedes Gejammer eigentlich ohne Berechtigung.

@meldrian
Das lässt sich nicht entscheiden. Beide müssen akzeptieren, dass Menschen unterschiedlich sind. Hoffentlich finden sie einen Kompromiss. Zur Not muss ein Dritter den Dienst gegen Bezahlung erledigen, und beide teilen sich die Kosten.

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