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Aktueller Entwurf der e-Privacy-Richtlinie: Weiterhin Tracking-Vollmacht für Zeitungsverlage. Kann das nicht ganz nachvollziehen. Es muss doch möglich sein, die Europäer vor dem Tracking ihres Leseverhaltens zu schützen ohne die Werbevermarktung abzuwürgen.
netzpolitik.org/2020/online-tr

@rufposten
Tja, ein normaler Europäer kann halt nicht mal eben im Kanzleramt anrufen und wird zur Chefin durchgestellt, wenn ihr oder ihm was nicht passt.
Fr. Springer oder Hr. Döpfner schon.

@rufposten Zumal es doch gerade bei Zeitungen sinnvoll sein sollte, Werbung abhängig vom Artikelkontext anzeigen.

@antonius Könnte man meinen, aber so funktioniert der Werbemarkt seit Jahren nicht mehr. Jede kleine Schrottseite kann ja supereffektiv mit Retargeting Werbung an genau umrissene, Zielgruppen verkaufen, die von Google und Facebook organisiert werden. Solange dieser Markt existiert, haben Alternativen wenig Chancen. Aber deswegen sollte man es gerade einheitlich untersagen.
netzpolitik.org/2020/datenschu

@rufposten @antonius ich erinner mich an ein gespräch mit meiner mutter (ü60 und keinplan vom internet) wo ich ihr versucht habe dieses ganze online tracking zu erklären. ihre antwort sinngemäß, sie kann sich nicht vorstellen dass sich dieser aufwand lohnt/rechnet... leider doch.

@rufposten Das ist mir soweit klar. Und was sich am Markt durchsetzt, wenn es nicht reguliert wird sehen wir ja. Da wird es rein kontextbasierte Werbung nicht von allein schaffen.

In der Überlegung ob sich das schärfer regulieren lässt, macht es aber ganz schön was aus, wie effektiv die zweitbeste Variante ihren Zweck erfüllt.

@rufposten Selbst in der ePrivacy Verordnung sind schon Uploadfilter gegen Nutzerinhalte vorgesehen?!Mir wird schlecht 🤢

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