Der Umsonst-Buchladen in der Crellestr. 9 Schöneberg hat jede Menge Kinder- und Jugendbücher bekommen incl. ein paar Plüschtiere wie das kleine Schwein im Einkaufswagen (Foto, soweit noch vorhanden). Während Medien für die ganz Kleinen schnell weggehen, läuft der Bereich "Jugendbuch" wie immer äußerst zäh bis gar nicht. Kommt zwar viel rein, geht aber nichts raus.

Die SPD richtet sich auf gemütliche 15% ein: Als neues Führungsduo kandidieren 1 Unsympath und seine Tante. Die Tante soll bald "Müller.Berlin" als RegB ablösen. Die lokale Presse, die im Verbund mit dem rbb schon lange gegen Rot-Rot-Grün hetzt, ist bereits Feuer&Flamme. Da die "Hauptstadt-CDU" weitgehend ausfällt, tippe ich auf viele Leihstimmen für Grün. Mal sehn.

Verwaltungsgericht hat gerade die Berliner Sperrstunde gekippt.

Baulücken (nicht nur) in werden von "Investoren" gern mit solchen Klötzen gefüllt, mit Eigentumswohnungen, die schon vor Baubeginn verkauft waren. Reine Geldanlage für den Käufer aus Süddeutschland, Asien oder von sonstwoher, fette Rendite für den "Bauherren". Schlimmstes Beispiel sind die geistlosen Klötze am Park am Gleisdreieck, dieses architektonische Meisterwerk hier wurde gerade in der Goeben-/Ecke Potsdamer Straße fertiggestellt.

Allein in wurden 1.000 Geldautomaten "vor oder in Wohnhäusern aufgestellt", von Firmen, die sonst keine weiteren Geldgeschäfte betreiben. An fast jeder Ecke steht inzwischen so ein Ding. Hintergrund (SZ vom 1.9.): sueddeutsche.de/panorama/berli
Fette Mieten, fette Gebühren.

" und seine Millionär*innen.
Die Stadt der Reichen" mit einem typischen Foto: "Luxus-Neubauten umzingeln die Friedrichswerdersche Kirche in Berlins historischer Mitte". Das sowas überhaupt genehmigungsfähig ist. Oder Wohnungen als reine Anlageobjekte, in denen oft keiner wohnt. Sowas wurde etwa am Gleisdreieckpark in Kreuzberg hochgezogen. Tote Gegenden.
taz.de/Berlin-und-seine-Millio

Die Potsdamer fährt gerade eine Hochzeitsgesellschaft hoch, davon 2 Audi-Rennwagen, Ferraris und neuerdings auch Ford Mustangs. Im Leerlauf schön das Gaspedal durchtreten und sich für Facebook dabei filmen lassen. Muß irgendwas mit unterdrückter Sexualtität zu tun haben.

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Jede Menge Deppen in aufgemotzen Mietsportwagen sind am Wochenende unterwegs gewesen (s. Mottenpost), die Potsdamer hoch und runter ist auch sehr beliebt, diese Rennwagen und die Fahrweise dieser Trottel hört man noch weit aus der Entfernung. Dazu sollte man allmählich auch die Vermieter dieser Karren zumindest zeitweise mal aus dem Verkehr ziehen.
morgenpost.de/berlin/polizeibe

"Laut Einschätzung unserer Reporter sind unter den Teilnehmern überwiegend ältere Menschen und weniger junge." Und die Risikogruppe rennt da zu Tausenden demonstrativ ohne Abstand und Maske rum.

Hermannplatz und Kudamm: "Karstadt-Umbau: Der ausgefeilte Lobbyismus eines Konzerns"
Für den geplanten Protzbau am Hermannplatz ist die "Beraterfirma" "Joschka Fischer & Company" als PR-Truppe zuständig. berliner-zeitung.de/mensch-met

Ab 23:00 Uhr, vor allem am Wochenende, würden sich Radarkontrollen mit sofortigem Führerscheinentzug hier lohnen, Potsdamer Straße. Miet-Rennwagen mit lautem Gedröhne, Spackos am Steuer und geschätzten 100 km/h (in Tempo 30-Abschnitten).

Schräg gegenüber in Potsdamer Straße hat in den Räumen einer früheren Shisha-Bar eine Cannabis-"Coworking"-Bude aufgemacht. Erzählt wird zwar auch von legalem Anbau, die Ansprache richtet sich aber eher an "Selbstzüchter". "Cannabis Crowdgrowing Plattform. Züchten Sie Cannabis! Es lohnt sich!" und "Los gehts mit dem Züchten!" Riechts bald offiziell süßlich an der Kreuzung? Was machen die da? juicyfields.io/de/

Einlaß, Wegweiser und Sitzordnung in der Philharmonie bei Konzerten mit dem DSO ab September, kam heute mit der Post. In der unteren Hälfte wird's konkret.

Rabbi Wolff ist am 8.7. mit 93 Jahren gestorben, die Doku ist daher wieder online
rbb-online.de/doku/o-r/rabbi-w
Dazu könnte man den Film über den jüdischen Friedhof Weissensee auch wieder online stellen. Beide sehenswert. Wolff war britischer (rechter) Journalist, saß bei Werner Höfer im Frühschoppen, machte dann mit 50 Jahren einen Schnitt und wurde Rabbiner.

Nochmal an das "Archiv für Sozialgeschichte" erinnern, das ist immer noch für lau zu haben im (Medienpoint) in Schöneberg, Crellestr. 9, Tel. 030 76 76 58 70 oder PM. Für Selbstabholer, 15 dicke Bände. Sowas kommt nur alle Jubeljahre rein. Nur komplett abzugeben.

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Wirkt in jeder Videokonferenz als Hintergrund schwerst intellektuell - im Gegensatz zum Angeber-Brockhaus vom Flohmarkt, den sich jeder Fifi hinstellen kann: 1 Meter "Archiv für Sozialgeschichte" (s. Foto), gebundene Jahrgänge 15-24, 26-27 und 29-31, umfaßt die Jahre von 1975-1991. Die Bände 25 und 28 fehlen. Guter Zustand, ca.25 Kilo, umsonst abzugeben gegen Selbstabholer im Medienpoint in Schöneberg, Crellestr. 9, Tel. 030 76 76 58 70 oder DM.

Der Medienpoint Schöneberg in der Crellestr. 9 ist Tel. auch unter 030 76 76 58 70 erreichbar ("Archiv für Sozialgeschichte" 15 Jahrgänge gebunden ca. 25 Kilo für lau abzugeben gegen Abholung)

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Der Medienpoint in Schöneberg Crellestr. 9 hat gegen Abholung ein Schnäppchen abzugeben, was für Sozialwissenschaftler oder Bibliotheken. Kam letzte Woche als Spende rein. Das "Archiv für Sozialgeschichte", gebundene Jahrgänge 15-24, 26-27 und 29-31. Die Bände 25 und 28 fehlen, umfaßt die Jahre von 1975-1991. Umsonst abzugeben gegen Selbstabholer. Guter Zustand, ca.25 Kilo (!), wer zuerst vorbeikommt, bekommt die Kiste.

Die Fa. Lime kippte heute in jede Menge ihrer auf die Strassen. Die Hälfte davon als ramponierten Elektroschrott vom letzten Jahr. Offenbar erwartet man wieder Touristen und vermehrt Gestalten, die sowas zu Mondpreisen bewegen.

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