50 OP-Masken CE-zertifiziert bei Lidl jetzt für 10€. Statt 30.

Die Jobcenter weisen weiterhin munter ihre Maßnahmen zu, als sei nichts gewesen, von "Lockdown" keine Spur. Zwar nicht verpflichtend ("freiwillig"), aber allein die Weiterexistenz dieser Veranstaltungen ist im Moment recht absurd. Telefonisch sind die Zuständigen gerade nicht erreichbar, wirkt wie abgetaucht.

So, der Edeka-Laden am Kaiser-Wilhelm-Platz Schöneberg hat jetzt jede Menge FFP2-Masken im Kassenbereich. 20 Stück für 30 €.

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Mit dem Bundesdruckerei-FFP2-Gutschein in die erstbeste Apotheke auf dem Weg gegangen (Haupt-/Ecke Helmstr. in Schöneberg). Dort wurde einem 1 Loch in den Bauch gefragt nach Stammapotheke, Ärztin, Wohnadresse pp. "Wir haben sehr, sehr wenige Masken, die nichtmal für die Stammkunden reichen" usw., wieder rausgegangen. Die neue alte Bückware: FFP2-Masken, zumindest die auf Gutschein. Der Apothekerverband hatte gerade getönt, es seien Masken in mehr als ausreichender Zahl vorhanden.

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Nun hat auch der türkische Supermarkt am Kaiser-Wilhelm-Platz Schöneberg gemerkt, daß eine steigende Nachfrage nach OP-Masken besteht und seinen 50er-Pack von 5€ auf 7€ verteuert, wie eine Kollegin erzählte. ;) Das sind natürlich die "nichtmedizinischen" OP-Masken ohne EN-Norm. Die fliegenden Händler in der nahen KW-Passage liegen zwischen 8€ und 18€. Die regulären Drogerien in der Nähe (Rossmann, dm, alles andere ist ja geschlossen) sind sämtlich ausverkauft.

Jetzt geht die übliche Eierei los mit der Verteilung von kostenlosen Masken an Transferbezieher. Der Senat sitzt auf 3,5 Millionen Masken unbekannter Art und dürfte die ohnehin loswerden wollen, wahrscheinlich in einer besonders umständlichen Art und Weise.
tagesspiegel.de/berlin/fuenf-s
Springers BZ schrieb von abgepackten 5er-Set von OP(!)-Masken. Nach OB Müllers Berechnung wären das 1 Euro pro Transferempfänger. Man macht sich wieder mal lächerlich.

Während des "harten Lockdowns" in stiefeln die Teilnehmer von "Arbeitsgelegenheiten" der Jobcenter weiterhin in ihre Maßnahmen, die bis jetzt nicht unterbrochen wurden. Die 2 Euro/Std. gibts nur für Anwesenheit, die Trägerpauschale dito. Womöglich noch mit ordentlich Kundenkontakt, dafür reicht ein phantasievolles Hygienekonzept des Trägers. Was das soll, weiß kein Mensch.

Der Tagesspiegel gibt für am Sonntag einen R-Wert von 1,5 und einen Inzidenzwert von 212 an (gegenüber 130 am Mittwoch). Da bin ich gespannt, wie die Woche wieder rumgeeiert wird, bis man sich entschließt, nichts zu tun außer Symbolpolitik. Weil man ohnehin keinen Plan hat.

Inzwischen werden Nasenbären und Leute ohne Maske (manche versuchen immer noch, so irgendwo reinzukommen) von anderen Kunden angeschnauzt. Geht doch. Gesehen bei Lidl und im Umsonstbuchladen Schöneberg. Brauchen die Beschäftigten nicht mehr so oft darauf hinweisen, die müßten das zumindest in höflicher Form machen. Die Kunden untereinander nicht. ;) "Wie doof muß man denn noch sein" "Bekloppte sterben nicht aus" "So ein Depp" "Sie müssen mal Respekt lernen" usw.

Das KaDeWe schließt ab Montag auch die bekannte Freßabteilung im 6. Stock. Müssen die Pfeffersäcke jetzt zu Lidl?

Gegenüber wollte eine Gruppe von 15 Leuten mit dem Böllern anfangen und erhielten sofort von den 12 Polizisten der Straßensperre eine Ansprache zu Verhaltensregeln. ;) War ein kurzes Intermezzo, jetzt isses wieder sehr ruhig hier (nördliche Böllerverbotszone Schöneberg). Ordentlich Krach kommt aus 1 km Entfernung Richtung Winterfeldt- und Nollendorfplatz.

Gesperrt wird wieder ohne Vorwarnung, bis auf den ÖPNV müssen alle wieder umdrehen. Böllerverbotszone Schöneberg nördlicher Teil

Erst machte die reguläre, sehr gut besuchte DHL- und Postfiliale zu aus fadenscheinigen Gründen, als Ersatz übernahm das dann ein ebenso gut besuchter Vodafone-Shop (Potsdamer Strasse 144). Muß sich nicht mehr lohnen, ab Januar machen die nur noch Vodafone-Vertretung und ihre DHL-/Postabteilung zu, die nächste ernstzunehmende Post-/DHL-Filiale ist jwd (in !). Foto von Montag, irgendwer steht dort immer, meist Abholer und Retoureneinlieferer. Dort kippten Paketfahrer halbe Transporter ab.

Während die Jobcenter weiter abgetaucht sind und Maßnahmen im Lockdown weiterlaufen, gibt es auf der anderen Seite viele Leute, die an ihren 2-Euro-Jobs kleben und das unbedingt durchziehen wollen. Und sei's gerade im Moment noch so sinnfrei.
Der Haken an dem Konstrukt MAE-Maßnahme ist, daß nur für die physische Anwesenheit die 2€/Std. gezahlt werden. Bei Krankheit oder "Urlaub" gibt's nix. Wird die ganze Maßnahme offiziell unterbrochen, gibt es auch für den Träger kein Geld.

Die Jobcenter haben für den Lockdown keinen Plan (außer ihren eigenen Laden dichtzulassen) und warten auf Vorgaben vom Berliner Senat, wie mit Maßnahmen etc. zu verfahren sei. Der hat offenbar auch keinen Plan, sodaß die unteren Chargen sich erstmal "absichern" und ein "Hygiene-Konzept" von den Trägern einfordern. Jetzt! Scheinaktionismus.
Die MAEs/2-Euro-Jobs und -Maßnahmen laufen daher erstmal weiter. Völlig planlos in der Pandemie.

In den Jobcentern suchen die Obermuftis noch eine "berlinweite Regelung", ob Maßnahmen während des Lockdowns unterbrochen werden oder nicht (ein Witz, auch hatte man ja bisher keine Zeit für sowas...). Letztlich geht es dabei weniger um Gesundheitsschutz als ums Geld für die Träger. Genauer das Teilnehmer-Kopfgeld für die MAE-Maßnahmen. Seit dem letzten Lockdown segeln einge Träger hart an der Kante, wenn es diesmal keinen Ausgleich für ausfallende Maßnahmen gibt.

Der Medienpoint in Schöneberg Crellestr. 9 hat aus einer Bildungsträgerauflösung mehr als 500 Bücher zum Thema Coaching, Selbstoptimierung, Management, NLP und ähnliche Soße bekommen. Glaubt man nicht, aber läuft draußen aus der Kiste heraus bei der Laufkundschaft wie geschnitten Brot. Gentrifizierte Gegend. Also bei Interesse... Der Laden macht ab Mittwoch wg. Lockdown zu, ein paar Kisten werden dann zur Selbstbedienung noch täglich rausgestellt.

Die SPD hat wie geplant den unsympathischen Ehrgeizling (69%) und seine Tante (89%) als Vorsitzenden-Duo gewählt. Wenn die Tante als Bürgermeisterkandidatin nächstes Jahr kippt, möchte der Ehrgeizling das machen. Wäre der endgültige Sargnagel für die SPD Berlin. Müller.Berlin geht ja 2021 in den Bundestag.
berliner-zeitung.de/news/giffe

Die berüchtigte Trash-Silvestershow am Brandenburger Tor in , eine private Kommerzveranstaltung für 100.000 Touristen, wird auch dieses Jahr stattfinden und vom ZDF übertragen, ohne Zuschauer. ;-D Es schwadronieren Andrea Kiewel und Johannes "B." Kerner. Kein Witz.

Marodierende Volldeppen sorgen hier wieder für Detonationen. Die üblichen "Böller" sind das jedenfalls nicht.

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