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Seid ihr zufrieden mit eurer Berufswahl?

Ich gehe mal davon aus, dass jeder von uns einen Beruf erlernt hat.

Mich würde mal sehr interessieren, ob ihr in eurem erlernten Beruf tätig seid oder etwas anderes macht.

Seid ihr vlt. mit eurem erlernten Beruf unzufrieden, übt ihn aber trotzdem aus, aber euer größter Wunsch wäre, etwas anderes zu machen?

Wie geht ihr damit um?

Freue mich über zahlreiche Antworten. 😀

:BoostOK:

@snip habe E-Technik studiert, arbeite als Ing. der E-Technik, Schwerpunkt heute ist nicht das was ich machen möchte, Level auf dem gearbeitet wird ist weit unter meinen Fähigkeiten - daher oft langweilig. Würde lieber dort arbeiten wo es einen Sinn macht (Cern, Helmholz, Planck,... irgendwo in einer Forschungsanlage)

@schnedan @snip Interessanter Punkt. Ich werde diesen Sommer mein Mechatronik-Studium abschließen und irgendwie zieht's mich aktuell auch viel mehr in die Forschung als in die Industrie. Ich hab das Gefühl, da kann man die Welt noch mehr zum Besseren verändern als wenn man irgendwo in der Industrie anfängt. Oder ist das ein Trugschluss?

@sml @snip sagen wir es so... Industrie ist auch nicht Industrie. Ich pers. würde zu große und zu kleine Unternehmen meiden. Aber der fachliche Anspruch in der Forschung und die Sinnhaftigkeit spricht für die Forschung. Das was mein Arbeitgeber herstellt machen weltweit noch 10-20 Unternehmen auf ähnlichem Level... und alles wird immer mehr auf Profit ausgerichtet, neue Invests gehen nach Osteuropa und China - dort bekommt man ähnlich gut ausgebildete Leute zu Spotpreisen,... Will man sowas?

@snip ich hab zwei Berufsausbildungen, davon einer mit zwei staatsexamen und der andere mit staatsexamen und B.Sc. . Auf welchen beziehen sich dir Fragen? Meine Auswahl ist vielseitig, mein Berufsfeld fordernd und anspruchsvoll. Langeweile ist kein Thema für mich :)

@snip Ich hab ein Handwerk gelernt, danach Matura nachgeholt und studiert. Jetzt arbeite ich in der IT. Es haben beide Berufe ihr für und wieder aber die Arbeitsbedingungen in der IT sind wesentlich besser, auch wenn sich die in meinem ursprünglichen Beruf gebessert haben sollen.
Hab auch erst letzte Woche einen Gesellen aus meiner Lehrzeit getroffen, der ist aus dem Beruf auch weg und hat jetzt bessere Bedingungen und Bezahlung.

@snip hmmm. ich bin unzufrieden damit das ich gerade (ein paar Monate anfang des Jahres) in keinen Beruf bin. 55k Jahresgehalt is cool. Jetzt 900 pro Monat. Ich würde auch für das Geld Arbeiten. Suche HomeOffice irgendwas wieder im Developer Bereich und Remote, weil ich wohne in der Pampa (mit besserer InterNetVerbinung als du ;)

@seeh www.timocom.com suchen immer wieder Java Developer. Bieten auch Home/Remote an. @snip

@seeh Ach solltest du dich bewerben, dann gebe ich dir meinen Namen. Dann bekomme ich eine vermittlungsgebühr. 😀@snip

@Svenauskr okay danke aber gibt es da irgendwie einen Zusammenhang mit dem Eingangsposting?

@snip ich bin jetzt Rentner. Habe Mathematik studiert und als IT-Mensch und auch mal 7 Jahre als Biobauer gearbeitet. Beides hatte mit Mathematik fast nichts zu tun. Beides hat mir gefallen. Beides hatte Vor- und Nachteile. Mathematik war mir letztlich zu theoretisch, ich eher ein praktisch veranlagter Mensch. Aber das Studium hat mir beide Möglichkeiten eröffnet. IT wegen Mathe und Biobauer wegen IT.

@snip 2,5 Berufe erlernt und bin nun GF in einem anderen Bereich...

@Gerhard_Schroeder Und dein jetziger GF-Posten erfüllt dich voll und ganz nehme ich mal an?

@snip Ich bin in eine Ausbildung reingerutscht, bei der ich von Anfang an wusste, dass der Beruf nichts für mich ist. Nach der Ausbildung bin ich in dem Bereich geblieben, habe aber ständig Unternehmen und Aufgabengebiete gewechselt. In meiner Freizeit besuchte ich Schreibkurse, weil mich kreatives Schreiben interessierte. Das nahm immer mehr Platz in meinem Leben ein, und seit 2018 werde ich fürs Schreiben bezahlt und bin sehr glücklich damit.

@snip ich arbeite zwar in dem Beruf, in dem ich gelernt habe und ich bin auch nicht direkt unzufrieden. Aber ich würde lieber in einem mehr Sinn-stiftenden Bereich arbeiten, etwa als Software-Entwickler für ein Forschungs-Institut oder so.

@snip ich arbeite nicht in meinem gelernten ursprünglichen Beruf. Zufriedenheit schwankt über die Jahre immer wieder. Irgendwann suchte ich mir einen Nebenjob als Abwechslung und Ausgleich.

@snip

Ich habe den Beruf Drucker (damals noch Tief- und Hochdruck) gelernt und diesen über 31 Jahre ausgeführt. Später noch im Bereich Offsetdruck gearbeitet. Als ich die Lehre gemacht habe, war es noch kein "Traumberuf" ist es dann aber geworden. Musste leider aus gesundheitlichen Gründen nach ca. 31 Jahren aufhören. Sonst wäre ich auch noch heute als Drucker tätig.

@snip Ich habe ein Und-was-willst-du-damit-machen?- und ein Ach-das-gibt's?-Fach auf Magister studiert und nach einiger Rumgurkerei, Selbstzweifeln und Horizonterweiterung eine Stelle, die beide Fächer und die interessanten Horizonterweiterungen vereint.
Im Nachhinein scheint alles seinen Sinn gehabt zu haben, und ich bin sehr zufrieden damit.

@snip
Ich habe Mechatronik studiert und arbeite als Embedded-Software-Dev in einem KMU. Der Job selbst ist nun nicht der spannendste, aber man kann an so viel Stellen im Unternehmen Verbesserungen erreichen. Mit, oder ohne Software. Das ist mein Antrieb. Der Beruf ist mir da nicht so wichtig. Hauptsache positiver Impact.

@snip Ich finde Abwechslung wichtig. Damit die Ausbildung einen nicht für immer gefangen hält, sollte man früh auch andere Dingen machen, um flexibler zu sein, finde ich. Wird vermutlich schwieriger, je älter man wird. Und Mut braucht es auch immer.

@claus Diese Einstellung teile ich auch genau so mit dir. Mut ist in der Tat ein großer Schritt, um das zu realisieren.

@snip mein erlernter Beruf (Umschulung) war zwangsweise von meinem Körper. Ja, ich arbeite sogesehen in meinem erlernten Beruf, aber glücklich bin ich damit nicht so, wie vorher in den Jobs, wo ich den ganzen Tag auf den Beinen war.
Nach 16 Jahren fange ich aber an, mich damit zu arrangieren und hab mir einen Schreibtisch-Job gesucht, der wenigstens abwechslungsreich und nicht so monoton ist 🤷🏻‍♀️

@snip@social.tchncs.de Einen einzigen Beruf für ein ganzes Leben?
Nach gut zwei Jahren im Beruf meiner ersten Ausbildung durchschaute ich das reaktionäre System des Konzerns und wurde Freiberufler, mit der vierten Zusatz-Ausbildung bin ich jetzt recht zufrieden in der Arbeit mit Arbeits- und Obdachlosen, die alle ein härteres Trauma und viele Sucht-Problematiken haben.

@snip Ich bin ausgebildeter Elektrotechniker, arbeite aber seit 2006 nicht mehr in diesem Bereich. Das war nie meins.

Seit ein paar Jahren bin ich Postbote. Licht und Schatten, aber ich weiß es zu schätzen, dass ich quasi mein eigener Herr bin. Ich finde es unbezahlbar, dass mir kein Mensch reinredet und ich in Ruhe vor mich hin arbeiten kann.

Ob ich damit aber meinen Platz gefunden habe, weiß ich nicht.

@snip Ich mache im Hauptberuf (IT Projektmanagement) was ganz anderes als ich studiert habe (Psychologie). Die Umstände & Bezahlung im sozialen Bereich sind leider eher mies und klassische Therapeutin wollte ich nie werden. Nebenberuflich mache ich dann noch ein bisschen Psychologie "Kram" und bin mit der Kombi voll zufrieden.

@snip Ich bin gelernter Bürokaufmann und gelernter Mediengestalter Print. Seit ca. zehn Jahren bin ich freiberuflicher ITler im Windows- und Mac-Umfeld. War am Anfang sehr spannend, mittlerweile würde ich aber gerne etwas sinnstiftenderes machen. Nur was, dass weiß ich (noch) nicht. Ich hoffe, dass bald/demnächst der richtige Wink kommt. Bis dahin spiele ich Lotto. 😁 @crossgolf_rebel

@snip Ich bin ausgebildete Elektrogerätefachkraft (so etwas ähnliches wie ein Entergieanlagenelektroniker nur weniger Theorie). Das war aber nie etwas fuer mich und da ich schon hobby-seitig viel programmiert habe, habe ich dann eine Umschulung zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Anwendungsentwicklung gemacht. Und das kann ich aktuell nicht ausueben, tue es aber sehr gerne.

@snip ich habe Geschichte studiert und wollte anschließend entweder ins Archiv oder ins Museum. Leider hat mich die Archivschule Marburg nicht genommen, Potsdam war von den Studiengebühren her zu teuer und mit dem Musuemsvolontariat hats auch nicht geklappt (und MA für Museumspädagogik wäre wieder zu teuer gewesen). Bin durch Zufall Redakteurin geworden. Nicht, was mein jetziges ich wollte, aber immerhin das, was mein 10-jähriges Ich damals wollte. 😅 und Spaß macht es auch. 🙂

@snip Also mit meiner JETZIGEN Tätigkeit bin ich so Semi zufrieden. 😒

@snip Habe für Jahre geplant irgendwo als Programmierer zu arbeiten und habe Informatik studiert, ging mir dann aber zu sehr auf den Sack und jetzt werde ich Lokführer und bin sehr zufrieden

@snip Ich habe eine Ausbildung gemacht, weil ich einen Platz bekam und nicht studieren wollte. Das machte ich danach in einem völlig anderem Feld - und arbeite auch nicht darin. Ich bin da gelandet, wo ich doch nie hinwollte: irgendwas mit Kultur. Und trotz wenig Bezahlung, vielen Überstunden und sonstigen nicht so idealen Dingen, würde ich nicht mit meinem gelernten Berufen tauschen wollen.

@snip

Ehrlich gesagt hab ich auf meinen Job genausoviel Bock wie eine Makrele auf eine Wüstenwanderung. Aber dank einer eher... legeren Einstellung zu m lernen und privaten Umstände bin ich froh, überhaupt was zu haben. Und da ich auch näher an der 40 bin als an meiner Jugend, wirds auch nicht so einfach in ein komplett anderes Metier zu wechseln. Und innerhalb der gleichen Branche ist als würde ich mir die Unterhose einfach nur einmal um 180Grad drehen bevor ich wieder reinsteige.

@landslide @snip
So lange Du U40 bist ist es nicht zu spät nochmal was komplett neues anzufangen. Ich habe den Umstieg mit 32 gemacht, andere in meinem Umschulungskurs waren aber auch schon Anfang 40

@landslide @snip
Wenn du noch unter 40 bist mach was anderes, was dich mehr erfüllt! Du hast nämlich noch ca. 30 Arbeitsjahre vor dir (ich wünsch dir jetzt einfach mal Gesundheit!) - und die können verdammt lang sein!

@uleika @snip
Hab ich mir tatsächlich schon überlegt. Aber wenn ich jetzt ne Lehre nochmal anfang, hab ich doch die 4 davor, und in 3 Jahren steh ich dann als "Frischling" auf dem Arbeitsmarkt der mitten in der fetten Wirtschaftskrise sich selbst verdaut. Hier hab ich wenigstens den Platz nicht mehr ganz unten in der Futterkette, und ich weis zumindest was ich tue- wenn ich Lust drauf hab. Und da in der Branche die Fluktuation brutal ist, bin ich dadurch etwas safe das ich hier "Erfahrung" hab

@snip Ich habe Fachkraft für Lebensmitteltechnik gelernt. Schwerpunkt Getränkeabfüllung und Produktionsauslastung. Ich bin in meinen Lehrbetrieb.

Es wird gut bezahlt. Mehr hält mich aber auch nicht in diesen Beruf.

@Sean Magst du deine Taetigkeit wenigstens oder ist es wirklich nur des Geldes wegen? Ich hoffe doch sehr, dass du nicht zu den ~70% im Beruf ungluecklichen Menschen zaehlst.

@roland Ich mag das gute Arbeitsklima. Die Tätigkeit an sich langweilt mich.

@snip habe zuerst Pharmazeutisch-technische Assistent*in gelernt, abgebrochen und dann eine Ausbildung zur Fachinformatiker*in für Anwendungsentwicklung abgeschlossen. Da noch bisschen gearbeitet, und jetzt mache ich Kunst, Podcaste, Streame & mache in der IT nur noch technische Redaktion aka. Blogbeiträge über IT Themen, Dokumentation etc.

Wie ich damit umgehe? Schwierig. Ich freu mich dass ich was machen kann was mir Spaß macht, 1/2

@snip aber ich hab’ gleichzeitig auch viel zu hohe Ansprüche an mich selbst. Versagensgefühle sind immer sehr hoch. Will aber auch nicht zurück in eine 0815-Firma, bzw. in die IT. Jedenfalls nicht als Haupttätigkeit.

@snip In meinem Ausbildungsberuf hab ich nie gearbeitet, der wurde während meiner Ausbildung schon von ungelernten Aushilfen überrannt. Weil’s für den AG billiger ist.

Aktuell arbeite ich in der IT, und ich sag mal so: die ganze Industrie ist eine ziemliche Shit-Show. Dass nicht permanent alles um uns herum was programmierbar ist explodiert ist ein kleines Wunder. Alternativen sehe ich gerade keine.

@snip@social.tchncs.de Ich hab mir nie was aus lohnarbeit gemacht, deswegen lasse ich sie sein. Ein paar monate lang habe ich mal ne ausbildung angefangen aber das war nix für mich.

Hartz 4 ist zwar auch ziemlich nervenaufreibend manchmal, aber der stundenaufwand ist deutlich weniger (aktuell durchschnittlich eine stunde pro monat).

@snip
Ich hab vor 15 Jahren Maschinenbau studiert und programmiere nun seit 10 Jahren Firmware für mobile Arbeitsmaschinen. Der klassische Stahlbau war dann doch nichts für mich. Maximal 5% Überschneidung mit dem, was ich mal studiert habe, aber nun machts mich glücklich.

@snip Bin Elektriker und mittlerweile total unzufrieden mit den Arbeitsbedingungen! Den letzten Urlaub im Sommer hatte ich vor über 5 Jahren und bade seitdem nur in meinem eigenen Schweiß..
Eine Umorientierung steht angesichts des immer höheren Renteneintrittsalters und der diskutierten 42-Stunden-Wochen dringend an, zumal auch Nachwuchs fehlt, der mich im Alter entlasten könnte.

@snip

Definiere "Berufswahl". Mechatroniker gelernt, dann Weiterbildung zum Techniker in E-Technik und darüber Fachabi erhalten. Studium in Technischer Informatik angefangen und kurz darauf in meinem jetzigen Job gelandet (Digitalisierung von Prozessen, viel mit Daten arbeiten & Machine Learning).

Rein vom Aufgabengebiet her perfekt. Und dank Aus- und Weiterbildung hab ich auch von den Anlagen ein besseres Verständnis als Leute, die nur das Studium haben.

Leider ist mein Chef ein Idiot 🤷

@snip Ich bin irgendwie Krankenpfleger geworden und arbeite in der Psychiatrie. Bewusst ausgesucht hab ich es nicht. Habe nach einem Praktikum "einfach mal die Ausbildung gemacht" mit der Idee später was anderes zu machen. Wollte halt erstmal Geld verdienen. Zuvor habe ich Englisch auf Lehramt studiert war aber zu unstrukturiert und nicht zielstrebig genug dafür. Ausbildung war mit den engeren Vorgaben das bessere für mich. Heute würde ich mir einen anderen Job aussuchen.

@snip ich habe als erstes Drucker gelernt, aber der hat mir keinen Spaß bereitet. Mit 25 habe ich mich dann dazu entschieden, eine andere Ausbildung zu machen und bin aktuell im zweiten Lehrjahr als Fachkraft für Abwassertechnik

@snip Hab zwei ausgelernte Berufe, als Bäcker, wegen Mehlstauballergie darf ich den nicht mehr ausüben.

Dann eine Umschulung zu Fachkraft für Lagerwirtschaft ausgeführt, wollte eigentlich was anderes machen, haben mich aber da hinein gedrängt.

Ob ich i ersteren glücklich geworden währe? Denke nicht. In meinem jetzigen bin ich auch nicht glücklich.

Hab in zwei Jahren den Plan mich Selbstständig zu machen. ob es was wird, kein Plan.

Würde aber auch gern was Sinnvolles machen.

@snip
ich wollte damals eine Ausbildung zum Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung machen, aber hatte nur was für /Systemadministration gefunden, seitdem arbeite ich in dem Bereich. Hatte mal ein duales Studium in der Informatik gestartet, aber das hat nicht mit dem Arbeitgeber gepasst (außerdem bin ich wohl nich so fürs Studium geeignet 🙈).
Aber mein aktueller Arbeitgeber bietet auch Softwareentwicklung an und daher bin ich am Überlegen, teilweise in die andere Abteilung reinzuschauen.

@snip
ich denke auch schon seit Jahren drüber nach in die Entwicklung zu gehen, hab jedoch zu viel Bedenken mich 100% darauf einzulassen, was wenn es mir nicht gefällt. Daher mag ich die Chance dieser Zwischenlösung.

@snip Ich habe 1985 - 1987 einen Beruf erlernt. In dem arbeite ich aber seit 1996 nicht mehr. Danach habe ich eine Umschulung (nicht Ausbildung) in ein anderes Berufsbild gemacht, in dem ich aber nie wirklich Fuß fassen konnte („Berufsanfänger, kann ja nix“). Mittlerweile mache ich zwar im Privaten noch entsprechende Dinge, bin aber mit Wissen & Erfahrung massiv „hintendran“.
Dann ist da noch das dritte Berufsfeld, zu dem ich nie Zugang zu einer Ausbildung bekam, obwohl es mein Traumberuf gewesen wäre. Ich übe es seit 40 Jahren aus (nicht gegen Geld). Mittlerweile bin ich für eine Ausbildung zu alt. Aber ich hab mir dafür trotzdem vor 2 Jahren einen Gewerbeschein geholt – hoffen darf man ja mal …
(Aurin, 54, seit 22 Jahren erwerbslos AKA zwangsverarmt durch Behördenschikanen)

@snip
Bin 1 Jahr vorm Eintritt in die reguläre Rente und habe 48 Arbeitsjahre hinter mir. Damals wurde auf die Ausbildung von Frauen nicht viel Wert gelegt. Trotzdem habe ich eine Lehre in einem kfm. Beruf gemacht und nach ein paar Jahren einen Job ergattert in einer Branche, die lange nicht gut angesehen war, zzt. aber hoch im Kurs steht. Bezahlt ihre MA richtig gut und ist ein sozialerer Arbeitgeber als die Caritas. Mein Job ist unspektakulär, aber verdammt gut bezahlt. Bin total zufrieden.

@snip Miss hat (in ihren Augen) den #bestenjobderwelt 😉 gelernt und seit dem in diesem tätig 😉 🐘

@snip
Mein erster Beruf (Krankenpfleger) war nur 2. Wahl, da es zu der Zeit noch keine Ausbildungsberufe in der IT gab.
Dann Rücken kaputt, Umschulung zum FiSi (damals auch noch recht neuer Beruf). Seitdem glücklich im IT-Linux-Admin Bereich.

Der Cloud/DevOps-Trend aber gefällt mir nicht, habe deswegen auch schon Stellen gekündigt. Sollte ich bis zur Rente nochmal auf Suche gehen müssen und nichts im klassischen Linuxadmin-Bereich finden wird es eng mit dem "glücklich sein".

@snip
Ja, bin nach 20 Jahren Berufserfahrung durchaus zufrieden mit der Wahl meines Studiums (E-Technik) und meiner aktuellen Tätigkeit in einer Firma mit tollen und sehr talentierten Menschen.

Für mich hat es sich eindeutig bewährt, bei jedem Jobwechsel das Betriebsklima als höchste zu setzen.
Hat auch finanziell nicht geschadet.

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