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Tragt diese ganzen "Laschet ist scheiße" Storys zu euren Verwandten an den Stammtisch und in die Altenheime.
Hier im Fediverse weiß jeder (!) die Fähigkeiten und Charakteristika besagter Person einzuordnen.
Ich weiß, Zuspruch zu erhalten ist super und Dinge zu äußern auf die die digitale Bubble nur "so isses!" sagt und zustimmt ist ein schönes, ein erfüllendes Gefühl ...
aber es verhindert keinen Bundeskanzler Laschet im Herbst.

Meine Frau Mutter sagt in meine Richtung gewandt gerne mal "mit dir kann man sich nicht über Politik unterhalten."
Hängt mitunter damit zusammen das ich das nicht einfach nur abnicke wenn sie sich über irgendwas beschwert, sondern, sofern passend , darauf aufmerksam mache welche Parteien derzeit (mit)regieren und diese Missstände aktiv tragen bzw nicht verhindern.

Sind diese Diskussionen toll?
Nein.
Sind sie notwendig?
Wenn das Ziel ist das sich was ändert, dann ja.

@meldrian Ist das nicht in allen Netzwerken so, nicht nur hier im Fediverse? Dort ist man auch in seinen Kreisen unter Gleichgesinnten unterwegs.

Ja, ich teile gegen CDU und Laschet aus. Sowohl im Netz als auch Offline im Gespräch mit anderen Menschen. Im Netz bekomme ich leichter Zuspruch, richtig. Dafür hatte ich letztens aber auch eine anstrengende Diskussion mit einem unserer Union-Kommunalpolitiker.

Ist also der Ausgleich...

@meldrian Solch ein Diskurs führt zu nichts.
Das Klientel, dass die CDU/CSU wählt ist felsenfest von ihrer Partei überzeugt.

Es ist daher völlig egal, was Laschet, Scheuer oder Spahn veranstalten.
Auch sind irgendwelche Skandale ändern daran nichts.
Gewählt werden wird sie trotzdem.

@meldrian

1/2
Ich glaube nicht, dass das "hier" jede/r weiß.

Ich denke eher, dass "hier" der Anteil an Menschen, die Hr.Laschets Patei wählen, zumindest nicht gleich Null ist.

Wenn man alle Toots, für die aller Wahrscheinlichkeit nach Zustimmung zu erwarten wäre, weg ließe, was bliebe dann noch? Und wäre das sinnvoll?

2/2 folgt

@meldrian

@meldrian

2/2

Ich denke,, wenn man mit seinem Tool auch nur eine Person zum Nachdenken bringt, ist das etwas Gutes. Denn diese eine Person kennt auch wieder Personen, denen sie vermutlich über ihre Gedanken sprechen / schreiben wird.

@meldrian Der Mensch ist ein selbstständiges Wesen. Daher finde ich es vermessen, andere volljährige Menschen von etwas belehren zu wollen.

Es muss schon jeder selbst seine Entscheidung treffen, ob und wie er von seinem Wahlrecht Gebrauch macht.
Auch ein Trump und ein Laschet gehören nunmal zu einer Demokratie dazu.

Ich selbst halte auch nichts von Herrn Laschet und trotzdem aktzeptiere ich dass jedem das Recht zusteht Ihn zu wählen.

Auch wenn das nicht unbedingt in meinem Sinn ist.

@dreihundertsechzig @meldrian was ist denn hier dein Punkt?

Ich lese das so, dass Wählen gehen Privatsache ist, und Beeinflussung in die eine oder andere Richtung im privaten Umfeld sich nicht gehört. Denn jeder wird schon eine mündige Entscheidung treffen. Auf welcher Grundlage das geschieht, sagst du allerdings nicht dazu.

@tobi @meldrian Ob sich das gehört oder nicht sei mal dahin gestellt. Ich sehe es eben als kritisch an, andere belehren zu wollen.
Aber ja, Mündigkeit bedeutet nichts anderes als selbständig und unabhängig.

Per Verfassung steht einem ab der Volljährigkeit das Recht zur Wahl zu.
Auf welche Grundlage diese Entscheidung getroffen wird, spielt im Endeffekt keine Rolle und dürfte sehr individuell sein.
Solange man freiwillig wählt und ohne Zwang.

@dreihundertsechzig @meldrian hm.... nach deiner Vorstellung scheinen Wahlwerbung und die Abermillionen Euro, die in psychologisch geschulte Social-Media-PR fließen, die erste Adresse für Kritik.

Aber ausgerechnet die Idee, im eigenen Familien- und Freund*innenkreis durch Diskussion Überzeugungsarbeit leisten zu wollen, widerstrebt dir, und du witterst Entmündigung.

@tobi @meldrian Naja, Wahlwerbung und Social-Media-PR wird ja bewusst angewandt. Da braucht es wirklich keinen Hinweis darauf, dass die ethischen Aspekte davon äusserst fragwürdig sind.

Am Ende muss jeder für sich entscheiden, ob er andere gezielt von etwas überzeugen möchte. Das impliziert eben, dass man es dem Menschen nicht zutraut, sich selbst ein Bild von etwas zu machen und die Lage entsprechend zu beurteilen.

Ich bin tatsächlich überzeugt von der Selbstständigkeit des Menschen.

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