Jetzt kommen heute (Mo.) in die Ü60 beim Impfen dazu, die keine Einladung samt Code mehr brauchen. Doof nur, daß schon jetzt bei der allg. Terminanfrage bei den Impfzentren ein "Aufgrund der starken Nachfrage ist dieses Zentrum nicht mehr verfügbar: In den nächsten 28 Tagen werden 85777 Impfungen durchgeführt. Versuchen Sie es in ein paar Tagen erneut oder suchen Sie ein anderes Zentrum." kommt. Da bin ich ja gespannt, ob heute das Chaos ausbricht.

Ab Montag 3.5. sollen "Termine für die dritte Prioritätsgruppe in einem Impfzentrum (..) nun ohne Einladung online oder über die Hotline (030) 90 28 22 00 vergeben werden" schreibt der rbb. Das versuchen dann wieder alle gleichzeitig.

Große Tagesspiegel Reihe "Wie internationale Investments den Wohnungs­markt umwälzen". Die Geier-Fonds kommen oder sind schon da. Mit Links zu weiteren Artikeln.
interaktiv.tagesspiegel.de/lab

Tesla Grünheide findet weiterhin wenig Mitarbeiter, Produktionsstart deshalb erst im Herbst? schreibt der Tsp. Die zahlen m.W. etwa die Hälfte dessen, was etwa VW so bietet. tagesspiegel.de/berlin/zwei-mo

"Ich darf in den Laden rein, ich bin geimpft." "Aber wir nicht." usw., endloses Palaver nach der neuen Corona-Senatsverordnung. Bevor man obskure Testzertifikate prüft, macht man den Laden gleich ganz zu, denn auch die Testung aller Mitarbeiter 2x wöchentlich ist in dem speziellen Fall nur schwer zu stemmen (Umsonstbuchladen Schöneberg).

Auch OB Müller.Berlin will die Rapper-App. ""Mecklenburg-Vorpommern macht's, ich will es dann jetzt auch machen", sagte Müller." (Tagesspiegel) Sein Wille ist Befehl. Lauter Experten.
Im Focus steht die Öffnung von Gaststätten und Geschäften etc., aber: "Sprunghafter Anstieg der Inzidenz auf 91,3" für am Dienstag. Bis Ostern machen die mehr zu als irgendwas auf. Drosten geht zu Ostern von Verhältnissen wie Weihnachten aus.

50 OP-Masken CE-zertifiziert bei Lidl jetzt für 10€. Statt 30.

Die Jobcenter weisen weiterhin munter ihre Maßnahmen zu, als sei nichts gewesen, von "Lockdown" keine Spur. Zwar nicht verpflichtend ("freiwillig"), aber allein die Weiterexistenz dieser Veranstaltungen ist im Moment recht absurd. Telefonisch sind die Zuständigen gerade nicht erreichbar, wirkt wie abgetaucht.

So, der Edeka-Laden am Kaiser-Wilhelm-Platz Schöneberg hat jetzt jede Menge FFP2-Masken im Kassenbereich. 20 Stück für 30 €.

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Mit dem Bundesdruckerei-FFP2-Gutschein in die erstbeste Apotheke auf dem Weg gegangen (Haupt-/Ecke Helmstr. in Schöneberg). Dort wurde einem 1 Loch in den Bauch gefragt nach Stammapotheke, Ärztin, Wohnadresse pp. "Wir haben sehr, sehr wenige Masken, die nichtmal für die Stammkunden reichen" usw., wieder rausgegangen. Die neue alte Bückware: FFP2-Masken, zumindest die auf Gutschein. Der Apothekerverband hatte gerade getönt, es seien Masken in mehr als ausreichender Zahl vorhanden.

Show thread

Nun hat auch der türkische Supermarkt am Kaiser-Wilhelm-Platz Schöneberg gemerkt, daß eine steigende Nachfrage nach OP-Masken besteht und seinen 50er-Pack von 5€ auf 7€ verteuert, wie eine Kollegin erzählte. ;) Das sind natürlich die "nichtmedizinischen" OP-Masken ohne EN-Norm. Die fliegenden Händler in der nahen KW-Passage liegen zwischen 8€ und 18€. Die regulären Drogerien in der Nähe (Rossmann, dm, alles andere ist ja geschlossen) sind sämtlich ausverkauft.

Jetzt geht die übliche Eierei los mit der Verteilung von kostenlosen Masken an Transferbezieher. Der Senat sitzt auf 3,5 Millionen Masken unbekannter Art und dürfte die ohnehin loswerden wollen, wahrscheinlich in einer besonders umständlichen Art und Weise.
tagesspiegel.de/berlin/fuenf-s
Springers BZ schrieb von abgepackten 5er-Set von OP(!)-Masken. Nach OB Müllers Berechnung wären das 1 Euro pro Transferempfänger. Man macht sich wieder mal lächerlich.

Während des "harten Lockdowns" in stiefeln die Teilnehmer von "Arbeitsgelegenheiten" der Jobcenter weiterhin in ihre Maßnahmen, die bis jetzt nicht unterbrochen wurden. Die 2 Euro/Std. gibts nur für Anwesenheit, die Trägerpauschale dito. Womöglich noch mit ordentlich Kundenkontakt, dafür reicht ein phantasievolles Hygienekonzept des Trägers. Was das soll, weiß kein Mensch.

Der Tagesspiegel gibt für am Sonntag einen R-Wert von 1,5 und einen Inzidenzwert von 212 an (gegenüber 130 am Mittwoch). Da bin ich gespannt, wie die Woche wieder rumgeeiert wird, bis man sich entschließt, nichts zu tun außer Symbolpolitik. Weil man ohnehin keinen Plan hat.

Inzwischen werden Nasenbären und Leute ohne Maske (manche versuchen immer noch, so irgendwo reinzukommen) von anderen Kunden angeschnauzt. Geht doch. Gesehen bei Lidl und im Umsonstbuchladen Schöneberg. Brauchen die Beschäftigten nicht mehr so oft darauf hinweisen, die müßten das zumindest in höflicher Form machen. Die Kunden untereinander nicht. ;) "Wie doof muß man denn noch sein" "Bekloppte sterben nicht aus" "So ein Depp" "Sie müssen mal Respekt lernen" usw.

Das KaDeWe schließt ab Montag auch die bekannte Freßabteilung im 6. Stock. Müssen die Pfeffersäcke jetzt zu Lidl?

Gegenüber wollte eine Gruppe von 15 Leuten mit dem Böllern anfangen und erhielten sofort von den 12 Polizisten der Straßensperre eine Ansprache zu Verhaltensregeln. ;) War ein kurzes Intermezzo, jetzt isses wieder sehr ruhig hier (nördliche Böllerverbotszone Schöneberg). Ordentlich Krach kommt aus 1 km Entfernung Richtung Winterfeldt- und Nollendorfplatz.

Gesperrt wird wieder ohne Vorwarnung, bis auf den ÖPNV müssen alle wieder umdrehen. Böllerverbotszone Schöneberg nördlicher Teil

Erst machte die reguläre, sehr gut besuchte DHL- und Postfiliale zu aus fadenscheinigen Gründen, als Ersatz übernahm das dann ein ebenso gut besuchter Vodafone-Shop (Potsdamer Strasse 144). Muß sich nicht mehr lohnen, ab Januar machen die nur noch Vodafone-Vertretung und ihre DHL-/Postabteilung zu, die nächste ernstzunehmende Post-/DHL-Filiale ist jwd (in !). Foto von Montag, irgendwer steht dort immer, meist Abholer und Retoureneinlieferer. Dort kippten Paketfahrer halbe Transporter ab.

Während die Jobcenter weiter abgetaucht sind und Maßnahmen im Lockdown weiterlaufen, gibt es auf der anderen Seite viele Leute, die an ihren 2-Euro-Jobs kleben und das unbedingt durchziehen wollen. Und sei's gerade im Moment noch so sinnfrei.
Der Haken an dem Konstrukt MAE-Maßnahme ist, daß nur für die physische Anwesenheit die 2€/Std. gezahlt werden. Bei Krankheit oder "Urlaub" gibt's nix. Wird die ganze Maßnahme offiziell unterbrochen, gibt es auch für den Träger kein Geld.

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