@hyperjinx Wann es wohl öffentlich-rechtliche Peertube instanzen geben wird?

Alle sprechen von der europäischen "Supermediathek" aber keiner sieht, dass es dank Peertube schon alles gibt was es dafür braucht, abgesehen von viel mehr Inhalt. Noch dazu aus einer europäischen Softwareschmiede.

🤷 Was will man machen… Es ist fanzinierend wie Ignorant europäische Institutionen gegenüber europäischer Software sind.

Follow

@sheogorath Es gibt nur die *Software* dafür, die so etwas leisten könnte, aber die hätte es vorher auch schon ohne Probleme geben können. Sehr viel spannender bei dieser Frage dürfte sein, wer diese "Supermediathek" wo und wie betreiben will. In vielen dieser Diskussionen wird leider Infrastruktur-Betrieb gänzlich ausgeklammert bzw. auf ein "triviales Problem" reduziert insbesondere im Vergleich zur Verfügbarkeit geeigneter Software (was ich als fatale Fehleinschätzung betrachte).

@hyperjinx

@z428

Das ist doch genau der Punkt warum ich auf Peertube verweise: Es würde sich am "Wer" bezüglich der Mediatheken betreiber nichts ändern. ZDF würde die ZDF mediathek betreiben, ARD, die ARD mediathek, usw. Aber alles wäre sauber miteinander integriert und Inhalte könnten geteilt werden.

Und dank P2P player könnte der Betrieb sogar günstiger für die einzelnen Betreiber werden.

@sheogorath Den Punkt sehe ich schon. Ich weiß nur nicht, ob das, was Peertube zu dieser Problemlösung beitragen kann, wirklich so relevant ist im Vergleich zu den sonstigen Problemen: Schieres Volumen. Menge paralleler Zugriffe. Schwierige rechtliche Diskurse (siehe etwa diesen Depublizierungs-"Unsinn"). Soweit ich das sehe, würde Peertube nur in der obersten Schicht dieses Systems Nutzen bringen, und auch dort bin ich im Unklaren, wie groß er wirklich wäre...

Genau deshalb muss die technische Debatte zu #AlternativePlattformen um die Frage Plattform-Governance ergänzt werden. Eine Frage ist dabei, ob #SocialMediaGenossenschaft und #ÖffentlichRechtlichesSocialMedia geeignete Trägerstrukturen auch für größere demokratisch selbstverwaltete Instanzen sein könnten. Auch für die Frage einer transparenten, werte- und regelbasierten Moderation muss eine Lösung gefunden werden.
gruene.social/@stefka/10310498
@hyperjinx
@sheogorath @hyperjinx

@z428
Eine föderierende Plattform ist doch eine gute Lösung für eine europäische "Supermediothek": Jede Inhaberin von Inhalten hostet die eigenen Inhalte. Über die Föderation können alle Medien überall gefunden und verlinkt werden.

@sheogorath @hyperjinx
@stefka

@peter Ja. Aber IMHO löst die nur ein kleines Problem - und keines, was man nicht etwa mit einzelnen Mediatheken in bei den einzelnen Betreibern selbst gehosteten Websites nicht auch lösen würde. Das ist mein einziger Punkt an der Diskussion. 😉

@sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

Der Zugewinn liegt in eine gemeinsam nutzbaren Oberfläche und der der darunterliegenden Technik die es ermöglicht Lasten auf viele Schulter zu verteilen. Damit entsteht ein gemeinsamer Index von Files die verteilt geostet sind. Ein gemeinschaftlicher Index über den man selber Kontrolle ausüben kann - ein Ersatz für Google & Co. Das ist durchaus ein bedeutender Zugewinn, würde ich sagen.

@Nachbarschaft Prinzipiell bin ich mir durchaus im Klaren, wo die Vorteile verteilter Lösungen gegenüber zentralen Ansätzen liegen (gleiches gilt übrigens auch für die Nachteile). Diese Erklärung wirkt mir allerdings etwas ... unschlüssig zwischen "verteilt" und "zentral" balancierend. Viele der angeführten Punkte lassen sich durchaus auch als Vorteile zentraler Ansätze ins Feld führen. 😉

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

sorry aber deine Posts verstehe ich nicht... weiß nicht worauf Du hinaus willst...

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

ich meine so was wie:

"Sehr viel spannender bei dieser Frage dürfte sein, wer diese "Supermediathek" wo und wie betreiben will. In vielen dieser Diskussionen wird leider Infrastruktur-Betrieb gänzlich ausgeklammert"

verstehe ich nicht...

Insitutionen sollten einfach anfangen z.B. PeerTube zu nutzen und weiterentwickeln. PUNKT.

Fankt ist - die meisten Insitutionen wissen noch garnichts von solchen verteilten Systemen.

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft Meine initiale Frage sollte im Kern sein: Welches Problem würde für einen öffentlich-rechtlichen Mediatheken-Betreiber durch PeerTube gelöst werden, das er jetzt nicht schon anders gelöst hat? Mich stört derzeit etwas, daß an vielen Stellen (für mein Dafürhalten) eher pauschal "dezentrale Systeme" (oder noch schwieriger die Nutzung sehr konkreter Technologien - eben hier PeerTube) gefordert werden, ...

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428
Ich gebe zu, dass ich Deine Bedenken auch nicht genau begreife (weil ich in der Materie auch nicht drinstecke?).
Ich vermute Du meinst: Website und Mailserver selber hosten ist für die Öffis nicht schwer. Aber der ganze Kram, der jetzt über YT, FB und co läuft, wär deutlich mehr zu tun. Außer der Software bräuchte man Server, Bandbreite, Verfügbarkeit und Regeln für den Betrieb ... Und Einigkeit untereinander.
@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428 @Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka
...und dass alle ÖR-Betreiber Europas über irgendwas einig werden, könnte schonmal ein bißchen dauern. Vor allem wenn manche vielleicht irgendwelche Bedingungen haben, welche Inhalte in welchen Ländern von welchen (nicht-)Gebührenzahlern gesehen werden dürfen.

@Mr_Teatime Nein, was ich eigentlich meinte, ist: Gegenüber dem, was die Ö/R-Mediatheken derzeit schon an Infrastruktur betreiben, bringt konkret so etwas wie PeerTube erstmal keinen offensichtlichen Vorteil. Die Komplexität serverseitig steckt nicht notwendigerweise in der Software, und die Ziele, die ich unter Umständen mit Publikation auf YT verfolge (mehr Reichweite?), erreiche ich mit PeerTube nicht. Damit bleibt erstmal nur Aufwand.

@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428
Ergibt Sinn. Wir träumen hier von weniger zentralen Diensten, aber ein Sender der Reichweite und "Präsenz" sucht, müsste Aufwand betreiben und dann hoffen, dass dann genug Leute rüberwandern damit es sich lohnt -- YT zu benutzen ist billiger, und das Publikum ist schon da.

Gleichzeitig haben sie auch ihre eigenen Seiten im www, und was könnte Peertube das die nicht können? (außer mir gefallen...)

@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Mr_Teatime

warum Fahrrad fahren wenn man eine Auto fahren könnte?

warum regenerative Energie nutzen wenn der Strom doch über Atomkraftwerke viel billiger angeboten wird?

warum Bio Produkte kaufen wenn der Supermarkt doch so viel Anderes bietet?

das lässt sich fortsetzen...

Die Antworten haben mit dem hier diskutierten zu tun. ;-)

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft

Möglich. Und hier wie bei dem anderen Thema sind die "einfachen" Antworten mit großer Wahrscheinlichkeit (vielleicht sogar "Sicherheit") die falschen. 😉 Aber "unsere" Standard-Antworten auf diese Fragen skizzieren immer wieder dasselbe Standard-Menschenbild ("bequem", "ignorant", "geizig", "faul", ...), das detaillierter zu hinterfragen wir uns eigentlich nie die Mühe machen...

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

sich kann und wird das auch detalliert hinterfragt... sehr oft sorgar

am Ende macht immer das Bewußstein und damit verbunden gewisse Prioritäten den Unterschied...

Zeit muss auch dafür vorhanden sein

Um Entscheidungen treffen bzw. um Abwägen zu können bedarf es einer gewissen Freiheit die auch nicht jedem gegeben ist... und nicht jeder hat die Möglichkeit sie sich zu erarbeiten...

Blase und "einfache" Antworten sind gar nicht nötig...

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft
Ich bin schon länger der Meinung, dass Datenschutz ist in der öffentlichen Wahrnehmung da ist, wo Umweltschutz in den 70ern war: Viel zu aufwändig (nur für Reiche), oder mit großen Verzicht zu erreichen (nur für Idealisten), deshalb eine Bremse für den Fortschritt.

Du musst Sender/Regulierer überzeugen (nicht mich), dass es die Rundfunkgebühren wert ist und in großem Maßstab effizient umsetzbar ist.

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Mr_Teatime

das mit dem Dezentralen ist gar nicht so einfach genau zu verstehen... ich behaupte mal dass viele die Mastodon ausprobieren es auch nicht wirklich verstehen... solange das so ist werden auch Sender nicht in die Pötte kommen... ÖR ist langsam und selten innovativ...

und laufen mitlerweile eben auch ständig den Quoten hinterher...

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Mr_Teatime

Regulierer sollte allerdings Dinge unabhängig vom Markt überblicken - tun sie auch machmal... Herr U. Kelber zumindest... aber der kann auch nicht wie er will... Links und Rechts herrscht zuviel Unverstand… sprich halt mit deiner Nachbarschaft, mit den Lehrern deiner Kinder und du wirst sehen, sie haben keine Vorstellung wie es anders gehen kann…

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Mr_Teatime

bin aufgewacht und habe an Deine Analogie gedacht:

Umweltschutz in den 70ern = Datenschutz in den 10er

Generationen werden an den Spätfolgen zu tragen haben.

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft Ja. Das gilt aber immer. Auch heute. Sowohl bei Umweltschutz als auch bei Digitalpolitik sehe ich die größte überhaupt denkbare Gefahr in der Überheblichkeit der Annahme, Dinge*absolut* besser zu tun als Vorgängergenerationen. Wir sind bestenfalls"relativ" klüger als unsere Vorgänger, aber sicher "dümmer" (im Sinne fehlenden Wissens) als unsere Nachfolger. Genau so sollten wir handeln. 😉

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Ja – auch dass gefällt mir gut…
Überheblichkeit ist wohl immer schlecht… genauso aber auch Ignoranz.

Denn: Wissen kann man auch Dinge, ohne sie im großen nachgewiesen bzw. erfahren zu haben.

Galileo Galilei wusste gewissen Dinge weil er beobachtete und nachgedacht hat bzw. Dinge kombinierte und daraus Schlüsse zog. Dass war nicht überheblich, sondern geistreich.

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Das die Erde wirklich eine Kugel ist, und was das bedeutet haben Menschen empirisch einige Jahrhunderte später erst nachvollzogen. Wobei Fischer und Seeleute dies auch lange von Galilei erahnten – aber eben noch nicht wussten.

Bei ein paar Dingen ist es zu spät wenn man es erst empirisch nachvollzogen hat.. Wenn das Eis der Polklappen geschmolzen ist - ist vielerorts schon Land-unter…

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Folgende würde ich gerne zur Diskussion stellen:
Sind wir bei der Digitalpolitik nicht in der Situation dass das Wissen a la Galilei zu wenig studiert und erlernt wird, bzw. das schon viel Eis geschmolzen ist und wir aufpassen müssen, dass wir nicht für eine ganze Weile abzusaufen?

Geist zurück in die Flasche geht nicht… es hilft nur Nachdenken und Konsequenz ziehen bevor die uns umspülenden Fluten uns ganz verschlingen …

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Also Google, FB&Co, Apple, MS usw. sind die Flut und die Frage ist ob wir da nochmal in absehbarer Zeit im Ganzen gut raus kommen. Wenn das überhaupt möglich ist wird es ein riesiger Kraftakt der dauert.

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

Show more

@Nachbarschaft Das stimmt schon. Die Frage ist wohl aber auch immer, wie Dinge ankommen. Viele Menschen lassen sich überzeugen. Wenige lassen sich belehren. Das ist oft eine Frage von Kommunikation und Umgang mit anderen Menschen und Standpunkten...

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Entschuldigung es geht nicht um belehren… sonder um die Fragen ob wir in einer ähnlichen Situation sind wie Galilei.
Dein Kommentar suggeriert dass Galilei nur hätte besser kommunizieren müssen was der herausgefunden hatte und schon wäre alles gut gewesen...

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428
Umweltschutz ist seit Jahrzehnten Konsens (über "wie" und "wieviel" wird gestritten), aber Datenschutz wird oft als nutzlos angesehen.

Mein Motto: "Wir können die Sterne nie erreichen, aber wir richten unseren Kurs nach ihnen". Ich diskutiere lieber idealistisch und sehe dann was sich umsetzen lässt, als nur zu versuchen, das was eh passiert in etwas sinnvollere Bahnen zu lenken -- das täte auch der Umwelt gut.
@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428 @Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

Kompromisslose Maximalforderungen und Überheblichkeit sind auch dann nicht hilfreich. Aber über das Ideal nachzudenken und es nach bestem Wissen machbar zu machen gibt Dir eine bessere Marschrichtung als nur kleine lokale Verbesserungen -- die sind natürlich trotzdem sinnvoll, aber können in Sackgassen führen.

@Mr_Teatime Das Problem ist aber: Bei der Idee der langfristigen Verbesserung neigen wir dazu, unsere Sicht (Datenschutz, Dezentralisierung,...) sehr zu betonen, und übersehen damit möglicherweise, dass das, was für uns besser ist, für sehr viele Menschen erstmal sehr viel aufwendiger und schlechter ist. Ich glaube fest daran: Die @Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka - 1/2

einzige Lösung etwa für das "Problem WhatsApp" ist eine Alternative, die Jane Doe das Leben noch leichter macht *und* unseren Anforderungen genügt. Stellen wir uns dieser Herausforderung im Moment?
@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka @Mr_Teatime - 2/2

Show more
Show more

@Nachbarschaft ... ohne eine Idee zu haben, ob und wie die irgendetwas besser machen. Fakt ist trotzdem: Dezentrale Systeme haben Vorteile, aber auch Nachteile. Um beides sollte man wissen. Und vielleicht ist es auch immer eine gute Herangehensweise, anderen Menschen in den Entscheidungen, die sie treffen, genau so viel Intelligenz und Wissen zuzugestehen, wie man bei sich selbst annimmt - und eben davon auszugehen, daß der Status Quo nicht nur ...

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft ... aus reiner Unfähigkeit ist, wie er ist, sondern das auch (was ja irgendwo der Ausgangspunkt dieser Diskussion war) auch Ö/R-Medien möglicherweise gute Gründe haben, einen Kanal wie YouTube zu bedienen, und daß dafür ein Vorschlag wie PeerTube unter Umständen bestenfalls nutzlos ist, schlimmstenfalls von fehlendem Interesse oder Verständnis für die Anforderungen zeugt, die hier irgendjemand erfüllen möchte. 😉

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

meine sehr konkrete Erfahrung ist - das gorße Insitutionen von PeerTube noch nie gehört haben.

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Wir brauchen eine Modell wie Daten zugänglich gemacht werden können ohne das unschöne Hierarchien entstehen…

Aus früheren Unterhaltungen weiß ich das Dir da andere Dinge vorschweben als die hier praktizierten dezentralen Ansätze…

Leider werden Deine anderen Ideen nicht konkret und bleiben im theoretischen… deshalb verstehe ich sie nicht…

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Damit möchte ich dezidiert keine Unfähigkeit oder so was unterstellen… Aber bitte werde doch konkret damit wir mitdenken können.

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft Ich sehe drei grundsätzlich verschiedene Probleme, etwa im Blick auf öffentlich-rechtliche Mediatheken:

(a) Depublizierungs-Pflicht. Das ist ein gesetzgeberisches Thema, das löst Software gar nicht. Das ist IMHO das primär zu lösende Problem.

...

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428
Ja, im Bezug auf die Öffentlichrechtlichen eine zentrale Frage.
Dazu kommt, dass häufig Inhalte über das Internet aus Lizenzgründen überhaupt nicht zur Verfügung stehen, nicht einmal im Stream zur Sendezeit. Sehr ähnlich, wenn in der Tagesschau das Bild zu einem Bericht fehlt.

@Nachbarschaft @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft

...

(b) Aufwand für Technologie in Hosting und Auslieferung der Medieninhalte "at scale": Storage. Bandbreite. Umrechnen zwischen Video-Formaten. Das ist ein Problem, das nur von der schieren Datenmenge abhängig ist; mit PeerTube wird das nicht kleiner, sondern nur das Werkzeug ein anderes.

...

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft
...

(c) Verbreitung von Plattformen wie YouTube - dort sind die Nutzer, deswegen tun viele Kanäle (auch solche, die selbst eigene Mediatheken betreiben) ihren Content auch dorthin, um ihn für die Nutzer in ihrer "gewohnten" Umgebung verfügbar zu machen. Das Problem kann PeerTube auch bestenfalls nur indirekt lösen über den Versuch, kritische Masse dort hin zu bekommen. Es ist ja nicht mal so, daß Ö/R-Inhalte *nur* auf YouTube wären.

...

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft

...

In einer idealen Welt wäre meine Lösung: Die Ö/Rs haben rechtliche Freigabe, ihre Inhalte zeitlich unbegrenzt global zur Verfügung zu stellen, genug Personal, um die Infrastruktur und das Hosting für diese Daten zu übernehmen, und stellen Zugriff auf die Daten über ein schnelles Interface (etwa Web) zur Verfügung, idealerweise auch exklusiv (= ohne dass Ö/R-Inhalte etwa via Netflix ausgespielt werden). Frage: Wozu braucht es ...

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft

... dort so etwas wie PeerTube? In diesem Modell *ist* das schon dezentral genug, weil WWW. Sämtliche kritischen Anforderungen (Storage, qualifiziertes Personal, rechtliche Rahmenbedingungen, ...), die es braucht, sind mit oder ohne PeerTube diesselben. Im Extremfall könnten die Mediatheken selbst ein ActivityPub-Interface in Software bauen und wären dann auch im Fediverse erreichbar, aber selbst die Anforderung sehe ich nicht zwingend.

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Natürlich wäre eine eigene AP Implementierung die Wahrscheinlichere und bessere Lösung für PoC etc. sollte Peertube aber reichen. Das Problem welches man hier konkret lösen würde wäre die Vereinigung von Inhalten der einzelnen Mediatheken ohne deren Organisationsstruktur grundlegend zu ändern. Und dies mithilfe von existierenden Standards zu tun.

@Nachbarschaft @peter @hyperjinx @stefka

@z428
Peertube ist nur ein Beispiel. Es braucht freie Lizenzen für die Software, OpenSource-Clients für alle Medienangebote, offengelegte und standardisierte Schnittstellen der Medienserver.
Public Money, Public Code

@Nachbarschaft @sheogorath @hyperjinx @stefka

@peter Dort bin ich sofort dabei. Und zwar in genau dieser Reihenfolge: Offene und standardisierte Schnittstellen > offene Clients für alle Medien-Angebote > offene Server-Komponenten für das Hosting.

@Nachbarschaft @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Bequemlichkeit und Ignoranz ist verbreitet – von daher könnte man Schlüsse ziehen, warum sich zu kümmern lohn

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft

(Wir sollten in solchen Diskussionen tunlichst auf Begriffe wie "Bequemlichkeit" oder "Ignoranz" verzichten - das scheinen mir zunehmend mehr Kampfbegriffe "unserer" Filterblase zur Handhabung von Menschen, deren genauere Beweggründe wir nicht kennen oder verstehen wollen. Siehe oben - warum nicht annehmen, daß der Gegenüber genau so clever ist wie wir und lediglich eine andere Sichtweise und Priorität in den Dingen hat?)

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428 @Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka
Die Angebote an freier und dezantraler Software sind super, aber irgendjemand muss das ganze auch hosten. Auf welchen Servern soll die PeerTube-Instanzen laufen? Wer bezahlt die Arbeitszeit, die für Wartung, Updates, Anpassungen der Software an Kundenbedürfnissen benötigt wird. Wer bezahlt die Server, den Strom, die Infrastruktur? Wer fährt zum zukünftigen PeerTube-Kunden und erfasst die Bedürfnisse und strickt daraus Software-Lösungen?

@z428

Die Urheberrechtlichen Fragen sind genau zu beachten und in der Tat auch bei den Öffentlich Rechtlichen nicht Trivial, dennoch landet so manches auf Youtube… wenn parallel die ÖR mal anfangen würden andere Strukturen zu entdecken bzw. aufzubauen würde was in Bewegung kommen. Es muss ja auch nicht das ganze Programm so verteilt werden, eben nur das was Publik Domain ist…

@datenteiler @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Alle andere Einwände bzw. Probleme technischer art lassen sich mit entsprechender Priorität lösen würde ich meinen.

@datenteiler @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

Sign in to participate in the conversation
Mastodon

The social network of the future: No ads, no corporate surveillance, ethical design, and decentralization! Own your data with Mastodon!