Erster, eher einfacher Schritt:
Die aktuelle Prüfungskultur ablehnen und kritisieren.

Wichtiger zweiter Schritt:
Konkret was ändern und Schüler*innen damit zeigen, dass Prüfungen wirklich nicht sinnvoll sind.

🎯 Keine Prüfungen und keine Prüfungsvorbereitung.

@phwampfler Sind S’uS die Zielgruppe, der etwas „gezeigt“ werden muss? Ich sehe von denen keinen Gegenwind…

Vorschlag zweiter Schritt: Resilienz entwickeln gegen dienstliche Maßnahmen, weil den Prüfungsordnungen nicht Folge geleistet wird.

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@schb Die Schüler*innen verinnerlichen, wie wichtig Prüfungen sein sollen. Deshalb geht es für mich schon primär um sie.

@phwampfler Ändern tut sich damit aber nichts… oder glaubst du, dass irgendwann die SuS aufbegehren und sagen: schafft die Noten ab?

Ich glaube, es geht nur über die kreative Umsetzung der Prüfungsordnungen durch die Fachschaften (vor allem in der SI) und den „Marsch durch die Institutionen“.

Ist wohl eine generational Aufgabe, so eine Änderung einer Prüfungskultur.

@schb Ja, da stimme ich dir zu. Erwarte von den Schüler*innen nicht politischen Support, sondern hoffe auf eine Generation, die nicht davon ausgeht, Schule und Lernen seien nur mit dieser Prüfungskultur möglich.

@phwampfler @schb

Die S*S werden weder aufbegehren noch sich gegen das System stellen.
Sie werden viel zu früh von neugierigen Kindern, zu Lernautomaten, die die Prüfungskultur des Systems erwartet.

Innerhalb der Lehrerschaft sollte mehr ziviler Ungehorsam herrschen und im Idealfall zusammen mit der Leitungsebene nach neuen Wegen gesucht werden.

Bis sich systemisch was ändert, sind mit einer gewissen, nicht zu geringen Wahrscheinlichkeit, die Dinos wieder auferstanden.

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