Ein Seitenbesuch und mindestens fünf Konzerne haben Metadaten von dir? Kein Problem bei . Anhand dieses Beispiels zeige ich dir, wie unscheinbar und schnell große Konzerne an (Meta)Daten von dir kommen. Außerdem erfährst du, mit wie vielen Drittanbietern Blinkist Daten teilt, wieviele Tracker in der App enthalten sind und was du gegen das Tracking unternehmen kannst.

andersgood.de/blog/so-unschein

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@sweetgood Seit dem wunderbaren BGH-Urteil ist es übrigens relativ einfach, rechtlich dagegen vorzugehen:

1. Prüfen, ob Tracker mit User-IDs ohne Einwilligung Profile anlegen
2. E-Mail an Betreiber mit Frist von vier Wochen zum Entfernen. Dabei den BGH-Urteil mit dem tollen Satz zitieren, dass "zur Erstellung von Nutzerprofilen für Zwecke der Werbung oder Marktforschung die Einwilligung des Nutzers erforderlich ist".
juris.bundesgerichtshof.de/cgi
3. Nach vier Wochen Beschwerde einreichen

@sweetgood Wer nicht auf die langsamen Datenschutzbehörden warten will und idealerweise einen Anwalt zur Hand hat, dem stehen auch dickere Knüppel wie Unterlassungserklärung oder Strafanzeige nach BDSG §42 zur Verfügung.

Ich finde es ist auf jeden Fall nicht mehr angemessen, sich mit Selbstschutz durch diese Bertrügereien zu bugsieren.

@rufposten @sweetgood
Die Aktion wirkt ja erst richtig, wenn sich möglichst viele Betroffene wehren. Dann sollten Sie aber Ihren Vorschlag ein wenig ausführlicher beschreiben, damit auch non-Nerds sich beiteiligen können.

@derHennefer @sweetgood
Bin seit Monaten dran, aber Spendenaufkommen reicht noch nicht für Vollzeit :-)
Mein Tool "Träcktor" hilft bereits bei Websites, ich plane für die Zukunft auch die Generierung von Beschwerden gegen Apps mit Trackern.
träcktor.de/

Bis dahin helfen Experten (und auch ich) gerne bei konkreten Fällen im DSGVO-Forum von Mike Kuketz.
forum.kuketz-blog.de/viewforum

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