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Ein Seitenbesuch und mindestens fünf Konzerne haben Metadaten von dir? Kein Problem bei . Anhand dieses Beispiels zeige ich dir, wie unscheinbar und schnell große Konzerne an (Meta)Daten von dir kommen. Außerdem erfährst du, mit wie vielen Drittanbietern Blinkist Daten teilt, wieviele Tracker in der App enthalten sind und was du gegen das Tracking unternehmen kannst.

andersgood.de/blog/so-unschein

@sweetgood Dein Cookie-Hinweis ist toll. Kann man den irgendwie nachmachen?

@kaffeeringe Danke für das Lob. Nun der Banner war beim KIII-Template für das CMS Kirby schon dabei. Ich habe lediglich noch die Wenn-Dann-Abfrage für die Einbindung von Matomo und remark42 im Quelltext ergänzt. Ich denke es ist kein Problem, dir einfach die Passagen aus dem CSS / JS für den Banner als Vorlage zu kopieren.

@sweetgood Zu den Meta-Daten: Da fehlt noch, dass die Tracker natürlich auch wissen, um welche Uhrzeit welche Seite mit welchem Inhalt aufgerufen wurde.

@kaffeeringe Danke für die Ergänzung, war schon spät gestern 😂 Ergänze ich gleich.

@sweetgood Ich bin nicht sicher, aber wissen Google und Facebook nicht auch, wer Du bist, wenn Du da gerade eingeloggt bist?

@kaffeeringe Auf der Startseite werden ja nur die APIs initialisiert. Ich denke anhand von IP und User-Agent-String ist die Identifizierung schon mit geringer Fehlerquote möglich. Sobald du dann den Social Login nutzt, sowieso.

@sweetgood Seit dem wunderbaren BGH-Urteil ist es übrigens relativ einfach, rechtlich dagegen vorzugehen:

1. Prüfen, ob Tracker mit User-IDs ohne Einwilligung Profile anlegen
2. E-Mail an Betreiber mit Frist von vier Wochen zum Entfernen. Dabei den BGH-Urteil mit dem tollen Satz zitieren, dass "zur Erstellung von Nutzerprofilen für Zwecke der Werbung oder Marktforschung die Einwilligung des Nutzers erforderlich ist".
juris.bundesgerichtshof.de/cgi
3. Nach vier Wochen Beschwerde einreichen

@sweetgood Wer nicht auf die langsamen Datenschutzbehörden warten will und idealerweise einen Anwalt zur Hand hat, dem stehen auch dickere Knüppel wie Unterlassungserklärung oder Strafanzeige nach BDSG §42 zur Verfügung.

Ich finde es ist auf jeden Fall nicht mehr angemessen, sich mit Selbstschutz durch diese Bertrügereien zu bugsieren.

@rufposten @sweetgood
Die Aktion wirkt ja erst richtig, wenn sich möglichst viele Betroffene wehren. Dann sollten Sie aber Ihren Vorschlag ein wenig ausführlicher beschreiben, damit auch non-Nerds sich beiteiligen können.

@derHennefer @sweetgood
Bin seit Monaten dran, aber Spendenaufkommen reicht noch nicht für Vollzeit :-)
Mein Tool "Träcktor" hilft bereits bei Websites, ich plane für die Zukunft auch die Generierung von Beschwerden gegen Apps mit Trackern.
träcktor.de/

Bis dahin helfen Experten (und auch ich) gerne bei konkreten Fällen im DSGVO-Forum von Mike Kuketz.
forum.kuketz-blog.de/viewforum

@sweetgood Sehr schoener und ausfuehrlicher Artikel 👍 Ich weiss,ist schon etwas aelter,aber habs gerade erst gefunden.Es ist echt unfassbar,wie sogar kleinere Firmen mit den Nutzerdaten umgehen 😲 Die grossen haben bei den laecherlichen Strafen ja wenig bis gar nichts zu verlieren,aber dass sogar kleinere sich das in dem Ausmass trauen,ist schon schockierend 😲 Danke auch fuer die Werbung fuer Cloud Firewall 😃

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