Ich habe mir ein kleines Projekt für dieses jahr vorgenommen:
Jeden Monat lerne ich ein Gedicht auswendig und habe es fortan immer mit.
Das Draussen ist wie es ist.
Aber mein inneres kann ich so etwas schöner möblieren.
Der Januar sitzt hab ich grad gemerkt✨
Jetzt hab ich es innen im Regal stehen.
Und kann es jederzeit anschauen und auch wem schenken.

Ich hab euch noch gar nicht gezeigt was ein kleines Restaurant hier ins Fenster gebastelt hat:

Merkwürdige unhöfliche Typen hier unterwegs heute.
Pitbull als Profilbild. Naja.
Ich blocks mir schön.

Eine Frage:

Ich habe einen Overall aus Baumwolle mit kleinem Elasthananteil und möchte den gerne umfärben von Olivgrün auf Anthrazit oder Blauschwarz.
Meint ihr das geht?
Und habt hier wer Erfahrung mit sowas?

Dem Tag mit einer Spur kupferfarbenem Schillern am Lidrand begegnen.

Im Dunkeln stehen, allein im Niesel. Containerhafen gucken, dem Wummern zuhören, dem Krachen, den tutenden Signalen.
Das repariert was in mir.

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Ich hab mich grad ein wenig trösten lassen.
Falls hier noch wer möchte:
Dota Kehr und Felix Meyer mit "Zum Trost" von Mascha Kaleko:
youtube.com/watch?v=xhrQKcAgP2

Das Rumpeln und Brüllen der Müllwerker ist bereits wieder verklungen.
Vor den Fenstern nicht mehr so ganz finstere Dunkelheit, drinnen eine Kerze.
Möge die Woche beginnen.

Über mir quietschend knirschendes Stuhl schieben, ein Geräusch wie ein "So, jetzt aber!".
Die Heizung gluckert verhalten.
Moos glänzt nass am Baum vorm Fenster.
Ich bin müde und schreibe was ins Internet.

Warten.
Darüber hab ich heute nachgedacht, übers Warten.
Warten in der Pandemie, auf ihr Ende oder das Ende der aktuellen Welle, die neue Maßnahme, das Testergebnis, dass was-auch-immer besser wird, der Bus kommt, der Küchenwecker klingelt, ich nicht mehr so müde oder traurig oder was auch immer bin.
Ich bin so im Warten und Aushalten eingerichtet, ich kann gar nicht mehr genau sagen worauf genau ich gerade warte.
Pandemie als Übung im Warten.

Ich finde diese Samstags-Koch-Toots in meiner Timeline übrigens ganz wunderbar Gemütlichkeit verbreitend. An dieser Stelle mal ein Dank an alle, die hier regelmäßig Essenszubereitung zelebrieren :-)

Konstant feinster Niesel, der sich wie ein Pelz auf Kleidung und Haare legt, samtig weiches Grau, kein Horizont.

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