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Koimische Zeit.

Während der einfache Bürger sich Gedanken macht weniger (oder gar kein) Auto zu fahren oder in den Urlaub zu fliegen beginnen die Superreichen mit der Schlacht um den Weltraum.

Man schickt einen Satelliten nach dem anderen ins All oder fängt mit privaten Weltraumflügen an ...

... gerade so als ob Raumfahrt und der dadurch entstehende Weltraummüll nicht irgendwann ein Problem darstellen könnte ...

...für einen Start kann ich lange zur Arbeit radeln

@shifter So einfach ist das nicht. Die Rakete, mit der Blue Origin seine suborbitalen Flüge macht, läuft mit Wasserstoff. D.h. sie stößt nur Wasserdampf hinten aus. Die Raketen, mit denen Blue Origin in den Orbit möchte und SpaceX zum Mond und Mars laufen mit Methan. D.h. sie stoßen CO2 aus - aber zumindest bei SpaceX wird das Methan zukünftig selbst erzeugt, ohne dass dafür fossile Brennstoffe verwendet werden. Einzig das Gefährt von Virgin Galactic verwendet einen recht ekligen Brennstoff.

Bezüglich des Weltraummülls: Gerade die neuen Anbieter wie SpaceX oder Rocket Lab achten streng darauf, dass ihre Raketenstufen nicht im All verbleiben, sondern gezielt zum Absturz gebracht werden. Und die "Starlink"-Sateliten sind in einem recht niedrigen Orbit und bringen sich selbst zum Absturz, wenn sie nicht mehr funktionieren.

Und bezüglich der Dienste wie Starlink: Damit können Gebiete an das Internet angeschlossen werden, für die dies derzeit kaum machbar ist. Internetzugriff ist mittlerweile kein Luxus mehr, sondern wird auch viel zur Bildung eingesetzt. Und so können dann eben auch Kinder in entlegenen Gebieten Zugriff auf weltweites Wissen haben.
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