@irgendwiejuna
Bequemlichkeit siegt. Es könnte auch heißen: " erstaunlich, wie wenig Menschen [Nicht-Whatsapp] nutzen"
Traurig, aber wahr.
Viel schlimmer finde ich, dass man als Nicht-Whatsapper dann auch noch gnadenlos ausgegrenzt wird. Vereine, Eltern von Kita-/Schul-Kinder usw organisieren sich nur noch so. 😖
@rome Interessant finde ich auch, dass ich Leute kenne, die E-Mail-Verteiler aufgrund der DSGVO löschen wollten, aber kein Wort zu WhatsApp-Gruppen fiel.
@rome Ja, das beobachte ich auch - auch warum Kommunikation nur über FB laufen kann. Und wenn man dann noch sagt, dass man da nie ist und erst recht diesen Messenger nicht hat....
@rome @irgendwiejuna Ich bin ja auch seit schon immer Whatsapp Verweigerin, und hab mit der Ausgrenzung bislang auch Glück gehabt.. bin nur einmal aus einer Orga ausgeschlossen gewesen, weil sich Leute eben über WA organisieren wollten.
@rome Leider ein Henne/Ei-Problem. So lang extrem viele Leute über WhatsApp erreichbar sind, ist es schwer, andere zum Wechsel zu animieren. Und auf der "Gegenseite" wird diskutiert, daß selbst Signal böse ist und man doch bitte am besten seinen eigenen XMPP-Server aufsetzen möge, überspitzt gesprochen. Wir kommen dort erst 'raus, wenn es *eine* robuste Alternative zu WhatsApp gibt, die vollständig "endnutzertauglich" ist, und von der Zielgruppe akzeptierte Gründe, um auch ...
@irgendwiejuna
@rome ... einen Wechsel tatsächlich in Betracht zu ziehen. Momentan ist die Argumentation leider viel zu oft: "Nein, das Werkzeug hat nicht Feature <xyz>, aber dafür sind Deine Daten sicher." --- besser wäre: "Selbstverständlich hat das Werkzeug Feature <xyz> *und* Deine Daten sind sicher." ;)
@irgendwiejuna
@z428 Ich glaube, oft genug ist da auch der Unwille, einfach mal was anderes zu probieren - oder eben sich mal darauf einzulassen. Und ja, man muss nicht immer dieses Serverdingens machen. Wire z.B. wäre ja nun auch nicht zu aufwändig. Aber offensichtlich haben Leute tausende von sinnlosen Apps drauf, aber verschiedene Messenger sind dann doch ein Problem. @rome
@irgendwiejuna Ja, Wire ist so ein Werkzeug, das in meinem Dunstkreis überhaupt niemand nutzt. Weiß auch nicht so recht, was das Problem wäre, sich einen zusätzlichen Messenger zu installieren; vielleicht liegt es auch ein Stück genau daran, daß die Nutzer eh zuhauf teilweise sinnlose (aber vorinstallierte) Apps auf dem Telefon haben und nicht noch mehr Dinge installieren wollen, deren Notwendigkeit sie nicht sehen...
@rome
@z428 Hmm, ja, vielleicht so. Ich hab halt kein Android und muss so oder so entscheiden, was ich rauf tue. Da ist außer Telefon und SMS nichts vorinstalliert ;)
@irgendwiejuna Ich hab Android, allerdings Custom-ROM und damit von Haus aus relativ "nackt". :) Die Möglichkeit, Apps, die ich nicht brauche, auch deinstallieren zu können, ist mir durchaus wichtig...
@irgendwiejuna
Insgesamt finde ich dazu immer noch https://www.golem.de/news/cryptomessenger-wie-ich-die-digitalisierung-meiner-familie-verpasste-1512-118152.html sehr interessant. Etwas älter schon, beschreibt das Problem aber sehr treffend. Die Techie-Szene hat das in der Breite nie verstanden, behaupte ich.
@rome
@rome @irgendwiejuna für mich war die lösung bisher immer Disa, ein multiprotokoll-messenger, der sogar Facebook und Telegram unterstützt: http://disa.im/ (Android only)
@rome @irgendwiejuna Und wehe man zählt Alternativen auf...die Blicke sind unbezahlbar und die Sprüche unterirdisch.