Follow

Die Stiftung Warentest hat sich ein automatisches Consent-Tool-Browserplugin angeschaut, das auch ablehnen kann. Noch muss es aber auf deutsche Websites trainiert werden.

test.de/Browser-Erweiterung-Co

@rufposten Interessant. Danke.
Erweiterung wie "I don't care about cookies" bestätigen also einfach alles? Habe mich damit noch nicht weiter befasst

@skoschi
In dem Fall zumindest schon. Wenn du alle Cookies automatisch wieder löschen lässt (Browser-Einstellung oder "Cookie AutoDelete"-Erweiterung, zB), sollte das auch OK sein.
Ich nehme aber lieber eh uBlock Origin, das hat sich das mit diesen und anderen Nervereien auch meist erledigt.
@rufposten

@rufposten Für mich funktionieren die "Annoyances"-Filterlisten in uBlock Origin sehr gut diese Funktion. Diese entfernen einfach die überlagernden HTML-Elemente.

@rufposten
Stiftung Warentest

1. Google immer dabei?

googletagmanager.com

Aha. Was macht der und warum brauch der keine Einwilligung? Drittlandübermittlung usw.

@rufposten

Stiftung Warentest

2. Consent-Cookei muss sein?!?

Stiftung Warentest
Privatsphäre-Einstellungen
Wesentlich

Anbieter: consentmanager (Consent-O-Matic)
"Zweck der Datenverarbeitung: wesentlich"
"Rechtsgrundlage: Gesetzliche Verpflichtungen (DSGVO 6.1.c)"

"Wesentlich" ist als Zweck etwas wenig aussagekräftig. Der eigentliche Zweck müsste schon angegeben werden; z. B. Einwilligungsentscheidung dokumentieren.

@rufposten

Stiftung Warentest

2b

So, es ist also vorgeschrieben, einen Consentmanager zu haben. (Lässt sich auch mit "f" rechtfertigen.) Der cookiet dann auch, wenn jemand keine Auswahl treffen möchte und die Speicherung auf dem Endgerät unnötig ist.

@rufposten

Stiftung Warentest

3. Wofür war noch mal...?

Stiftung Warentest
Privatsphäre-Einstellungen
Wesentlich

Anbieter: Stiftung Warentest
"Zweck der Datenverarbeitung
Wesentlich"
"Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung
Berechtigtes Interesse (kein Opt-Out möglich) (DSGVO 6.1.f)"

Hä? Der konkrete Zweck ist "wesentlich". Na, das erklärt natürlich alles! Abwägung zwecklos, weil ist ja immer wesentlich, deshalb immer dabei und Nachrangigkeit gegenüber was anderem kommt nicht in Frage.

@rufposten

Stiftung Warentest

3b

Wie? Bei berechtigtem Interesse ist kein opt-out möglich? (Art. 21 Abs. 1 DSGVO) Zugegeben, Widerspruch wäre außer bei Werbung /Profiling erst mal zu begründen, aber wo macht man das und wie wird man zukünftig davon ausgenommen /gelöscht, wenn die dann angegebenen Gründe gegenüber den berechtigten Interessen überwiegen würden? Die sind aber gar nicht genannt, also kann man nicht sagen /begründen, wogegen man widersprechen möchte.

@rufposten

D., der hier Wein gepredigt und Wasser gesoffen sieht.

@domasla Ja stimmt schon. Aber das ist dann Kritik am Verlag. Wie immer bitte auch als Außenstehender die Trennung zwischen Redaktion und Verlag berücksichtigen. Der verdanken wir viel und es ist komplett widersinnig, hier einen Widerspruch zu sehen. Mit anderen Worten: dass ein Widerspruch zwischen Verlagsverhalten und Redaktion möglich ist, ist grundsätzlich ein gutes Zeichen.

@rufposten
Schon klar, aber man darf nicht damit anfangen, das Erfüllen absoluter Anforderungen mit positiven Argumenten aus anderen Bereichen auszugleichen.

D., der eigentlich auch immer "die Guten" berät und versuchen muss, das Einhalten kantiger Vorschriften praktikabel hinzudengeln, ohne das Schutzziel zu verbiegen.

Sign in to participate in the conversation
Mastodon

The social network of the future: No ads, no corporate surveillance, ethical design, and decentralization! Own your data with Mastodon!