Follow


In England werden offensichtlich Covidfälle in "Excel" bearbeitet.

Wenn ich das Wort "Excel" höre, schwant mir schlimmes. Allein, wenn da wer "Datenbank" dazu sagt, gruselt's mir.
Naja, ich dachte trotzdem, dass "Excel" das Limit von 65536 Einträgen längst abgelegt hat. Wir haben ja nicht mehr 1998.

"""
Warum die Daten überhaupt in einer Excel-Datei gesammelt wurden und nicht in spezieller Datenbanksoftware, geht aus den Berichten nicht hervor.
"""
heise.de/-4920380

@wuffel
Es ist zwar nicht mehr 1998, aber vielleicht ist eine entsprechend alte Excel-Version installiert. Natürlich auf Windows 95. OSR 2, weil das schon rudimentäre USB-Unterstützung hat. Vielleicht sogar ganz professionell NT 4. Dann vielleicht nicht mit dem allerletzten SP. Oder nur NT 3.51. 3.1?

D., den gar nichts wundern würde.

@domasla
Vor ein paar Jahren hat so ein Trojaner tausende NHS-Rechner lahmgelegt die noch auf Windows XP liefen. Einige davon waren für den Betrieb von Krankenhäusern nötig.

Ich hab Anfang dieses Jahres, mehrere Jahre später, noch immer Windows XP auf Rechnern in NHS-Krankenhäusern gesehen, begleitet von einem resignierten Achselzucken des Nutzers.
@wuffel

@wuffel
Meine Vermutung: keiner der Zuständigen weiß, was eine richtige Datenbank ist. Und solange Office 365 nicht mit Cloud-Datenbank ausgeliefert wird, wird auch niemand eine nutzen.

Wenn der Tag irgendwann kommt, wird es Beschwerden hageln, dass der doofe Datenschutz den Einsatz einer Datenbank verhindert, und dann wird schnell der Datenschutz aufgeweicht, um das Problem zu lösen

@Mr_Teatime
Ich befürchte, dass du recht haben könntest.
Die Praxis liefert doch entsprechende Indizien.

Sign in to participate in the conversation
Mastodon

The social network of the future: No ads, no corporate surveillance, ethical design, and decentralization! Own your data with Mastodon!