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Die Chuzpe, mit der von deutschen Medien (ganz schlimm und vor allem doof heute: ARD Morgenmagazin) durch die Bank ein 2. Brexit-Referendum gefordert wird, das dann natürlich "in unserem Sinne" auszugehen hat, ist schon erstaunlich. Auch was das Respektieren demokratischer Entscheindungsfindungen und -prozesse angeht.
Erinnert an "Die Griechen sollen erstmal ihre Hausaufgaben machen". Am Deutschen Wesen...

@tuxpost2 Ich wäre ja eigentlich auch für ein zweites Referendum, da sich die Situation mittlerweile geändert hat. Damals wurde ja von Populisten das Blaue vom Himmel versprochen sowie mit Facebook etc. manipuliert – das Ergebnis war lediglich eine knappe Mehrheit für den Brexit.

Ein zweites Referendum könnte nun wesentlich konkreter durchgeführt werden, nämlich mit den Optionen kein Brexit, „softer“ Brexit nach EU-Kompromiss und „harter“ Brexit ohne Deal.

@tuxpost2 Die widersprüchliche Situation kommt ja auch daher, dass die Hardliner bei den Konservativen nicht den „Kompromiss-Brexit“ wollen, die Mehrheit im Parlament wohl keinen No-Deal-Brexit und das Referendum von 2016 als unumstößliches Argument gegen den „Nicht-Brexit“ herangezogen wird. Bliebe vielleicht noch eine Option, es so ähnlich wie Norwegen zu machen: Zollunion mit der EU, aber nicht in der EU.

@tuxpost2 Und grundsätzlich ist es wohl auch wenig sinnhaft, unbedingt das Vereinigte Königreich in der EU behalten zu wollen. Die wollten ja die ganze Zeit schon Rosinenpickerei betreiben und begeisterte EU-Bürger waren sie auch eher nicht, insofern ist es möglicherweise besser, wenn sie die EU verlassen. Ein Stinkstiefel weniger. 😉

@benediktg5 Daß das ein recht bizarres Schauspiel ist, sehe ich auch. ;) Interessant ist dabei, wie die nächste sichere "Bank" der deutschen Medien den Bach runtergeht. Erst hat Hillary nicht gewonnen, jetzt geht das Brexit-Abkommen in den Papierkorb. Und die bösen Herren Sanders und Corbyn erst. Offenbar lebt der hiesige Journalismus der größeren Medien in einer ganz eigenen Blase.

@tuxpost2 Wobei ich ja den Journalismus beim Deutschlandfunk besser finde als bei vielen anderen Medienhäusern. 😉

die deutsche Medienlandschaft wird nahezu komplett von neoliberalen Ideologen dominiert. Diese Leute bilden sich ein, den Meinungskorridor bestimmen zu können, in dem disutiert werden darf.Böse ist für die alles, was ihren neoliberalen Konsens iin Frage stellt. In Deutschland hetzten sie z.B. gegen Sahra Wagenknecht und die Aufstehen-Bewegung. man muß sich nur mal angucken, wie deutsche Journalisten den englischen Labour-Oppositionsführer Jeremy Corbyn diffamieren, ein Mann der so ziemlich in allem was er sagt den linken Traditionen z.B. einen Willy Brandt folgt. Er ist ein klassischer Linker im positivsten Sinne- und wird von der tagesschau diffamiert, weiler eben nicht neoliberal ist.
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