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Was mich zunehmend irritiert, ist die permanente Wiederholung von Content in Online-Artikeln. Alles im ersten Absatz, hört sich meist wie ein Teaser an, wird dann mehrfach wiederholt mit kleinen Einspränklern von winzigsten Zusatzinfos. Bei der zweiten Wiederholung gibt es dann eventuell die Infos, derentwegen in den Artikel geklickt wurde. Solche Artikel verstecken bis zum letzten Satz im letzten Absatz eigentlich gar nichts neues zu bringen. Und getextetes würde sogar in einen Tweet passen.

Da lobe ich jetzt mal das Blog-Universum direkt hinterher. Ja, da gibt es solche und solche, aber ich werde nach einem Klick auf einen Blog-Eintrag weniger oft enttäuscht als bei einem Klick auf einen Online-Artikel von professionell Verschwurbelnden.

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@psychonaut Der Fluch der Google-Optimierung. Nicht, dass die Kolleg*innen diese Artikel so schreiben wollen... - sie versuchen eben, die Auffindbarkeit der Inhalte zu verbessern, um die Werbeeöse pro Artikel zu steigern. Wobei das Schreiben für den Algorithmus den Journalismus letztendlich wohl eher nicht rettet.

@ralphkuehnl Ja, diese Sichtweise kann ich verstehen und teilen.

Leider fühle ich mich eben oft "übers Ohr gehauen" am Ende des Artikels.

Dann soll es Google lesen, aber nicht ich.

Ich lerne daher Artikel aus so einer Quelle nicht mehr zu priorisieren.

Da trinke ich mit lieber noch einen Tee und lese dabei ein gutes Buch. 😀 🍵

@KopfKrieg SEO in vollendung, einfach bis es nicht mehr lesbar ist und die Leser evt. sich von der Publikation abwenden. Ne so geht das nicht aber das haben einige noch nicht verstanden und versuchen dies mit einer Flut an Werbung finanziell zu kompensieren.

@kubikpixel Jo, das ist mittlerweile echt unangenehm. Genauso wie Blogartikel die sich (im gleichen Artikel natürlich) selbst zitieren. Auch schon ein paar Mal gehabt. So was nervt einfach nur noch.

@KopfKrieg OK, das bringt aber SEO technisch aber auch nicht so viel und könnte evt. abstrafend auswirken, genau so wie die oben erwähnte Wiederholungen.

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