"Datenschutzbeauftragter: Behörden sollen unverzĂŒglich auf Microsoft verzichten"

Interessant in diesem Zusammenhang, ist der Vorwurf, man wĂŒrde die Behörden damit lahmlegen. Das ist Blödsinn:
- seit Jahren weiß man, dass der Einsatz von Microsoft-Produkten "höchstwahrscheinlich" gegen die DSGVO verstĂ¶ĂŸt
- anstatt Alternativen zu etablieren legt man die FĂŒĂŸe hoch
- kommt dann das "plötzliche Aus", ist der böse Datenschutz schuld

🙈

heise.de/news/Datenschutzbeauf

@kuketzblog *mimimi* wir haben doch schon immer mit MS Office gearbeitet und es hat niemanden gestört! *mimimi*

@ostfriese @kuketzblog Hier erwartet jetzt keiner das sich Beamte an ein anderes Officepaket gewöhnen, oder? Scherz beiseite ich weiss das die Umstellung von Vorlagen etc. nicht ganz so easy ist. Aber meiner Meinung nach sind Projekte wie LiMux vor allem am Unwillen der Anwender und am Lobbyismus in den höheren Etagen gescheiter.

@bjoerns @ostfriese @kuketzblog

Die sollen sich nicht so anstellen und einfach arbeiten. Sehr wenige werden fortgeschrittene Windows- oder Office-Funktionen benötigen.

Komplexe AbhÀngigkeiten sind eher bei speziellen Anwendungen zu erwarten, die auf bestimmten Betriebssystemaufrufen oder Makrobefehlen aufsetzen. Aber auch die waren ja nicht irgendwann da, sondern wurden programmiert und wÀren dann in einer neuen Umgebung abzubilden.
1/2

@bjoerns @ostfriese @kuketzblog

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D., dem es vorĂŒbergehend (der "unverzĂŒglich"-Aspekt der Meldung) genĂŒgen wĂŒrde, wenn sowohl bei der IT-Planung als auch bei den Nutzern ein gewisses Unrechtsbewusstsein aufkĂ€me, das immer stĂ€rker wird. Und eher frĂŒher als spĂ€ter zu praktischen Konsequenzen fĂŒhrt. (Oh je... Hoffentlich wird es kein unbewusster Auslöser fĂŒr Unwohlsein, das beim Anblick eines Monitors oder BerĂŒhren einer Maus zu körperlichen Beschwerden fĂŒhrt.
...
(gibt noch 3/3)

@bjoerns @ostfriese @kuketzblog

3/3
...
Dann wĂ€re die Verwaltung nicht wegen Abschaltung lahmgelegt, sondern aus medizinischen GrĂŒnden. Quasi epidemisch psychosomatisch.)

Follow

@domasla @bjoerns @kuketzblog das Problem dĂŒrfte wohl eher sein, das manche (Fach-)Anwendungen so alt und/oder komplex sind, das sie nur mit enormen Aufwand anzupassen sind. Kategorie: Keine Ahnung, warum das funktioniert, aber ich lasse das jetzt so!

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@ostfriese @domasla @kuketzblog So wird es sein. Jetzt kann man sich natĂŒrlich Fragen was gĂŒnstiger gewesen wĂ€re. Über die letzten 20 Jahre ein Team an Entwicklern einzustellen die das ganze nach und nach auf eine eigene Plattform hieven, oder LizenzgebĂŒhren an ein US Unternehmen zu zahlen was jederzeit den Stecker ziehen kann.

@bjoerns @domasla @kuketzblog das hĂ€tte ja vorausgesetzt, das man damals so vorausschauend gewesen ist und die Übergabe des Sourcecodes vereinbart hat ...

@ostfriese @bjoerns @kuketzblog
Das Aussterben der COBOL-Programmierer war aber schon vor dem ersten Office-Paket ein Problem.

Der Rechnungshof könnte deshalb ebenfalls bemÀngeln, dass solche Programme keine Dokumentation haben bzw. nicht zukunftsfÀhig sind, und damit langfristig unbeherrschbar teuer.

@domasla @bjoerns @kuketzblog das Problem dĂŒrften weniger die Programmierer sein - die kann man notfalls relativ kurzfristig ausbilden. Aber wenn der ursprĂŒngliche Anbieter einer Software nicht mehr existiert, dĂŒrfte damit wohl auch der Sourcecode verloren gegangen sein.

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