Meine Streitfrage des Tages: Kann es eine Auftragsverarbeitung geben, bei der der Verantwortliche keine Möglichkeit hat auf die pbD zuzugreifen? M.E. beißt es sich u.a. mit dem Recht des Verantwortlichen, über die pdB nach Auftragsende zu bestimmen (Art. 28 Abs. 3 S. 2 lit. g). Aber gut, ich lasse mich eines Besseren belehren. :)

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@thsch Bin kein Jurist, aber in dem Fall ist der Knackpunkt doch, dass der Listeigner offenbar bereits vor dem Vertrag die Daten hat. Entweder er muss zu diesem Zeitpunkt Verantwortlicher sein oder er darf die Daten nicht haben. Ebensowenig kann er nach der Vertragsausführung die Daten behalten, ohne Verantwortlicher zu sein. Wenn er die Daten hingegen nur für den Vertrag im Auftrag beschafft, beißt sich auch nichts mit dem Recht des Verantwortlichen, nach Auftragsende darüber zu bestimmen.

@rufposten Ja, in einer solchen Konstellation könnte man auch ohne Zugang zu denen pbD an AV denken, obwohl im 28 (3) S. 2 g. immer noch von der "Herausgabe der Daten" als Wahlrecht des Auftraggebers die Rede ist.

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