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Muss man sich im Wahlkampf auch erstmal leisten können: Gegen die CDU in NRW wurde heute ein Datenschutzverfahren von der zuständigen Behörde eröffnet, weil man trotz Vorwarnungen eines Besuchers nicht fähig war, die Website armin-laschet.de gesetzeskonform zu gestalten.

Grund sind Trackingeinbettungen, die Nutzerprofile anlegen, obwohl sie eine Einwilligung benötigen. U.a. die "Google Advertising Features", mit denen man die Interaktion mit Anzeigen auswerten oder Zielgruppen für personalisierte Werbung generieren kann.
chaos.social/@tracktor/1066855

@rufposten "Junger Mann, nur weil heute so ein Tag ist, muß man sich nicht an Gesetze halten!"

@ubo
genau so stelle ich mir die Antwort eines durchschnittlichen CDU Wählers vor 😂

@Zoidtes Passt auch, allerdings bezog ich mich dabei auf Laschets arrogante Arschlochrethorik in einem TV-Interview. Hast Du das vor einigen Tagen mitbekommen?

@ubo
Puh ich bin da ehrlich, bei so viel Fettnäpfchen wo der rein tritt komme ich ehrlich gesagt nicht mehr hinterher.
Es würde mich nicht wundern wenn er gerade jetzt in dem Moment wieder was total falsches raus haut.

Das ist ja schon inzwischen nicht mehr eine frage OB er wieder was falsches sagt, sondern nur noch WANN er das wieder tun wird.😂

@ubo woah, das ist unfassbar, nach der BTW bricht ein Chaos aus, ich kanns schon kommen sehen 😂

@ubo
Ich hatte ehrlich gesagt schlimmeres erwartet. Der Satz, dem er da widerspricht war ja dieThese der Moderatorin, dass er Klimawandel erst seit der Flutkatastrophe ernst nähme, und er widerspricht, dass er das schon seit langem betreibe, und nennt Beispiele.

... dass die Hälfte (oder mehr) davon Greenwashing ist, steht auf einem anderen Blatt, und dass das viel zu langsam läuft ebenfalls, aber natürlich sagt er nicht, dass es ihm bisher egal gewesen wär.
@Zoidtes

@ubo @Zoidtes
Er redet eigentlich sehr aus der Profi-Perspektive: Jetzt ist das Thema in den Medien, also können wir jetzt leichter Unterstützung für Klimaschutz-Maßnahmen bekommen.

Es ist natürlich etwas zynisch, nicht schon vorher für solche Maßnahmen geworben zu haben, aber seit mindestens 20 Jahren ist diese Methode allgemein als notwendig akzeptiert, wenn man eine politische Karriere haben will, insofern nichts neues. Die Masche gibt's in jeder Partei, nur mit anderen Themen.

@Rudi_ds @rufposten
Die Realität ist, dass junge hippe Web-Agenturen sich aus Bequemlichkeit einen Dreck um Datenschutz scheren, wenn der Auftraggeber das nicht anmahnt (eigene Erfahrung eines unserer Mitarbeiter), denn Googlehelfer verursachen (wenn auch minimal) weniger Aufwand als eigene Auswertungstools und ordentliche Consent-Einbindung. Und für diese Partei, deren Namen wir nicht in den Mund nehmen, zählt Geld schon immer mehr als Freiheit und Recht...

@rufposten
Wurde die zuständige Behörde noch nicht angezeigt? 😃😃😃

@rufposten #Datenschutz darf dem Fortschritt nicht im Wege stehen!!!11!!1!!1!elf

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