@gretathunberg zeigt wie es gehen kann. Natürlich können wir nicht alle mit Profiseglern über den Atlantik reisen, aber die Menschheit ist Jahrhunderte mit Segelschiffen zurechtgekommen. Wir sollten damit anfangen dafür wieder eine funktionierende Infrastruktur aufzubauen.

Eine bittere Erkenntnis bleibt. Fast keine Reise ist wirklich notwendig. Fast alle könnten also unterbleiben.

@juh Widerspruch in beiden Aspekten: (a) Ja, viele Reisen sind unnötig. Aber die Menschen, insbesondere in Mitteleuropa, sollten dieser Tage viel viel mehr reisen, um aus ihrem Horizont herauszukommen und zu sehen, daß die Welt mehr ist als das. Und (b) Segelschiffe? Warum? Wir haben pfiffige Ingenieure, die imstande wären, sauberere, effektivere Technologien und Antriebe zu schaffen, wenn wir sie nur lassen, die Forschung in die richtige Richtung ...

@gretathunberg

@z428
> Menschen, sollten […] viel viel mehr reisen, um aus ihrem Horizont herauszukommen

Gerade die von Dir angesprochenen Mitteleuropäer reisen aber oft, ohne sich den Horizont erweitert zu wollen: Urlaub in de "deutschen Kolonie" auf Malle, Shoppen un NY, LA, Paris, London.
@juh @gretathunberg

@kirschwipfel @z428 @gretathunberg Selbst dann, wenn man nicht in die deutschen Kolonien fährt. Ein gutes Buch bildet mehr als Urlaubsreisen.

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@juh Über die "Kolonien" und die Abgrenzung "Pauschaltourismus" vs. "Shopping-Kurztrips" vs. "Bildungsreise" kann man streiten. Dem letzten Punkt neige ich eher zu widersprechen. Kein Buch kann den Dialog mit Menschen vor Ort, das Leben in einer Kultur, das Erleben sozialen Gefüges ersetzen. Ich kann trefflich etwa über die Rolle des Katholizismus im Süden lesen - es wird anders erlebt, wenn ich mit Händen und Füßen mit der einsamen Dame in Schwarz ...

@kirschwipfel @gretathunberg

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