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Die SZ bringt heute eine hervorragende, anschauliche und aufwändige 24h-Reportage darüber, wie Smartphones unsere Daten sammeln. Macht heute oder morgen diesen kleinen Spaziergang zum Kiosk, es könnte ein guter Start sein, um etwas weniger mit den eigenen Daten zu bezahlen.

@rufposten

Schon gelesen!

Dringend nötig, so ein Artikel.
Genau aus dem Grund möchte ich kein Smartphone benutzen. Es würde mir persönlich unter dem Strich auch nicht "den Alltag erleichtern" - im Gegenteil, ich muss mich mit viel Aufwand um das Ding kümmern, damit es nicht ständig mich überwacht und meine Würde verletzt. Ich bin auch gar nicht so hilfebedürftig im Alltag.

Was mir im Artikel fehlt: Die Problematik der vielen eingebauten Sensoren und was diese so an intimen Infos sammeln.

@Federkiel Freut mich! (Hab die letzten Tage noch ein bisschen mit am Artikel korrigiert). Die Sensoren sind ein guter Punkt. Kennst du da eine bekannte App, die besonders viel davon auswertet?

@rufposten @Federkiel Ich möchte an der Stelle mal Einwerfen, das Smartphones per se werder gut noch schlecht sind.
Auch die Sensoren nicht, was dieses Teil zu einem Trojanischen Pferd macht, sind die Apps und die im Betriebssystem implementierten Trackingtools.

Würde es dieses nicht geben, dann wäre das ein schönes Schweizer Taschenmesser.
Was da fehlt, sind klare Gesetze, die so etwas unter Strafe stellen und vor allem, empfindliche Strafen für die Hersteller solcher Tools

@crossgolf_rebel @Federkiel Ja völlig richtig! Die Gesetze untersagen vieles bereits. Kann es nicht oft genug sagen: Beschwerde einreichen!

@fireglow @Federkiel Die haben keinen Test über mehrere Geräte gemacht, sondern sehr aufwändig den kompletten Datenverkehr einer echten Nutzerin über 24h ausgewertet. Das gibt ein ganz anschauliches und erschreckendes Bild vom täglichen Datenverkehr an Drittanbieter. Der technisch zuständige Kollege/Informatiker Felix Ebert hat dafür einen ziemlichen Aufwand betrieben.

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