@rufposten Auch in diesem Fall erkennt man die „Verdrehungs- und Verdrängungskunst gewisser Journalisten“:

„Ein italienisches Touristendorf wird von nordafrikanischen Migranten gestürmt, Steine fliegen, und ein Mob bedrängt Mädchen im Zug – was in den Medien folgt, ist langes Schweigen.“
nzz.ch/feuilleton/ein-touriste

@rufposten Angefangen habe es am 2.6.. Also vor über zwei (!) Wochen. Erste Berichte in der FAZ vor sechs Tagen.🤔
Die Einzelnen danach später.
Die #NZZ @NZZ
sprach nicht von allen deutschen #Medien.

Mit geringer #Medienpräsenz setzt man auch Themen, nur eben Andere.
#IssueManagement

@rufposten Darüber kann man in der Tat umfassend spekulieren. Vielleicht liegt es auch daran, dass das Thema Medienmachern besonders unangenehm ist, weil es tief an das eigene Grundverständnis rührt. Meiner Erfahrung nach haben sie insbesondere auch hierzulande Angst, als Aktivisten beschimpft zu werden, wenn sie den goldenen Pfad der "Ausgewogenheit" verlassen.

@simsalabim Die Berichterstattung ist ja zum Glück da, nur etwas zu klein und das liegt eher am Problem, redaktionellen Druck auf ein Dauterthema zu bringen.

Mich persönlich schockiert eigentlich noch mehr, wie wenig Journalist'innen sich in ihren Social-Media-Kanaälen dazu empören, da diese ja als Zwischenraum zum distanzierten Nachrichtengeschäft geführt und verstanden werden. Dabei darf man natürlich in eigener Sache Aktivist sein und das wäre hier geboten.

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