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Zum Wegfall der Lohnfortzahlung: Was ist, wenn sich zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter (schuldlos) infiziert und die Infektion aus finanziellen Sorgen verheimlicht und weiter arbeiten geht?

@stardenver Höre bitte auf weiter zu denken. Es kann manche Entscheider überfordern.

@guenther
Es geht mir ja nicht um Schuld. Es geht mir darum, dass einige Infektionen nun vielleicht unentdeckt bleiben, weil Infizierte sich schlicht nicht melden.

Ich weiss halt nicht, ob das vielleicht ein neues Problem wird.
@artem

@stardenver @artem Die Lohnerstattung fällt nur für ungeimpfte weg.

@stardenver @artem Ach als ob die ihr Rucksichtsgefühl andernfalls noch entdecken würden

@stardenver @guenther @artem Die Lohnfortzahlung fällt ja nur weg, wenn sie sich aktiv gegen eine Impfung entschieden hat.

@GambaJo @stardenver @guenther @artem Ja, aber ich hab das auch gedacht. Wer sich bisher geweigert hat, sich impfen zu lassen, wäre in der Falle, auch noch für 14 Tage kein Gehalt zu kriegen, wenn er sich ansteckt. Das könnte in der Tat dazu führen, dass Leute es verbergen und weiter arbeiten.
Das hab ich auch schon gedacht. Aber ich glaube, das betrifft nur sehr wenig Leute. Es wird eher mehr dazu bringen, aich doch zu überwinden und sich impfen zu lassen.

@kaffeeringe

Steffen, hast nicht du mal vor ein paar Tagen einen Artikel über 7%, die Angst von einer Spritze haben gepostet?

@GambaJo @stardenver @guenther

@artem @GambaJo @stardenver @guenther Jo, genau. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Teil dieser und anderer Leute sich doch überwinden und das machen, wenn das mit dem Quarantäne-Geld wegfällt.

@artem @kaffeeringe @stardenver @guenther Irgendwas ist immer.
Die Frage ist, machen wir die 7%, oder die 93% zum Maßstab?

Bisher hat unsere Gesellschaft kaum Rücksicht auf Phobiker gemacht. Höhenangst haben z.B. ca. 10%, wir bauen trotzdem Türme, Hochhäuser, Brücken, ...

@GambaJo @artem @stardenver @guenther Das Problem ist aber, dass wir die Pandemiebedingungen nur voll aufheben können, wenn die Phobiker sich impfen lassen. Wenn es dadurch getan wäre, dass sie auf Hochhäuser gehen, müssten wir uns darum kümmern.

@kaffeeringe @artem @stardenver @guenther Das war einfach nur ein naheliegendes Beispiel. Für mich sind das nämlich Scheinargumente.

Das einzige Argument, dass für mich bisher stichhaltig und sinnvoll ist, wenn medizinische Gründe gegen eine Impfung vorliegen. Aber so weit ich weiß, sind diese aus dieser Regelung ausgenommen.

@stardenver

Dann bekommt sie eben Migräne und fällt Krankheitsbedingt für eine gewisse Zeit aus…

Ein Krankheitsfall mit ärztlicher Bestätigung ist von der Regelung nicht erfasst, andere Gesetzlichkeiten.

Denn es war auch bisher schon so, dass der AG in allen Quarantänefällen (ohne Krankschreibung!) hätte keinen Lohn zahlen brauchen- auch bisher schon konnte/sollte der AN sich selbst an Gesundheitsamt/Land für die Entschädigung wenden.

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