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Das ist mal krass!

Ich hatte ja eine Mail der Landwirtschaftskammer RP erhalten, die gar nicht an mich gehen sollte. Darin waren massig fremde Mailadressen zu finden. Ich habe dann geantwortet und den Irrtum mitgeteilt. Gleichzeitig hatte ich für künftige Mails BCC empfohlen und auf Probleme bezüglich DSGVO hingewiesen.

Hier die Antwort, die ich erhalten habe: privatebin.net/?1ca2ee9209bd19

Wo fange ich da an? Erstmal erklärt die Dame mir, dass die Mail bei mir landete, da in der eigentlich gedachten Mailadresse ein Buchstabe fehlte. Einen Satz später sagt sie dann, dass es absolut unerklärlich ist, wie die Mail bei mir landen konnte.

Häh!? Sie hat doch gerade selbst erklärt, dass ein Buchstabe fehlte.

Und dann denkt man in dieser Institution tatsächlich, dass das alles überhaupt kein Problem ist und sowieso DSGVO-konform, da man ja am Ende der Mail einen Disclaimer hat!? WTF

Ist so eine Landwirtschaftskammer eigentlich eine Behörde? Soviel übrigens zu Digitalkompetenz.

cc: @patrickbreyer@pirati.cc @echo_pbreyer

@stardenver @echo_pbreyer
Öffentliche Stelle. Deshalb normalerweise keine Bußgelder.

Hat aber trotzdem die Vorschriften einzuhalten.

D., der sich nicht wundert.

@stardenver Da sitzt ein Männchen im Server, dass die Mail sortiert, und der hat sich verlesen?

Nee.

Ihre Ausrede fürs nicht aufpassen.

@stardenver ich bezweifle zudem, dass der Hinweis auf die Vertraulichkeit der Kommunikation juristisch irgendwas besser macht. Im Gegenteil in meinen Augen ist das sogar ein Geständnis, dass man gerade Fahrlässig handelt. Wenn die Gerichte und Gesetzgeber das anders sehen, sollen sie mal 5 Minuten darüber nachdenken wie dieser Absatz jemanden daran hindern soll die enthaltenen Informationen missbräuchlich zu verwenden.

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