Wird sich manche Blogs/Webseiten darum winden, einen Post als Werbung zu kennzeichnen.

Da steht im Titel dann nur [Sponsor] oder irgendwo etwas versteckt. Oder es gibt ein Sternchen und dann ganz unten irgendwo sowas wie "ach unter Umständen gibt es hier vielleicht einen Link und wenn ihr den klickt dann bekommen wir auch etwas ab.."

Oder der Hinweis, dass es gar keine Werbung ist, weil man das Teil oder den Dienst tatsächlich nutzt.

DOCH! Das alles ist Werbung!

Wenn man etwas schmackhaft macht und dafür etwas als Gegenleistung erhält, dann ist das ganz eindeutig und sehr offensichtlich Werbung.

Und oft kann man schon am Satzbau lesen, dass Texte vorgegeben wurden und vom üblichen Schreibstil abweichen.

Erinnert mich an die Fruchtzwerge, als da plötzlich kein Zucker mehr drin war, sondern "Fruchtsüße".

Gibt da einen recht bekannten Blog, der mir schon mehrmals mit "positiven Erfahrungsberichten" aufgefallen ist, weil die meiner Meinung nach Werbung sind. Aber halt nicht als solche gekennzeichnet. Auf Rückfrage sagte er mir, dass das keine Werbung sei und er nur von seinen tatsächlich positiven Erfahrungen berichtet.

Der selbe Blogger haut auch solche Tweets raus:

Nur damit das nicht falsch verstanden wird: auf etwas hinweisen, was einem selbst gut gefällt oder etwas positiv kommentieren ist absolut in Ordnung.

Macht man das aber in einem journalistischen Umfeld, also einem Blog mit dem man Geld verdient, dann ist das einfach eine andere Geschichte.

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@stardenver Für mich eine Paralelle zu Spam-Mails: ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass Menschen mit auch nur minimaler Hirnaktivität auf so etwas herein fallen. Aber offensichtlich muss es sie geben. Mit dem, was Inflatulenzer jeder Art so veröffentlichen, ist das nicht anders.

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