Wie viele Menschen „logische“ Entscheidungen doch von persönlichen Empfindungen abhängig machen.

Ich persönlich mag Julian Assange nicht. Er ist mir unsympathisch und wirkte auf mich stets wie ein Möchtegern James Bond Schauspieler. Das ändert aber nichts daran, dass es einfach falsch ist, was mit ihm gemacht wird. Und dass er vieles richtig gemacht hat.

Und da verstehe ich Menschen nicht die sagen „richtig so - ich konnte den noch nie leiden“.

Man kann durchaus Menschen mögen, die sich falsch verhalten haben. Man kann auch Menschen nicht mögen, obwohl sie alles richtig machen.

Aber akzeptieren, dass jemandem übel mitgespielt und Justiz missbraucht wird, nur weil man persönlich etwas gegen die Person hat, ist halt schon extrem schäbig.

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@stardenver An der Abneigung gegen ihn wurde seit seiner Verhaftung in Schweden ja auch mit einem massiven Aufgebot, Tricks, Lügen und Verleumdung jeder Art nachweislich massiv gearbeitet. Schwedische, Britische und US-Behörden und "Dienste" haben in dem Fall ganze Arbeit geleistet. Ein entsprechendes Bild hatte neben der Öffentlichkeit u.a. auch Nils Melzer von Assange bevor bzw. als er in den Fall richtig eingestiegen ist. Assange, Manning und auch Snowden verdienen klar einen Nobelpreis.

@stardenver Statt dessen hat ihn ein US-Präsident bekommen 1.weil er schwarz ist
2. für reine Ankündigungen (Guantanamo)und
#3.nach dem Prinzip Hoffnung ("wird mit ihm schon besser werden).
Aber da Religion, Herkunft und Hautfarbe mir schon immer egal waren und ich Menschen an ihrem Verhalten messe, kann ich voller Überzeugung sagen "Auch ein massenmordendes, schwarzes Arschloch ist ein massenmordendes Arschloch!"

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